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Sonntag, 11. Oktober 2015

Rote Linsensuppe mit roter Currypaste

Es wird kühl draußen.... eben noch im Urlaub in der Sonne gewesen, jetzt retten wir die empfindlichen Kräuter vor dem ersten Nachtfrost. Aber der Herbst ist für mich eine wunderschöne Jahreszeit. Allein die Farben finde ich schon großartig. Und was ist toller, als sich mit einer heißen Tasse Tee und einem guten Buch auf dem Sofa häuslich einzurichten?
Und die leckeren Gerichte, die man jetzt wieder gerne auf den Tisch bringt. Da wird geschmort und im Ofen gebacken was das Zeug hält, und natürlich gesuppt. Der Mann an meiner Seite ist ein riesengroßer Fan von Suppen und Eintöpfen. Also kommt hier jetzt das erste Suppenrezept des Herbstes. Sogar fast in der entsprechenden Farbe. Und weil es aus dem Buch Plenty more ist, ist es auch noch vegetarisch.
Ran an die Linsen, und guten Appetit:

Rote Linsensuppe


Zutaten:
120 gr. Zuckerschoten
3 EL Sonnenblumenöl
1 Zwiebel
1,5 EL vegetarische rote Curry Paste
2 Stengel Zitronengras
250 gr. rote Linsen
250 ml Kokosmilch
2 EL Zitronensaft
1,5 EL Sojasauce
15 gr. Kerbelblätter
Salz, Kreuzkümmel

Zubereitung:
Die Zuckerschoten in kochendem Wasser ca. 2-3 Minuten garen, mit kaltem Wasser abschrecken und auskühlen lassen. Wenn diese kalt sind, längs in schmale Streifen schneiden. Die Streifen sind die Einlage in der Suppe.

Für die Suppe selbst zunächst die Zwiebel schälen, halbieren und in ganz dünne Streifen schneiden, besser noch ist hobeln. Die beiden Zitronengrasstengel von dem äußeren Blatt befreien und dann mit einem Nudelholz einmal platt walzen. Dadurch kommen die Aromen an die Suppe, aber die Stengel können hinterher gut entfernt werden.
Jetzt das Sonnenblumenöl in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebeln bei niedriger Temperatur anschwitzen bis sie glasig sind. Dann die rote Currypaste einrühren und kurz anbraten. Jetzt die Zitronengrasstengel und die Linsen zufügen und mit 700 ml Wasser aufkochen lassen. Die Temperatur runterschalten und alles für 15 Minuten simmern lassen. Die Linsen sollten danach weich sein.

Das Zitronengras entfernen und die Suppe entweder mit einem Pürierstab oder in einem Mixer pürieren. Kokosmilch, Zitronensaft, Sojasauce und ca. 1/2 TL Salz in den Topf geben und die pürierte Masse zufügen. Alles gut verrühren und wieder erwärmen. Mit Salz und Kreuzkümmel abschmecken. Kurz vor dem Aufkochen in Teller oder Schalen füllen und mit den Zuckerschoten und dem Kerbel garnieren. Wer mag gibt noch etwas Chiliöl drüber.

Kerstins Erfahrungen: 
Eine sehr einfache Suppe, die gut ein wenig Schärfe verträgt. Die Einlage kann man natürlich variieren. Pastinakenchips oder auch Parmesansegel sind auch gut. Dann ist es allerdings nicht mehr vegan. Passt übrigens auch prima als Einstieg in ein Indisches Menü. Uns hat die Suppe sehr gut geschmeckt und sie wird in unser Repertroire aufgenommen.

Sonntag, 16. November 2014

Steckrüben-Kürbis-Suppe mit karamelisierten Maronen

Ab und an laden wir uns mal Freunde ein und bekochen sie ein wenig. Dieses Mal wollte ich gerne ein Menü aus dem  neuen Buch von Daniel Gamiche "Kochen á lá Liberté" kochen. Die Auswahl war gar nicht so einfach, da sehr viele tolle Rezepte in dem Buch sind. In Abstimmung mit dem Mann an meiner Seite habe ich dann das Menü zusammengestellt.
Heute gibt es das Rezept für die Vorspeise, eine Steckrüben-Kürbis-Suppe mit karamelisierten Maronen. Passt perfekt in den Herbst. Die anderen Gänge folgen dann in den nächsten Tagen.

Steckrüben-Kürbis-Suppe


Zutaten für 6 Personen: 
1 Steckrübe (850 gr)
3 EL Olivenöl
1 Butternuss-Kürbis (1 kg)
80 gr. Butter
1 große Zwiebel
1,8 lt. Gemüsebrühe
350 ml Milch
350 ml Sahne
120 gr. ganze Maronen, gekocht
1,5 EL Zucker
3 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer

Zubereitung: 
Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen. Den Kürbis schälen, entkernen und würfeln. Die Steckrübe schälen und ebenfalls in Würfel schneiden. Die Steckrübenwürfel auf ein tiefes Backblech geben, mit Olivenöl umhüllen und mit Salz und Pfeffer würzen. Das Blech in den Ofen geben. Nach 5 Minuten die Kürbiswürfel hinzufügen, alles gut vermischen und weitere 15 Minuten backen. Aufpassen, dass nichts verbrennt. Maximal die Ecken dürfen braun werden. Das Gemüse muss nicht komplett weich sein. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.
Die Zwiebel schälen und fein hacken.
In einem großen Topf die Hälfte der Butter zerlassen. Die Zwiebel bei mittlerer Hitze anschwitzen, ohne dass sie braun wird. Kürbis- und Steckrübenwürfel untermischen und kurz mitgaren. Fonds, Milch und Sahne zufügen, bis kurz vor den Siedepunkt erhitzen und dann die Hitze runterdrehen. Die Suppe darf nicht kochen, damit die Sahne nicht gerinnt. Bei geringer Hitze ohne Deckel für 40 Minuten garen, bis die Würfel sehr weich sind. Die Suppe nun in einem Mixer (oder mit dem Pürierstab) pürieren. Dann durch ein feines Sieb (oder eine Flotte Lotte) in einen sauberen Topf streichen. Bis hierhin kann man alles bereits am Vortrag vorbereiten.
Für die Maronen in einer beschichteten Pfanne die restliche Butter erhitzen. Maronen und Zucker zugeben, wenn die Butter schäumt. Die Maronen ganz vorsichtig karamelisieren, aufpassen, dass sie nicht anbrennen und einmal wenden. Das sollte ungefähr 3-4 Minuten dauern. Die Maronen auf Küchenpapier legen und abkühlen lassen. In Scheiben schneiden.
Die Suppe wieder erhitzen (aber nicht kochen lassen) und noch mal mit Salz und Pfeffer abschmecken. Sollte sie zu dickflüssig sein, einfach mit etwas Fonds (oder Wasser) verdünnen.
Die Suppe auf Tellern anrichten, mit dem Olivenöl beträufeln und mit den karamelisierten Maronenscheiben garnieren.

