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Dienstag, 24. September 2019

Salat von zweierlei Bohnen und Limetten

Der Sommer geht zwar gestern offiziell zu Ende, aber diesen wunderbar frischen Salat möchte ich euch trotzdem nicht vorenthalten. Er stammt aus dem aktuellen Kochbuch von Yotam Ottolenghi: Simple.
Dies ist das erste von vielen Rezepten aus dem Buch, das ich euch wirklich ans Herz legen möchte.
Den Salat von 2 Bohnen und 2 Limetten:


Salat von zweierlei Bohnen und Limetten

Zutaten:  
6 Kaffir-Limettenblätter (gibt's im Asialaden)
2 Limetten
30 gr. Korianderblätter
10 gr. Minze
1 Knoblauchzehe
60 ml Olivenöl
1 grüne Chili
600 gr. grüne Bohnen (frisch oder TK)
150 gr. Edamame Bohnen (gibt's im Asialaden gefroren)
1 TL Sesamsamen
Salz

Vorbereitung: 
Die Kaffir-Limettenblätter erst in feine Streifen schneiden, dann in kleine Stücke hacken.
Die Schale der Limetten abreiben, dann die Limetten auspressen und den Saft und auffangen.
Den Koriander grob hacken und den Knoblauch schälen und halbieren.
Die Chili entkernen und in feine Ringe schneiden.
Die grünen Bohnen abziehen und dann in kochendem Salzwasser 3 Minuten sieden lassen. Dann die Edamame Bohnen zugeben und alles weitere 2 Minuten sieden lassen. Abgießen und in kaltem Wasser abschrecken. In ein Sieb geben und gut abtropfen lassen. Die Edamame aus den Schoten pulen.
Den Sesam in einer kleinen beschichteten Pfanne kurz anrösten. Er sollte nicht zu braun werden.

Zubereitung:
Limettenblätter, Limettenschale, 20 gr. Korianderblätter, Minze, Knoblauch, Olivenöl, Chili und einem halben Teelöffel Salz in einem Zerkleinerer zu einer Paste verarbeiten. Jetzt den Limettensaft zugeben und alles verrühren.
Die Bohnen in eine Schüssel geben und gut mit dem Dressing vermischen. Alles auf eine Platte anrichten und mit dem Sesam und den übrigen Korianderblätter bestreuen.

Kerstins Erfahrungen: 
Mein persönlicher Lieblingssalat in diesem Sommer. Schön frisch und passt perfekt zum Grillen. Statt der Kaffir-Limettenblätter habe ich auch schon eine halbe eingelegte Zitronen sehr klein gehackt und in der Paste verarbeitet, das geht auch gut. Edamane Bohnen kaufen wir jetzt öfter im Asiamarkt, Dort gibt es sie gefroren. Wir verwenden sie gerne in Bowls und Suppen. Anstelle von Edamame Bohnen lassen sich übrigens auch ganz prima einfache Tiefkühl-Erbsen verwenden.

Sonntag, 25. August 2013

Schweinefilet mit Süßkartoffelpüree und grünen Bohnen mit Pistazienpesto

Schon wieder was mit grünen Bohnen... diesmal aber ein bisschen italienisch angehaucht. Mit Pistazienpesto und dazu noch Schweinefiletmedallions mit lecker Sauce und Süßkatoffelpü..... hmmm.....
Das gab es am Dienstag letzter Woche. Die Süßkartoffel lag hier noch rum und diese Bohnen aus dem "Nigellissima"-Kochbuch von Nigella Lawson hatte ich schon lange auf dem Schirm. Und die deutschen Bohnen gab es auch noch im Angebot und damit konnte ich das endlich mal umsetzten.