Kerstins Erfahrungen:
Hach ja.... so wunderbar einfach und soooo gut. Das Garen im Ofen macht hier den Unterschied. Der Geschmack ist einfach anders. Die fertige Suppe bekommt durch das Passieren nach dem Mixen eine ganz samtige Konsistenz. Das ist für alle pürierte Suppen immer zu empfehlen. Ich habe zum Mixen tatsächlich meinen Mixer verwendet und nicht, wie sonst, den Pürierstab. Ich denke inzwischen, dass der Mixer ein feineres Ergebnis ermöglicht.

Sonntag, 23. Februar 2014

Kürbissuppe mit Parmesan-Croutons nach Jamie Oliver

Im Winter, wenn so richtig kalt ist, also im "richtigen" Winter, nicht so ein Schlaffi, wie der dieses Jahr, dann gibt es für mich nichts schöneres als eine heiße Suppe. Rezepte für Kürbissuppen gibt es wie Sand am Meer, die meisten kommen im Asia oder Karibik-Style daher und beinhalten Kokosmilch. Das ist meiner Linie nicht wirklich zuträglich und daher habe ich nach einer Alternative gesucht. Gefunden habe ich sie beim Blättern in dem Kochbuch, dass sich der Mann an meiner Seite für diesen Monat ausgesucht hat (ihr wisst schon, jeder darf sich ein Buch aussuchen, aus dem vermehrt gekocht werden soll): Jamie at home. Wunderbarer weise hatte ich noch einen Hokkaido-Kürbis im Vorrat, den ich anstelle des angegebenen Butternut verwendet habe. Das Rezept ist für 8 Personen, was dazu geführt hat, dass wir jetzt einen kleinen Vorrat in Portionen eingefroren haben. Sollte es also doch noch einmal "richtig" kalt werden, für innere Wärme ist gesorgt. Und wenn nicht: die Suppe schmeckt auch in der Frühlingssonne...
Wie immer habe ich das Rezept ein wenig den vorhandenen Zutaten angepasst.

Kürbissuppe nach Jamie Oliver
Zutaten: 
2 rote Zwiebeln
1 Pastinake 
2 Möhren
4 Knoblauchzehen
2 Zweige frischer Rosmarin
1/2 rote Chili
1 großer Hokkaido Kürbis (ca. 2 kg)
2 ltr. Gemüsebrühe
Olivenöl

Ciabattabrot
Parmesankäse

Zubereitung: 
Zwiebeln, Pastinake, Möhren und Knoblauchzehen schälen und würfeln. Die Chilischote entkernen und in dünne Scheiben schneiden. Die Nadeln von den Rosmarinzweigen entfernen und grob hacken. Etwas Olivenöl in einem großen Topf erhitzen und alles außer dem Kürbis 10 Minuten lang dünsten. Mit Salz und Pfeffer würzen.
In der Zwischenzeit den Kürbis halbieren, das weiche Fruchtfleisch und die Kerne entfernen. Es soll nur noch das harte Fruchtfleisch übrigbleiben. Der Hokkaido-Kürbis muss nicht geschält werden. Das Fruchtfleisch grob würfeln.
Dann die Kürbiswürfel und die Gemüsebrühe in den Topf geben und alles zusammen für einen halbe Stunden köcheln lassen.
Für die Parmesan-Croutons den Parmesan reiben und auf einem Teller verteilen. Auf einen weiteren Teller Olivenöl geben. Das Ciabattebrot in Scheiben schneiden und erst in das Olivenöl pressen, dann in den Parmesan. Das Brot sollte von beiden Seiten mit geriebenem Parmesan bedeckt sein. In einer beschichteten Pfanne ohne Öl von beiden Seiten bei mittlerer Hitze goldbraun anbraten. Dann in grobe Stücke schneiden.
Die Suppe, wenn der Kürbis weich ist, mit dem Pürierstab oder im Mixer nicht zu fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer und evtl. etwas Chilipulver kräftig abschmecken.

In evtl. vorgewärmte Teller verteilen und mit den Croutons servieren.

Kerstins Erfahrungen: 
Heiß und sehr wärmend, genau mein Geschmack. Die Parmesan-Croutons sind eine schöne Zugabe, die sich auch prima auf Tomatensuppen oder ähnlichen machen. Für uns war es eine schöne Alternative, die es sicherlich wieder geben wird. Als Vorrat für den Gefrierschrank auch sehr gut geeignet.

Samstag, 25. Januar 2014

Gelbe Linsensuppe mit Spinat

Jetzt wo es mal so richtig kalt wird, kann man eine schöne heiße Suppe gut vertragen. Diese Suppe kam mir gerade recht, da ich alle Zutaten im Vorrat hatte und der Möhrensaft auch gerne auf gebraucht werden wollte.
Das Rezept habe ich aus der Zeitschrift Slowly Veggie, die seit diesem Jahr alle 2 Monate erscheint. Ich habe schon viel daraus gekocht und freue mich inzwischen auf jede neue Ausgabe. Dieses Rezept findet sich in der Ausgabe 3, ich habe es etwas abgewandelt und auf die Gemüsechips als Suppeneinlage verzichtet. Dank der roten Linsen dauert die Zubereitung auch nur knapp eine halbe Stunde. Dann mal ran an den Herd! 

   
Gelbe Linsensuppe mit Spinat
Zutaten für 3 Portionen:

70 gr. TK-Blattspinat
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 EL Olivenöl
2 TL Currypulver (1TL süß, 1TL geröstet)
200 gr. rote Linsen
750 ml Gemüsebrühe
330 ml Möhrensaft
Salz, Pfeffer
gemahlener Ingwer
Tabasco


Zubereitung: 
Den Spinat auftauen lassen. Zwiebel und Knoblauchzehe schälen und fein würfeln. Das Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Würfel darin bei mittlerer Hitze anschwitzen. Das Currypulver (beide Sorten) darüberstreuen und kurz mit anbraten, dann die Linsen dazugeben. Mit Brühe und Möhrensaft angießen und alles bei kleiner Hitze 20 Minuten köcheln lassen. Die Linsen sollten jetzt recht weich sein. Die Suppe mit dem Pürierstab leicht pürieren, ein paar Linsen sollten schon noch ganz bleiben. Mit Salz, Pfeffer, gemahlenem Ingwer und etwas Tabasco abschmecken. Den aufgetauten Spinat ausdrücken und in der Suppe erhitzen.

Kerstins Erfahrungen: 
Wie wunderbar köstlich und so schnell gemacht! Gut, normalerweise habe ich keinen Möhrensaft im Haus, aber der Zufall wollte es so. Und den kann man ja in jedem Supermarkt bekommen. Der Geschmack des Möhrensaftes rundet die Suppe sehr schön ab und es wird keine Sahne oder ähnliches benötigt. Also auch für Veganer geeignet. Für kalte Winterabende genau das richtige. Wer es schärfer mag kann entweder eine klein gehackte Chili zugeben oder, wie ich, etwas Tabasco verwenden.

Montag, 6. Januar 2014

Maronen-Sellerie-Süppchen

Dieses Jahr Weihnachten gab es mal das Mammutprogramm: Zweimal 3-Gänge an zwei Tagen hintereinander. Da Kochen mein Hobby ist und diese Situation nicht täglich vorkommt (GsD), bedarf es hierbei schon ein bisschen Planung und Timing. Ich habe also erst die Speisen zusammen gestellt, dann einen Zeitplan erarbeitet und die Einkäufe so abgestimmt, dass wir an Heiligabend tatsächlich nicht mehr los mussten. Auch der gesamte Ablauf gestaltete sich relativ stressfrei. Am optimalen Timing arbeite ich noch, aber die Menüs konnten sich sehen lassen und haben auch allen geschmeckt. 