Schweinefilet mit Süßkartoffelpüree und grünen Bohnen mit Pistazienpesto

Zutaten für 4 Personen: 
600 gr. Schweinefilet (hier: Schweinefiletköpfe)
500 gr. frische grüne Bohnen
3 EL geschälte gesalzene Pistazien
3 EL fein geriebener Parmesan
ca. 20 gr. frische Basilikumblätter
3 EL Olivenöl
1 kleine Knoblauchzehe
1 große Süßkartoffel
3 kleine Kartoffeln
1 Zwiebel
50 ml Sherry
100 ml Gemüsebrühe
Schmand
Milch, Butter
Butterschmalz
Salz, Pfeffer, Muskat
Zitronensaft

Zubereitung: 
Die Süßkartoffel und die Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. In Salzwasser zum Kochen bringen und ca. 20 Minuten garen.
Für das Pesto die Pistazien, Parmesan, Basilikum, Knoblauchzehe und das Olivenöl mit dem Pürierstab oder im Mixer zu einer Paste fein pürieren. Evtl. mit etwas Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Die Bohnen putzen und in Salzwasser ca. 5-7 Minuten blanchieren. 1-2 EL von dem Bohnenwasser zum Pesto geben, bis es eine nicht zu flüsige Konsistenz hat. Dann mit den Bohnen gut vermischen. Evtl. im Ofen warm halten, bis alles andere fertig ist.
Die Schweinefilets in Medallions schneiden, bei Bedarf vorher noch Fett und evtl. Sehnen entfernen. Mehl mit Salz und Pfeffer mischen und die Medallions darin wälzen.
Die Zwiebel fein würfeln. Den Backofen auf ca. 100 °C Umluft heizen. 
Die Medallions im Butterschmalz in Portionen von beiden Seiten schön braun anbraten und auf einem Teller im Ofen warm halten. Im verbleibenden Fett die Zwiebeln bei milder Hitze andünsten. Mit dem Sherry ablöschen und einköcheln lassen. Dann erst die Gemüsebrühe zugeben und wieder etwas einkochen lassen. Mit dem Schmand etwas abbinden und mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.
Während die Sauce einkocht, die Kartoffeln in eine Schüssel abgießen und mit einem Stückchen Butter und einem Stampfer zu Kartoffelbrei verarbeiten. Bei Bedarf ein bisschen Milch zugeben. Der Stampf darf gerne noch ein paar Stückchen beinhalten. Kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
Die Medallions aus dem Ofen nehmen und die darunter angesammelte Flüssigkeit in die Sauce geben.
Alles auf Tellern hübsch anrichten und sich schmecken lassen.

Kerstins Erfahrungen: 
Tag 2 der ersten Plan-Koch-Woche und das erste große Lob vom Mann an meiner Seite. Es war aber auch wirklich lecker! Die Bohnen mit Pesto waren eine echte Entdeckung, das Püree habe ich schon oft gemacht und ist immer schön, Fleisch und Sauce waren ganz wunderbar. Die Sauce habe ich so in letzter Sekunde fertiggestellt, als mir auffiel, dass das ja sonst eine recht trockene Angelegenheit werden würde. Und die war so richtig gut! Natürlich geht das auch komplett ohne Alkohol, dann mehr Gemüsebrühe und evtl. etwas hellen Traubensaft verwenden.

Montag, 19. August 2013

Feine, grüne Bohnecremesuppe

Momentan sind ja Bohnen wieder total in... auch in der Speisekammer. Aber immer nur mit Speck in der Pfanne? Lecker, aber ein bisschen Abwechslung darf schon mal sein. In der Essen & Trinken 08/13 steht das Rezept für eine Bohnencremesuppe, dass sich sehr interessant anhörte. Und damit ist das schon das 3. Rezept aus diesem Heft. Es hat also meinen Geschmack voll getroffen. Auf die Pfifferlinge aus dem Originalrezept habe ich mangels vernünftiger Qualität verzichtet.