Den Einstieg in die Weihnachtsmenüs bilden auch in diesem Jahr natürlich die Vorspeisen.
Heiligabend gab es als Entree, die bereits erprobten "Ziegenfrischkäsetürmchen".

Ziegenfrischkäsetürmchen


Für den ersten Feiertag hatte ich mir ein Maronen-Sellerie-Süppchen ausgesucht. Gefunden habe ich es in der Ausgabe 12/2013 der Zeitschrift lecker. Nach dem ersten Probekochen habe ich noch ein paar Änderungen vorgenommen, da uns die Suppe zu cremig war. Auch die "Einlage" in Form von mit Cranberries und Nüssen gefüllten Parmaschinkenpäckchen habe ich geändert, die waren uns im ersten Versuch zu unhandlich zum Essen. Und so sah das aus:
 
Maronen-Sellerie-Suppe mit Schinken-Cranberry-Wan-Tans - 1. Versuch
Hier jetzt der 2. Versuch als Vorspeise zum Weihnachtsmenü:

Versuch Nr. 2 mit Schinken und Einlage separat

Zutaten für 4 Personen als kleine Vorspeise: 
25 gr. getrocknete Cranberries
50 ml Holunderbeersaft (wer mag: Rotwein)
2 EL Olivenöl
1 Zwiebel
150 gr. Knollensellerie
200 gr. vorgegarte Maronen
Salz, Pfeffer
1 EL Zucker
3/4 ltr. Gemüsebrühe
4 Scheiben Parmaschinken
1 EL Pinienkerne
100 gr. Schlagsahne

Zubereitung: 
Die Cranberries in dem Holunderbeersaft (oder Rotwein) einweichen.
Die Knollensellerie schälen und in grobe Würfel schneiden. Die Maronen aus der Packung befreien und grob hacken.Die Zwiebel ebenfalls schälen und würfeln, dann in dem Olivenöl bei mittlerer Hitze anbraten. Selleriewürfel und gehackte Maronen kurz mitdünsten und dann mit 1 EL Zucker karamellisieren lassen. Die Gemüsebrühe angießen und aufkochen. Das Ganze zugedeckt ca. 30 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen.
Inzwischen die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Dann die Cranberries samt Saft zugeben und einköcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker würzen.
Den Parmaschinken in einer weiteren Pfanne anbraten.
Die Suppe pürieren. Schlagsahne anschlagen, so ca. halbfest. Eine Hälfte unter die Suppe rühren, die andere Hälfte wird zum Anrichten verwendet. Die Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken und gegebenenfalls mit etwas Wasser verdünnen, sollte die Suppe zu sämig sein.
Zum Anrichten die Suppe auf die Teller oder Gläser verteilen, etwas Sahne daraufgeben und Cranberries mit den Pinienkernen darauf verteilen. Den Parmaschinken entweder als Segel oder als kleine Stücke auf den Teller/Gläser anrichten.

Kerstins Erfahrungen: 
Manchmal ist es ganz gut, wenn man die Dinge mehrmals kocht. Uns gefiel die oben beschriebene Version, die deutlich flüssiger ist, als die im Originalrezept, viel besser. Die Sache mit der Einlage habe ich ja oben bereits bemerkt. Die Wan-Tans sind mir leider nicht so richtig gelungen. Also habe ich eine Alternative gesucht, und auch gefunden. Die Segel lassen sich gut essen.
Vegetarier lassen den Speck übrigens einfach weg. Wer mag, kann noch ein paar frittierte Salbeiblätter mit anrichten.

Montag, 19. August 2013

Feine, grüne Bohnecremesuppe

Momentan sind ja Bohnen wieder total in... auch in der Speisekammer. Aber immer nur mit Speck in der Pfanne? Lecker, aber ein bisschen Abwechslung darf schon mal sein. In der Essen & Trinken 08/13 steht das Rezept für eine Bohnencremesuppe, dass sich sehr interessant anhörte. Und damit ist das schon das 3. Rezept aus diesem Heft. Es hat also meinen Geschmack voll getroffen. Auf die Pfifferlinge aus dem Originalrezept habe ich mangels vernünftiger Qualität verzichtet.

Grüne Bohnencremesuppe

Zutaten: 
500 gr. Grüne Bohnen
1 Schalotte
1 kleine Knoblauchzehe
2 mittelgroße Kartoffeln
frisches Bohnenkraut
3 EL Butter
3 EL Wermut
3 EL Weißwein
600 ml Gemüsebrühe
250 ml Schlagsahne
Salz, Pfeffer
100 gr. Speck
Zitronensaft
Zucker

Zubereitung:
Die Bohnen putzen und in kochendem Salzwasser blanchieren. Dann in ein Sieb schütten und mit kaltem Wasser abschrecken und abtropfen lassen. Wenn sie dann etwas abgekühlt sind, in Stücke schneiden. Schalotten und Knoblauch schälen und fein würfeln. Die Kartoffeln auch schälen und in Würfel von ca. 5mm schneiden. Das Bohnenkraut entblättern. 2 EL Butter in einem Topf erhitzen und die Schalotten und den Knoblauch darin glasig dünsten. Dann die Kartoffeln zugeben und 2 Minuten weiterdünsten. Mit Wermut und Weißwein ablöschen. Alles schön einkochen lassen, dann mit Gemüsebrühe und ca. 100 ml Sahne auffüllen. Einen kleinen Teil der Bohnen beiseite legen, den Rest in die Suppe geben und ca. 10 Minuten bei milder Hitze offen köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken und die Hälfte des Bohnenkrauts zugeben.
Den Speck in feine Würfel schneiden und mit etwas Butter in einer Pfanne auslassen. Die restlichen Bohnen zugeben und kurz mitbraten.
Die restliche Sahne in die Suppe geben und mit dem Pürierstab oder dem Mixer sehr fein pürieren. Die Suppe mit Zitronensaft und Zucker abschmecken, gegebenenfalls mit Salz und Pfeffer würzen.
Die Suppe auf die Teller verteilen und mit den Speck-Bohnen bestreuen und das restliche Bohnenkraut darauf verteilen.

Kerstins Erfahrungen: 
Ich hatte noch nie eine Bohnensuppe mit grünen Bohnen gemacht. Diese hier muss sehr kräftig gewürzt werden. Aber dann ist sie sehr lecker. Die Menge reicht für 3-4 Portionen. Beim nächsten Mal werde ich noch etwas mehr Bohnenkraut zugeben, das tut der Suppe gut.

Dienstag, 2. Juli 2013

Zucchinisuppe mit Zitrone und Thymian

Was kocht man, wenn man von einem sehr schönen Wochenende mit Freunden in der alten Heimat erschöpft nach Hause kommt und keine Möglichkeit mehr zum Einkaufen hat? Man sorgt vor und hat alles für eine schnelle und schmackhafte Suppe im Hause. Gefunden habe ich diese Suppe in dem wunderbaren Kochbuch "Die fabelhaften Rezepte der Fumiko" aus der Collection Rolf Heye. Allein die Geschichte von Fumiko und wie sie ihre Kochentwicklung angeht ist lesenswert. Dies ist das erste Rezept, das ich daraus koche und nicht das letzte, versprochen!
Jetzt aber ran an die Zucchini!

Zucchinisuppe mit Zitrone und Thymian



Zutaten für 2-3 Portionen:
2 mittelgroße Zucchini
1 Zwiebel
1 pflaumengroßes Stück Butter
Salz
2 EL Wasser
200 ml Milch (hier: laktosefrei)
ca. 50 gr. Pecorino, gerieben
1 TL Fleur de Sel
1/2 Zitrone
frischer Thymian
Olivenöl

Zubereitung: 
Die Zucchini waschen und in Würfel schneiden. In kochendem Salzwasser blanchieren, bis die Würfel weich sind. Das dauert ca. 5-10 Minuten, je nach Größe. Die Zwiebel klein würfeln. Die Butter in einem Topf zerlassen. Die Zwiebeln mit dem Wasser und etwas Salz bei mittlerer Hitze garen lassen, bis das Wasser verdampft und die Zwiebelwürfel weich sind. Die Milch zugießen zu heiß werden lassen. Die abgetropften Zucchiniwürfel und die heiße Zwiebelmilch zusammen in einen Mixer geben. Parmesan und Fleur de Sel gleich hinzufügen und alles zusammen zu einer sämigen Suppe mixen. Mit Thymianblättern und Salz abschmecken. Sollte die Suppe zu fest sein, Milch hinzugeben. Die pürrierte Suppe wieder in den Topf geben und falls sie zu dünn sein sollte vorsichtig einkochen lassen. Aus der Zitrone Filets schneiden und diese fein würfeln. Einen Teil der Zitronenwürfel in einen Teller geben, die Suppe daraufgeben und mit Olivenöl garnieren.

Kerstins Erfahrungen:
Yummi...... das war mal lecker... und so schnell und einfach.... Eine Suppe mit Milch statt mit Wasser ist mal was anderes. Und der Pecorino tut sein übriges. Die Mühe mit dem Filletieren sollte man sich auf jeden Fall machen, das ist angenehmer zu Essen.
Diese Suppe kann man sehr gut auch im Sommer essen.

Montag, 3. Juni 2013

Paprika-Rhabarbersuppe

Neues aus der Suppenküche.... so wird das hier wohl noch öfter heißen. Was unter anderem auch an einem neu bei uns eingezogenem Kochbuch liegt: "Suppenglück" von Sonja Riker. Hat mich sofort angesprochen, als ich ein wenig darin "rumgeblättert" habe. Wir hatten Freunde zu besuch und als Hauptgang ganz klassisch Spargel, Kartoffeln und Schinken. Aber irgendwie fehlte mir noch eine Vorspeise. Und da ich noch eine Paprikaschote und Rhabarber rumliegen hatte, war die Paprika-Rhabarber-Suppe DIE Lösung.



Zutatenübersicht
Paprika-Rhabarbersuppe



Zutaten für 6 als Vorspeise oder für 4 als Hauptgang: 
3 EL Rapsöl 
35 gr frischer Ingwer 
4 rote Paprika
200 gr. Rhabarber
200 gr. mehligkochende Kartoffeln
1,25 ltr. Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer

1/4 ltr. Sahne
5 Tropfen Vanillearoma
Fleur de Sel


Zubereitung: 
Paprika waschen, entkernen und in Würfel schneiden. Die Kartoffeln schälen und würfeln. Den Ingwer auch schälen und ganz fein würfeln oder hacken. Die Rhabarberstangen putzen, abziehen und in dünne Scheiben schneiden. Das Öl im Topf erhitzen und Ingwer, Paprika und Kartoffeln bei mittlerer Hitze andünsten. Dann erst den Rhabarber und dann die Gemüsebrühe zugeben. Aufkochen lassen und ca. 15-20 Minuten weich kochen. Dann entweder mit dem Stabmixer pürieren oder, und so habe ich das gemacht, portionsweise in den Mixer geben, gut durchmixen  und dann durch ein Sieb in einen zweiten Topf streichen.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 
Die Sahne mit dem Vanillearoma steiff schlagen und ganz am Schluss das Fleur de Sel dazugeben.
Die Suppe in die Teller füllen und mit der Sahne garnieren.

Kerstins Erfahrungen: 
Beim ersten Probieren im Topf habe war ich ein bisschen enttäuscht, der Rhabarber kam nicht an und ich hatte definitiv zu viel Pfeffer erwischt. Als die Suppe aber dann auf dem Tisch stand, also im Teller war, und die Sahne einen Teil der Schärfe abgefangen hatte schmeckte man so als "Abgang" tatsächlich den Rhabarber durch. Unseren Gäste hat es auch geschmeckt. Also: Daumen hoch!
Beim nächsten Mal werde ich weniger Ingwer und Pfeffer verwenden, dafür aber ein wenig mehr Rhabarber.
Noch eine kurze Anmerkung zu Stabmixer vs Standmixer: bei Suppen, bei denen Reste bleiben, hier waren es die Schalen der Paprikaschote und ein wenig Ingwer, greife ich immer auf den Standmixer und das "durch das Sieb streichen" zurück. Es sieht einfach besser aus und die Konsistenz wird nicht durch feste Bestandteile gestört. Ist ein bisschen mehr Aufwand, aber man kann die Suppe ja schon im Vorfeld vorbreiten.

Sonntag, 2. Juni 2013

Möhrenschaum mit grünem Spargel

Im Kühlschrank fanden sich noch ein paar Möhren und grüner Spargel lag auch noch rum (vom Spargelrisotto zwei Tage zuvor). Und wie so oft in diesem Frühjahr war es kühl und regnerisch, also ein klassischer Suppentag. Wir essen ganz gerne mal eine Suppe, nicht nur als Vorspeise, und auch Eintöpf werden immer gerne genommen, besonders der Mann an meiner Seite liebt sie. Für die oben erwähnten Zutaten fand sich auch bald das passende Rezept. Diesmal in dem Buch "Vegetarisch gut gekocht" aus dem Kosmos Verlag. Also ran an das "Schäumsche".....