Grüne Bohnencremesuppe

Zutaten: 
500 gr. Grüne Bohnen
1 Schalotte
1 kleine Knoblauchzehe
2 mittelgroße Kartoffeln
frisches Bohnenkraut
3 EL Butter
3 EL Wermut
3 EL Weißwein
600 ml Gemüsebrühe
250 ml Schlagsahne
Salz, Pfeffer
100 gr. Speck
Zitronensaft
Zucker

Zubereitung:
Die Bohnen putzen und in kochendem Salzwasser blanchieren. Dann in ein Sieb schütten und mit kaltem Wasser abschrecken und abtropfen lassen. Wenn sie dann etwas abgekühlt sind, in Stücke schneiden. Schalotten und Knoblauch schälen und fein würfeln. Die Kartoffeln auch schälen und in Würfel von ca. 5mm schneiden. Das Bohnenkraut entblättern. 2 EL Butter in einem Topf erhitzen und die Schalotten und den Knoblauch darin glasig dünsten. Dann die Kartoffeln zugeben und 2 Minuten weiterdünsten. Mit Wermut und Weißwein ablöschen. Alles schön einkochen lassen, dann mit Gemüsebrühe und ca. 100 ml Sahne auffüllen. Einen kleinen Teil der Bohnen beiseite legen, den Rest in die Suppe geben und ca. 10 Minuten bei milder Hitze offen köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken und die Hälfte des Bohnenkrauts zugeben.
Den Speck in feine Würfel schneiden und mit etwas Butter in einer Pfanne auslassen. Die restlichen Bohnen zugeben und kurz mitbraten.
Die restliche Sahne in die Suppe geben und mit dem Pürierstab oder dem Mixer sehr fein pürieren. Die Suppe mit Zitronensaft und Zucker abschmecken, gegebenenfalls mit Salz und Pfeffer würzen.
Die Suppe auf die Teller verteilen und mit den Speck-Bohnen bestreuen und das restliche Bohnenkraut darauf verteilen.

Kerstins Erfahrungen: 
Ich hatte noch nie eine Bohnensuppe mit grünen Bohnen gemacht. Diese hier muss sehr kräftig gewürzt werden. Aber dann ist sie sehr lecker. Die Menge reicht für 3-4 Portionen. Beim nächsten Mal werde ich noch etwas mehr Bohnenkraut zugeben, das tut der Suppe gut.

Samstag, 18. August 2012

Grünes Gemüseragout mit Nudeln

Diesen Donnerstag wurde wieder vegetarisch gekocht.... Mittlerweile ist das schon so in den Sprachgebrauch übergegangen, dass der bEvA einen Blick in den Einkaufswagen wirft, die Stirn runzelt und feststellt: "sieht nach Donnerstag aus..." Nachdem Donnerstagmorgen sein Versuch gescheitert war in das Rezept 500 gr. Hackfleisch zu schmuggeln, befinden wir uns hoffentlich auf der Ebene der Akzeptanz.... ;-)



Es gab dann ein Gemüseragout mit Erbsen und Bohnen, dazu wurden noch ein paar Maccaroni gekocht. Das Rezept habe ich dem Eat Smarter Heft No. 4/2012 entnommen und ein ganz klein wenig abgewandelt.

Grünes Gemüseragout mit Nudeln


Zutaten: 
1 Zwiebel 
250 ml Gemüsebrühe
300 gr. grüne Bohne (TK-Ware)
300 gr. Erbsen (TK-Ware)
60 gr. Parmesan, frisch gerieben
1/2 Limette
1/2 Bund Minze
125 ml Sojacreme 
Salz, Pfeffer
Muskat
Worchestershire Sauce
Nudeln nach Wahl


Zubereitung: 
Die Zwiebel fein würfeln. Die Gemüsebrühe aufkochen. Zwiebeln und Bohnen hinzugeben und so 5 Minuten köcheln lassen. Dann die Erbsen unterrühren und alles nochmals 5 Minuten köcheln lassen, gerne bei offenem Topf! Die Limette auspressen und die Minze fein hacken. Den Käse und die Sojacreme zu dem Ragout geben und weiter köcheln lassen. Mit Minze und Limettensaft abschmecken und mit Salz, Pfeffer, Muskat und Worchestershire Sauce kräftig abschmecken.
Dazu dann die Nudeln servieren.