Möhrenschaum mit grünem Spargel (Fleisch kann man weglassen)


Zutaten für 4 Personen: 
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
400 gr. Möhren
1 Kartoffel
ca. 250 gr. grüner Spargel
4 EL Butter
1 ltr. Gemüsebrühe
2 Frühlingszwiebeln (nur der grüne Teil)
125 ml Sahne
Salz, Pfeffer
Muskatnuss
Zitronensaft

Zubereitung: 
Zwiebel und Knoblauchzehen schälen und in ganz feine Würfel schneiden. Kartoffel und Möhren ebenfalls schälen und in nicht ganz so klein würfeln.
Den grünen Spargel waschen, die Enden entfernen (abbrechen oder schneiden) und in Stücke schneiden. Der grüne Spargel muss nicht geschält werden. Die Stücke in kochendem Salzwasser ca. 4 Minuten bissfest garen und in einem Sieb abgießen und mit kalten Wasser abschrecken. Gut abtropfen lassen.
In einem Topf (nicht zu klein, da drin wird die Suppe gekocht) 2 EL Butter zerlassen. Zwiebel und Knoblauch bei mittlerer Hitze andünsten. Möhren- und Kartoffelwürfel zugeben und mitdünsten. Die Brühe angießen und zum Kochen bringen. Dann zugedeckt bei mittlerer Hitze ca. 15 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist.
In der Zwischenzeit den grünen Teil der Frühlingszwiebeln in ganz feine Ringe schneiden und die Sahne steiff schlagen.
Die Suppe mit dem Pürierstab gut durchmixen. Die restlichen 2 EL Butter zugeben und  untermixen. Jetzt kommt der Spargel in die Suppe und wird darin erwärmt. Die Sahne vorsichtig unterheben (einen Teil davon zurückbehalten) und die Suppe mit Salz, Pfeffer, Muskat (frisch gerieben!!) und etwas Zitronensaft abschmecken. Die Suppe in Teller füllen und mit der restlichen Sahne und den Zwiebelringen anrichten.

Kerstins Erfahrungen:
Ja, so mag ich das.... warm und lecker. Schmeckt auch noch am nächsten Tag zum Mittagessen. Man kann auch statt der Frühlingszwiebeln Schnittlauch oder Dill nehmen. Ich hatte weder das eine noch das andere frisch da. Zucker ist hier nicht nötig, da die Möhren von Haus aus süß genug sind. Mit dem Zitronensaft schön vorsichtig sein, sonst wird die Suppe schnell zu "zitronig". Alternativ könnte man auch mit Orangensaft abschmecken.
Warum das allerdings "Möhrenschaum" heißt, erschließt sich mir nicht so ganz, es ist einfach eine Suppe....
Die Veganer ersetzen die Butter durch Rapsöl und die Sahne durch ein Ersatzprodukt aus Soja. 
Die Fleischstreifen waren noch über und werden definitiv nicht gebraucht.....

Freitag, 26. April 2013

Mairübchen-Cremesuppe

Wie ihr wisst, essen wir gerne mal vegetarisch. Und ich kaufe auch gerne mal eine vegetarische Kochzeitschrift. Bei dem Sonderheft "slowly veggie!" schreckte mich die Unterschrift "Yoga Food" ein bisschen ab. Solange, bis ich von den Mädels in einer der Facebook-Gruppen doch noch überredet wurde, die Zeitschrift wenigstens mal anzuschauen. Die Kritiken waren einfach zu gut! Und siehe, ein ganz tolles Heft mit ganz vielen schönen Rezepten und auch nur sehr wenig Werbung (was Sinn macht, da es ja nur ein Sonderheft ist). Und das erste Rezept, was ich nachgekocht habe, ist ein eine Mairübchen-Cremesuppe. Ich schleiche schon eine ganze Weile um diese Rüben herum, weiß aber immer nicht so richtig, was ich daraus machen soll. Hier nun ein Vorschlag, wenn es euch auch so geht:

Mairübchen-Cremesupe

Zutaten für 2-3 Portionen: 
3 große weiße Mairübchen (gibt es so als Bund zu kaufen)
1 Zwiebel
2 EL Sonnenblumenöl
1 EL Zucker
1 EL Mehl
500 ml Gemüsebrühe
150 ml Schlagsahne
Salz, Pfeffer
frisch geriebene Muskatnuss

Rucolapaste (Rucola und Sonnenblumenöl pürieren)

Zubereitung: 
Die Rüben waschen, schälen und in grobe Würfel schneiden. Die Zwiebel fein würfeln.
Das Öl in einem Topf erhitzen und Zwiebel- und Rübenwürfel darin glasig dünsten. Dann Zucker und Mehl zugeben und karamelisieren lassen. Ca. 400 ml Gemüsebrühe und die Sahne zugießen und ca. 15 Minuten köcheln lassen. Mit dem Mixstab pürieren und durch ein feines Sieb streichen. Sollte die Suppe jetzt zu dickflüssig sein, die restliche Gemüsebrühe zugeben. Alles mit Salz, Pfeffer und Muskar abschmecken. Mir der Rucolapaste als Topping servieren. Dazu kann man Olivenchiabatta oder Bauernbrot reichen.

Kerstins Erfahrungen: 
Diese Suppe hat einen Nachteil: die Rüben schmecken roh bereits so lecker, dass man sie eigentlich gar nicht verarbeiten möchte.... Die ganz weißen, die ich hier verwendet habe, schmecken ein bisschen nach Kohlrabi. Dem Mann an meiner Seite war die Suppe etwas zu süß, also vielleicht nur je 1 TL Zucker und Mehl verwenden, wenn man da empfindlich ist. Statt Rucolapaste kann man auch Basilikum oder Bärlauch mit etwas Öl pürieren.
Für eine leichte Frühlingssuppe ist das prima, ich kann mir das auch gut als Vorspeise zu einem Frühlingsmenü vorstellen. 

Dienstag, 26. März 2013

Resteessen: Kartoffel-Gemüsesuppe

Nachdem das mit dem Frühling herbeikochen nicht geklappt hat, gab es dann doch wieder mal eine wärmende Wintersuppe. Es war sozusagen eine Rumfort-Suppe, es lagen noch diverse Gemüse hier rum, die dringend fort mussten, unter anderem Kartoffeln, Möhren und noch ein wenig Sellerie. Also ran ans Gemüse und schnell eine schöne leckere Suppe gekocht.

Kartoffel-Gemüsesuppe

Zutaten: 
ca. 10 Kartoffeln
2 Möhren
1/8 Knollensellerie
1 Zwiebel
750 ml Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer
geräuchertes Paprikapulver
Muskat
 Sucuk oder Chorizo (veg: Nuss-Tofu)
Koriandergrün 
Buttermilch (zum Aufwärmen am nächsten Tag)

Zubereitung: 
Kartoffel, Möhren und Sellerie schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Zwiebel ebenfalls würfeln. Die Zwiebel in ein wenig Butter anschwitzen und bei milder Hitze glasig dünsten. Die Gemüsewürfel zugeben und ebenfalls anschwitzen. Mit ca. 500 ml Gemüsebrühe ablöschen und zugedeckt ca. 25-30 Minuten köcheln lassen.
Alles in den Mixer geben und pürieren. Natürlich kann man dafür auch den Pürierstab nehmen. Sollte die Konsistenz zu fest sein, einfach nach und nach die restliche Gemüsebrühe zugeben. Alles wieder in den Topf zurück und mit Salz, Pfeffer, geräuchertem Paprikapulver und Muskat abschmecken.
Die Sucuk (oder die Chorizo) in dünne Scheiben schneiden und ohne Fett in einer Pfanne knusprig anbraten. Vegetarier lassen die Wurst einfach weg oder geben angebratenen Nuss-Tofu dazu.
Das Koriandergrün fein hacken und unter die Suppe rühren. 
Die Wurstscheiben auf der Suppe anrichten, evtl. etwas saure Sahne oder Schmand zugeben. 