Kerstins Erfahrungen: 
Dieses Gericht ist noch verbesserungsbedürftig! Wenn man nur mit Salz und Pfeffer abschmeckt, wie im Original ist es zu fad. Muskat tut dem ganzen gut, mit der Worchestershire Sauce bin ich dieses Mal noch etwas sparsam umgegangen. Wird beim nächsten Mal geändert. Evtl. ist auch ein kräftigerer Käse hilfreich. Man sollte das Ragout am Besten offen köcheln lassen, da sonst zu wenig Flüssigkeit verdampft und das Ganze zu flüssig wird. Ich habe daher auch mehr Käse genommen, als im Original. Minze und Erbsen gehen immer, das verleiht dem Ganzen etwas Frische.

Da mir das bei diesem TK-Gemüse passiert ist: Erbsen vorher mit warmen Wasser abspülen und genau angucken..... ich hatte zwei kleine Steine im Essen. GsD ist nichts weiter passiert, als ich draufgebissen habe!

Freitag, 12. August 2011

Zitronenrisotto mit grünen Bohnen

Nachdem das gestern wieder nix geworden ist, mit dem Veggie-Day, haben wir das heute nachgeholt. Ich hatte gestern ein paar (ca. 750 gr.) Bohnen gekauft. Und zumindest einen Teil davon wollte ich heute verarbeiten. Also habe ich mal ein bisschen im Internet gestöbert und bei den "Küchengöttern" ein Rezept für ein Risotto mit grünen Bohnen gefunden. Um ganz ehrlich zu sein: das Rezept ist echt grottig beschrieben. Selbst ich, und ich habe nun schon etliche Risotti (ist das die Mehrzahl?) gekocht, habe das Rezept drei mal lesen müssen, bis ich es verstanden habe. Hier kommt nun also meine Beschreibung.



Zutaten: 
200 gr. Vollkornrisottoreis
ca. 350 gr. grüne Bohnen
1 ltr. Gemüsebrühe
1 Zwiebel
Weißwein
Martini
Bohnenkraut
Salz, Pfeffer
1 unbehandelte Zitrone
Parmesan

Einen Liter Gemüsebrühe zum Kochen bringen. Die Bohnen putzen (Enden abschneiden) und für ca. 15 Minuten in die Brühe geben. In einem anderen Topf die gewürfelte Zwiebel mit etwas Butter andünsten. Dann den Reis zugeben und mit Weißwein und/oder Martini ablöschen. Wenn diese Flüssigkeit verdampft ist, einen Schöpflöffel Brühe von den Bohnen hinzugeben.  Wenn die 15 Minuten für die Bohnen rum sind, diese aus der Brühe nehmen, (die Brühe aber weiter erhitzen) und die Bohnen halbieren. Mit der Brühe den Reis weiter angießen und verkochen lassen, solange bis der Reis etwas mehr als bissfest ist. In der Zwischenzeit die Schale der Zitrone abreiben, die Zitrone schälen und diese filletieren. Den Parmesan reiben und mit der Zitronenschale vermengen. 
Sobald der Reis etwas mehr als bissfest ist, die Bohnen, den Parmesan, das Bohnenkraut und die Zitronenfilets zugeben. Alles noch 1-2 Minuten köcheln lassen und dann sevieren. 

Kerstins Erfahrungen: Mein lieber Herr... das ist ganz schön sauer. Schmeckt aber nicht soooo schlecht. Beim nächsten Mal würde ich nur die Zitronenschalen, nicht aber die Filets verwenden. Und Vollkornrisotto geht gar nicht... Schmeckt zwar, dauert aber ewig, zumindest deutlich länger als normaler Risottoreis. Ein kleiner Hinweis noch, den ich von Jamie Oliver übernommen habe: ich habe mich immer darüber gewundert, dass meine Risotti so säuerlich waren. Bis ich ein Rezept von Jamie nachgekocht habe, indem er statt Weißwein Martini (bzw Vermouth) verwendet. Seitdem nehme ich entweder nur Martini, oder eine Mischung aus Weißwein und Martini. Der Martini hat nicht so viel Säure wie der Weißwein. Alternativ dazu kann man auch weißen Portwein oder Sherry verwenden. 
Also ich werde das Rezept bestimmt noch öfter kochen, dann aber ohne diese "Masse" an Zitronen.