Kerstins Erfahrungen: 
So liebe ich das: einfach lecker. Es braucht nicht viel um eine ganz gewöhnliche Kartoffel-Gemüse-Suppe zuzubereiten. Die Sucuk/Chorizo bringen noch etwas Schärfe rein, was durchaus gewünscht ist. Ein leckeres Resteessen für kalte Wintertage, auch im März. Mit dem Koriandergrün etwas vorsichtig sein, es kann einen leicht "seifigen" Geschmack haben, das ist nicht jedermanns Sache. 
Zum Aufwärmen am nächsten Tag am Besten etwas Buttermilch zugeben, das macht die Suppe wieder flüssig und lässt sie etwas weicher werden.

Montag, 25. Februar 2013

Kichererbsen-Lauch-Suppe nach Jamie Oliver

Manche Dinge ergeben sich ganz spontan. Samstags gibt es auf Sixx mittags immer Jamie Oliver-Sendungen bis zum Abwinken. Manchmal wiederholen sie auch die ganz alten Sendungen "Oliver's Twist". Genau so eine Sendung lief, als ich von meinem Friseurbesuch nach Hause kam. Der Mann an meiner Seite liebt diese Sendungen.
Und in dieser Sendung wurde eine Kichererbsen-Lauch-Suppe gekocht, die lecker und einfach aussah. Ich liebe Kichererbsen, der Mann an meiner Seite tut sich damit etwas schwer. Also ein erneuter Versuch ihn davon zu überzeugen....
Das Rezept findet sich übrigens im Buch "The naked chef", ich habe es ein wenig abgewandelt.

Kichererbsen-Lauch-Suppe


Zutaten für 3 Personen:
2 Lauchstangen
1 kleine Dose Kichererbsen
1 EL Olivenöl
2 EL Butter
2 Knoblauchzehen
750 ml Gemüsebrühe
Parmesankäse, gerieben
Olivenöl
Salz, Pfeffer
Kreuzkümmel

Zubereitung:
Von den Lauchstangen die oberen sehr dunkelgrünen Teile abschneiden. Die Stangen längs halbieren und gründlich waschen um den Sand zu entfernen, der gewöhnlich in den äußeren Schichten zu finden ist. Dann die Hälften in dünne halbe Ringe schneiden.
Die Kichererbsen abgießen und abspülen, abtropfen lassen. Die Knoblauchzehen schälen und in Scheiben schneiden.
Olivenöl und Butter in einem Topf erhitzen. Lauch und Knoblauch hineingeben und auf ganz kleiner Flamme langsam schmelzen lassen. Mit etwas (!) Salz würzen. Die Kichererbsen untermischen und kurz mitgaren. Ca. 500 ml Gemüsebrühe zugeben und für 15-20 Minuten köcheln lassen. Die Hälfte der Suppe im Mixer pürieren und wieder in den Topf geben. Eventuell mit mehr Brühe auffüllen. Mit Salz, Pfeffer und Kreuzkümmel abschmecken. Geriebenen Parmesan unterheben, gegebenenfalls dazu reichen.

Kerstins Erfahrungen:
Ich habe zu viel Salz an den Lauch gegeben. Aber ansonsten war das echt lecker.... Den Mann an meiner Seite hat die Suppe nicht vollständig von den Kichererbsen überzeugen können. Daran arbeite ich weiter.
Das Grün kommt durch die hohen Grünanteile im Lauch. Wer das nicht möchte, nimmt nur den weißen Teil vom Lauch, dafür dann mehr als 2 Stangen.
Ich habe noch ein klein wenig Garam Masala in die Suppe gegeben. Das rundet das Ganze noch etwas ab. Evtl. würde es auch etwas Chili tun.

Samstag, 10. November 2012

Kochen für Freunde - Kürbissuppe, Salat und Schokoauflauf

Nach einer so langen Urlaubsphase war es unbedingt mal wieder Zeit meine Freundinnen zu bekochen. Inzwischen war es Oktober geworden und was passt besser zum Herbst, als eine Kürbissuppe? Hokaido ist zwar lecker, kann aber jeder ;-) also hatte ich einen Butternut Kürbis besorgt. Muss man zwar schälen, schmeckt aber auch sehr gut. Und geht soooo einfach:


Kürbissuppe
Zutaten: 
500 gr. Butternut Kürbis
1 lt. Gemüsebrühe
1 Zwiebel
1 Stück Ingwer (Walnussgroß)
1 EL Olivenöl
Currypulver
Paprikapulver
Schmand
Kürbiskerne

Zubereitung: 
Den Kürbis schälen, vierteln, die Kerne und die Fasern mit einem Löffel entfernen und das Fruchtfleisch würfeln. Die Zwiebel und den Ingwer ebenfalls schälen und fein würfeln. In Olivenöl anschwitzen. Dann die Gemüsebrühe hinzufügen. Die Kürbiswürfel in die Flüssigkeit geben und ca. 20 Minuten gar kochen. Alles in den Mixer geben und pürieren. Durch ein feines Sieb wieder in den Topf streichen. Gegebenenfalls noch etwas Brühe hinzufügen. Jetzt mit Curry- und Paprikapulver abschmecken. Ein paar Kürbiskerne in der Suppe mit erwärmen.
Die anderen Kerne in einer beschichteten Pfanne ohne Fett rösten.
Zum Anrichten die Suppe mit dem Schmand und den Kernen dekorieren.


Die Suppe wollte ich aber nicht so alleine stehen lassen. In London war ich mit einer Freundin in einer Filiale einer mexikanischen Resturantkette. Dort gab es einen leckeren Salat mit Süßkartoffel, Ziegenkäse und einem Granatapfel-Holunderdressing. Also habe ich mich daran orientiert und versucht ihn nachzumachen.


Süßkartoffel-Ziegenkäsesalat mit Granatapfeldressing

Zutaten: 
Salat:
2 mittelgroße Süßkartoffeln
gemischte Salate (z.B.: Lollo Rosso, Frisee, Rucola)
ca. 200 gr. Datteltomaten
1 Stück Ziegenkäserolle
1 Granatapfel
Dressing: 
Blutorangenessig
Walnussöl
Salz, Pfeffer, Zucker

Zubereitung: 
Die Süßkartoffeln schälen und in 1x1 cm große Würfel schneiden. In Gemüsebrühe knapp gar kochen, das dauert so ca. 15 Minuten. Die Kartoffelwürfel abkühlen lassen.
Die Salate waschen und in nicht zu kleine Stücke reißen. Die Datteltomaten  (Kirschtomaten tun es übrigens auch) waschen und halbieren. Die Ziegenkäserolle in Stücke schneiden, die Größe überlasse ich euch ;-)  Die Kerne aus dem Granatapfel entfernen. Dazu am Besten den Granatapfel vierteln und die Viertel "von Innen nach Aussen" klappen, sodass die Kerne von alleine rausfallen. Ist einfacher als die Kerne aus dem Rest "rauszupulen".
Für das Dressing den Blutorangenessig und das Walnussöl im Verhältnis 1:2 mischen und mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.
Auf einer Platte den Salat als Basis anrichten, dann Süßkartoffeln und Tomaten darauf verteilen, die Ziegenkäsestücke und die Granatapfelkerne darüberstreuen. Mit dem Dressing beträufeln und anrichten.


Als Nachtisch gab es den Schokoladenauflauf aus der neuen Kochzeitschrift "deli". Als ich dieses Rezept gesehen habe, wusste ich sofort, dass es genau das richtige für diese Mädelsrunde ist.

Schokoladenauflauf mit Kirschen

Zutaten: 
1 Glas Schattenmorellen
150 gr. Zartbitterschokolade
100 gr. Butter
50 gr. Mehl
1 EL Kakao
1/2 TL Backpulver
3 Eier, getrennt
Salz
80 gr. Zucker
1 EL Vanillinzucker

Zubereitung: 
Die Schattenmorellen gut abtropfen lassen. Die Schokolade grob hacken. 100 gr. Schokolade und die Butter im heißen Wasserbad schmelzen und dann abkühlen lassen. Den Ofen auf 160°C Umluft Die Masse sollte beim Weiterverarbeiten lauwarm sein. Mehl, Kakao und Backpulver mischen. Die Eiweiße mit einer Prise Salz steif schlagen. 40 gr. Zucker einrieseln lassen und weiter steif schlagen, bis die Masse schön glänzt. Die anderen 40 gr. Zucker mit den Eigelben und dem Vanillinzucker zu einer schaumigen Creme schlagen. Erst die Schokobutter, dann die Mehlmischung unterrühren. Den Eischnee vorsichtig unterheben. Die Kirschen in eine Auflauflaufform geben und den Teig darauf verteilen. Die restlichen Schokostückchen auf dem Teig verteilen. Den Auflauf ca. 30-45 Minuten im Ofen backen, dann noch warm servieren.


Kerstins Erfahrungen: 
Memo an mich: immer die Rezepte gleich aufschreiben....
Ich hoffe, die Kürbissuppe ist so richtig, ich koche sie noch einmal und korrigiere gegebenenfalls.
Jedenfalls hat sie uns geschmeckt, der große Topf ist alle geworden. Ich habe noch Brot dazu gereicht. Es war ein bisschen Ingwerlastig, aber das hat uns nicht wirklich gestört, im Gegenteil. 
Der Salat ist auch ohne Holunder sehr lecker geworden. Ich habe versucht die Frucht durch den Blutorangenessig hervorzuheben, das Walnussöl rundet die Sache sehr schön ab.
Der "Auflauf" ist der Hammer... ist allerdings eher ein Kuchen. Leider stimmte die im Rezept angegebene Garzeit von 25-30 Minuten nicht. Die 45 Minuten kommen eher hin. Aber die Kirschen machen das Ganze sehr saftig.

Auflauf in der Form
Alles in Allem war es ein sehr gelungener Abend! Und wir haben auch gelernt, dass aus einem Bockbeutel auch Rotwein kommen kann ;-)

Montag, 27. August 2012

Die Geschwister Gazpacho

Es gab ihn wirklich in diesem Jahr: den Sommer, der kam zwar spät, aber besser spät als nie (wie schon Mr. Hops sagte... ;-)). Und die Tage waren eigentlich viel zu heiß für warmes Essen. Also wurde flugs von einem Zucchini-Tomaten-Auflauf (demnächst in diesem Theater) auf kalte Suppe gewechselt. Seitdem ich einen funktionierenden Mixer habe, will ich ihn ausprobieren. Hier kam die Gelegenheit. Da mir eine kalte Suppe für 6 hungrige Mädels zu wenig schien und mich so ein paar Salatgurken anlachten, habe ich beide mir bekannten Gazpacho-Varianten gemacht. Inzwischen weiß ich, dass es noch viiieel mehr gibt. Aber Sommer ist ja wieder im nächsten Jahr.....

Die Suppen sind von vielen Rezepten inspiriert, diesmal also keine Herkunftsangaben außer: Spanien......

Rote und grüne Gazpacho

Grüne Gazpacho:

Zutaten:
2 Salatgurken, geschält, eine davon entkernt
1 grüne Paprika
1/2 Bund Petersilie, glatt
1/4 Bund Minze
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen, geschält, klein
ca. 1/2 Tasse Olivenöl
Saft einer halben Zitrone
Salz, Pfeffer
Tabasco
gemahlenes Zitronengras
2 Scheiben Vollkorn-Sandwichtoast ohne Rinde
1 kleines Glas Wasser

Zubereitung
Alle festen Zutaten klein schippeln und ab in den Mixer. Das Brot würfeln und auch dazu geben. Alles fein pürieren und mit den Gewürzen kräftig abschmecken. Bei Bedarf mit Wasser verdünnen. Die Konsistenz darf schon sähmig sein.


Rote Gazpacho: 


Zutaten:
ca. 10 Flaschentomaten, schön reif
3 Knoblauchzehen, geschält
1/2 Stange Staudensellerie
1 rote Paprika
1/4 Salatgurke mit Kernen
1/4 Tasse Olivenöl
3 Scheiben Vollkorn-Sandwichtoast ohne Rinde
Salz, Pfeffer
Tabasco
Zucker
Sherry Essig

Zubereitung: 
Eigentlich wie oben... die Tomaten durfen auch mit Schale in den Mixer, aber den Strunk bitte vorher entfernen. Den Toast würfeln. Mit dem Essig vorsichtig sein, der macht die Suppe schnell zu säuerlich. Bei Bedarf etwas Wasser zugeben, was aber kaum nötig sein dürfte. Schön kräftig abschmecken.
Beide Suppen kalt, servieren, aber eine halbe Stunde bevor die Gäste kommen aus dem Kühlschrank nehmen, sonst kann sich der Geschmack nicht richtig entfalten. 


Kerstins Erfahrungen: 
Beide Suppen sind sehr lecker, bei den Mädels kam die Grüne fast noch besser an, als die Rote. Ich habe dazu Ciabatta mit Olive und Käsestangen serviert.
Beide Suppen lassen sich prima schon am Tag zuvor zubereiten, sie müssen nur im Kühschrank stehen. Wer es schärfer mag, kann auch frische Chili dazugeben. Mit dem Knoblauch vorsichtig sein, der entfaltet sich mit der Zeit.
Wer einen Mixer hat: in Minutenschnelle gemacht, schnippeln dauert länger als mixen... ansonsten tut es aber auch der Pürierstab ganz prima.
Als Topping/Garnitur habe ich noch gelbe Paprika und Zucchini ganz fein gewürfelt. 
Gibts bei uns an heißen Tagen jetzt öfter, leider sind die so selten....

Sonntag, 5. August 2012

Tomatensuppe mit Ingwer

Was macht man mit ca. 1,5 kg Tomaten? Für die Tarte habe ich nicht so viele gebraucht, wie gedacht. Tomatensoße wollte ich nicht, Nudeln hatten wir erst. Was ist eigentlich mit Suppe? Selbstgemachte Tomatensuppe? Und frischer Ingwer ist auch noch im Hause, aber der ist ja immer da...Na dann los.... selbstgeklöppelt, mal ohne direkte Vorlage...

Tomatensuppe mit Ingwer


Zutaten: 
1 Stange Staudensellerie
1 Möhre
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
Olivenöl
Ingwer frisch gerieben
trockener Sherry
weißer Balsamicoessig
ca. 1 kg Tomaten, in Stücke geschnitten
500 ml Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer, Paprikapulver
Thymian, Oregano

Zubereitung:
Staudensellerie, Möhre, Zwiebel und Knoblauch in Stücke schneiden. Muss nicht alzu fein sein, da später eh alles in den Mixer kommt. Mit etwas Olivenöl in einem Topf anbraten. Den Ingwer hinzugeben und mit etwas Sherry (Fino) und weißem Balsamicoessig ablöschen. Wenn die Flüssigkeit ein wenig verkocht ist die Tomatenstücke in den Topfgeben und ein wenig schmurgeln lassen. Die Gemüsebrühe und hinzufügen und alles nach belieben würzen. Das Ganze offen ca. 40 Minuten köcheln lassen. Gegebenenfalls noch weitere Flüssigkeit hinzufügen. Alles sollte schon recht weich sein. Jetzt kommt entweder der Pürierstab oder der Mixer zum Einsatz. Die pürierte Suppe durch ein feines Sieb streichen, damit die Tomatenkerne und die Schalenreste entfernt werden.
Jetzt noch einmal abschmecken und servieren.

Kerstins Erfahrungen:
Tolle Suppe, ganz simple und auch in größeren Mengen leicht herzustellen. Durch den Ingwer bekommt die Suppe eine angenehme Schärfe. Das Durchsieben halte ich für unerlässlich, sonst hat das schnell die Konsistenz von rotem Babybrei. Ich habe zwar auch eine "Flotte Lotte" zur Verfügung, habe in letzter Zeit festgestellt, dass es sehr zeitintensiv ist, mit dieser zu arbeiten. Mit einem feinen Sieb geht das deutlich schneller. Vor allen Dingen ist das Reinigen bei größeren Mengen an Suppe viel einfacher.
Schmeckte uns beiden sehr gut und wird daher wieder gekocht. dann auch auf Vorrat für den Winter.

Freitag, 6. April 2012

Fenchelsuppe


Fenchel…. Letztlich hatte ich noch ein Gespräch mit meiner Mutter zu diesem Thema. Sie mag keinen Fenchel, glaubt sie, weil sie ja auch keinen Fencheltee mag und kein Anis…. Nun gut, wir sind übereingekommen, dass ich sie demnächst mal vom Gegenteil überzeuge. Zum einen mit Fenchelgemüse mit Kreuzkümmel – demnächst in diesem Blog – zum anderen mit einer Fenchelsuppe aus der neusten Ausgabe (4/2012) von Lust auf Genuss, die ich noch um eine Wenigkeit ergänzt habe.

Fenchelcremesuppe

Zutaten für 4 Personen
1 Fenchelknolle (ca. 450 gr.)
1 Zwiebel
½ TL Fenchelsamen
1 EL Olivenöl
Salz
500 ml Gemüsebrühe
200 ml Schlagsahne
Pfeffer
Zitronenschale und -saft
Kalte Butter


Zubereitung:
Die Fenchelknolle von dem Grünzeug befreien und grob würfeln. Die Zwiebel fein würfeln. Die Fenchelsamen in einem Mörser leicht zerstoßen und in dem Olivenöl in einem Topf anrösten. Die Zwiebelwürfel hinzufügen und glasig dünsten. Die Fenchelstücke ebenfalls in den Topf geben und alles ca. 3 Minuten bei mittlerer Hitze anbraten. Mit der Brühe ablöschen, aufkochen lassen und bei kleiner Hitze etwa 20 Minuten garen lassen. Die Sahne in den Topf geben und ca. 5 Minuten mitkochen lassen. Den Topf vom Herd nehme und die Suppe pürieren. Mit Salz, Pfeffer und Zitronenschale  und –saft abschmecken. Zum Schluß mit kalter Butter abbinden. Mit Fenchelgrün garniert servieren.

Kerstins Erfahrungen:
Ich habe die Zitronenschale durch Orangenschale ersetzt, den Zitronensaft aber beibehalten, da ich die Befürchtung hatte, dass es sonst zu süß wird. Und statt der Sahne habe ich Soja"sahne" verwendet. Durch diese beiden kleinen Kniffe wird die Suppe noch abgerundet und fast vegan (wenn man die Butter weglässt). Mal gucken, was meine Ma dazu sagt… Im Originalrezept gibt es dazu Oliven-Blätterteigstangen. Wir haben Olivenchiabatta dazu genommen. Ging auch.  Unbedingt empfehlenswert, angebratener Fenchel schmeckt nicht mehr nach Anis!

Sonntag, 23. Oktober 2011

Kürbis-Haselnuss-Suppe

Und dann stand da noch ein Butternut Kürbis rum. Ziemlich groß war er auch. Und ich habe mich wochenlang gefragt, was ich daraus machen kann. Gestern war mir dann kalt (ich brüte eine Erkältung aus) und ich fand den Gedanken an eine heiße Suppe sehr verlockend. Also habe ich nach einem Kürbissuppenrezept gesucht, das ich noch nicht kenne. Mein All-Time-Favorit, die jamaikanische Kürbissuppe, war zu umfangreich, ich hatte nicht alles da, und die kannte ich ja auch schon. Und so habe ich meine diversen Kochbücher bemüht und bin im goldenen vegetarischen Buch von GU fündig geworden. Ich mag Kürbis und ich liebe Haselnüsse, was liegt näher, als das zu koppeln.

Kürbissuppe mit Haselnüssen


Zutaten: 
1 kg Butternut-Kürbis
100 gr. Haselnusskerne
1 große Knoblauchzehe
Haselnussöl (wer hat, ich habe alternativ Walnussöl genommen)
2 TL mildes Currypulver
1 ltr. Gemüsebrühe
5 Kardamomkapseln
Salz, Pfeffer, Chilipulver

Den Kürbis schälen und würfeln (Fasern und Kerne, falls vorhanden entfernen). Knofi schälen und fein hacken. Die Haselnüsse in einer beschichteten Pfanne ohne Fett rösten und dann die Schale abreiben. Die Nüsse sollten fast schalenfrei sein. Dann beiseite stellen. Das Öl in einem Topf erhitzen und Knoblauch und Kürbiswürfel anschwitzen. Das Currypulver hinzugeben und kurz mitbraten. Dann mit der Gemüsebrühe ablöschen und die Kardamomkapseln hineingeben. Ca. 15 Minuten kochen lassen, bis der Kürbis weich ist. Dann die Kardamomkapseln wieder rausfischen und die Haselnüsse hineingeben. Alles mit dem Pürierstab fein pürieren und mit Salz, Pfeffer und Chilli abschmecken.
Ich habe das Ganze noch mit ein wenig saurer Sahne und Tasmanischem Bergpfeffer garniert.

Kerstins Erfahrungen: 
Geht schnell und einfach und schmeckt super. Ich habe süßes Currypulver verwendet, beim nächsten Mal werde ich halb süß und halb geröstetes Curry nehmen. Ich musste kräftig mit Chili und dem Pfeffer nachwürzen, damit ein bisschen Schärfe an die Suppe kam. In kaltem Zustand schmeckt die Haselnuss sehr vor, das gibt sich aber beim Erhitzen.
Gibts auf jeden Fall wieder!!