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Samstag, 9. März 2019

Mit Reis gefüllte Blätterteigtaschen - Ousi

Nachdem ich mir meinen ersten Reiskocher zugelegt habe, gibt es bei uns gerne mal Reis in allen Variationen. Der erste Versuch eine Tahdig im Reiskocher zuzubereiten war nicht ganz so erfolgreich. Der Kocher kann das (deswegen habe ich ihn unter anderem gekauft), aber ich hatte zu wenig Reis eingefüllt und es bildete sich keine richtige Kruste aus. Der zweite Versuch war deutlich erfolgreicher, aber dazu in einem anderen Rezept.
Also hatte ich Reis übrig, was also damit tun? Im Buch "Jaan - Die Seele der persischen Küche" fand ich ein Rezept für Blätterteigtaschen, gefüllt mit Reis, Hackfleisch und Gemüse. Perfekt geeignet zur Resteverwertung, im Kühlschrank schlummerte noch ein frischer Blätterteig, der Reis war schon gegart und das Gemüse war auch noch vorhanden. Ich habe ein bisschen mit den Zutaten gespielt, so verwende ich statt Rosinen Berberitzen, die ich ohnehin für ein anderes Rezept brauchte. Ich liebe diesen leicht säuerlichen Geschmack der kleinen roten Beeren.

Gefüllte Blätterteigtaschen

Zutaten: 
20 gr. Pinienkerne
20 gr. Mandelstifte
2 EL Olivenöl
100 gr. gegarter Reis
30 gr. Butterschmalz
2 Möhren
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
150 gr. Rinderhackfleisch
50 gr. TK Erbsen
100 ml Gemüsebrühe
1 TL Kurkuma (gemahlen)
1 TL Zimt (gemahlen)
1 Messerspitze Kardamom (gemahlen)
50 gr. Berberitzen
1 Packung frischer Blätterteig
1 Eigelb
Schwarzkümmel/Sesam
Salz, Pfeffer

Vorbereitung:
Pinenkerne und Mandelstifte in einer kleinen Pfanne mit dem Olivenöl hellbraun anrösten und zur Seite stellen.
Wer keinen gegarten Reis hat, gart ihn bitte jetzt.
Die Möhren schälen und in Würfel schneiden.
Die Zwiebel und die Knoblauchzehe ebenfalls klein würfeln.

Zubereitung: 
Das Butterschmalz in einer großen Pfanne erhitzen. Die Zwiebelwürfel bei mittlerer Hitze glasig anbraten. Dann den Knoblauch und die Möhren zugeben und ca. 5 Minuten köcheln lassen.
Kurkuma, Koriander und Zimt in der Pfanne kurz anrösten. Das Hackfleisch in die Pfanne geben und unter Rühren anbraten. Gut mit Salz und Pfeffer würzen. Gemüsebrühe, Erbsen und Berberitzen einrühren und alles 15 Minuten offen köcheln lassen bis die Flüssigkeit verkocht ist. Ab und zu umrühren und aufpassen, dass nichts anbrennt.
Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.
Die Nüsse und den Reis unter die Hackfleischmischung heben.
Den Blätterteig auf der Arbeitsplatte ausbreiten und in 6 gleich große Vierecke teilen.
Auf jedes der Vierecke etwa 2 EL der Füllung verteilen. Die Ecken jetzt zusammennehmen und damit die Taschen verschließen.
Die Taschen nun auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Das Eigelb verrühren und die Blätterteigtaschen damit bestreichen, dann mit Schwarzkümmel oder Sesam bestreuen.
Im Ofen ca. 30 Minuten backen.
Mit Kräuterjoghurt servieren.

Kerstins Erfahrungen: 
Schmeckt heiß, warm und kalt. Ich habe 2 Taschen am nächsten Tag als Mittagessen mit ins Büro genommen. Wer mag gibt noch ein bisschen Harissa als Gewürz zur Hackfleischmasse.
Das ist nicht nur super zur Restverwertung, sondern auch sehr praktisch für Picknicks, Buffets, Mittagspausen usw..... Einfach nachkochen, das schmeckt allen!

Sonntag, 3. März 2019

Quinoa Patties

Was bringt man nur als Beitrag zu einem Buffet mit, wenn möglich vegetarisch?
Ich habe Bücher über Bücher gewälzt... es sind ja auch genug davon da...
Natürlich bin ich fündig geworden. Wieder einmal in der orientalischen Küche, das passt ja sehr oft.
Und da man ein Buffet ja oft zu einem Fest macht, bin ich in dem Buch "Feasts" (der deutsche Titel ist "Orientalia") von Sabrina Ghayour fündig geworden. Und da ich alle Zutaten zu Hause hatte, war es eine einfache Entscheidung: es sollte Quinoa Patties geben. Diese kleinen, flachen Bratlingen werden mit getrockneten Aprikosen, diversen Gewürzen und Koriander abgeschmeckt.

Quinoa Patties


Zutaten:

200 gr. Quinoa
1 Ei
1 Zwiebel
2 TL Kurkuma, gemahlen
2 TL Kreuzkümmel, gemahlen
1 TL Zimt gemahlen
100 gr getrocknete Aprikose
1 kleiner Bund Koriander
Salz, Pfeffer
Pflanzenöl zum Braten


Vorbereitung:
Zwiebel fein hacken.
Den Quinoa mit der doppelten Menge Gemüsebrühe für 20-25 Minuten kochen lassen, die Körner dürfen sehr weich sein. Dann abgießen und gut abspülen. Sehr, sehr gut abtropfen lassen. Diesen Schritt kann man auch prima schon vormittags erledigen.
Die Aprikosen fein würfeln, den Koriander fein hacken.

Zubereitung:
Alle vorbereiteten Zutaten mit den Gewürzen und dem Ei gut vermischen. Sollte die Masse noch zu feucht sein um einen Bratling zu formen, etwas Kichererbsenmehl zugeben. Wenn der Quinoa sehr gut abgetropft ist, sollte das nicht nötig ein. Dann noch mit Salz und Pfeffer abschmecken. Quinoa braucht viel Würze.
Aus der Teigmasse kleine Patties formen. Etwas Pflanzenöl in einer Pfanne erhitzen und die Patties darin von beiden Seiten ca. 4-5 Minuten bei mittlerer Hitze anbraten.
Die Patties können warm oder auch kalt gegessen werden.
Dazu schmecken Joghurt und Granatapfelmelasse.

Kerstins Erfahrungen:
Das Rezept ist einfach umzusetzen und schmeckt hervorragend. Die süße der Aprikosen und die wunderbaren Gewürze bilden eine harmonische Einheit. Die einzige Crux ist die Feuchtigkeit des Quinoa. Der Quinoa muss nach dem Garen und Abspülen wirklich sehr gut abtropfen. Ich musste beim ersten Mal besagtes Kichererbsenmehl zum Binden zur Hilfe nehmen. Das hat aber auch sehr gut funktioniert. Es empfiehlt sich außerdem beim Formen der Patties Handschuhe zu tragen. Kurkuma färbt doch sehr stark....

Dienstag, 12. August 2014

Avocado-Sesam Paste

Mögt ihr auch so gerne Avocado? Früher fand ich die ja immer so geschmacklos. Aber wenn man erst einmal weiß, wie man das anstellt, kann man wirklich sehr leckere Sachen damit machen. Ich liebe sie ja als Belag für ein Sandwich mit Hühnchen oder auch im Salat. Aber mein absoluter Favorit ist Avocado als Paste. Gerne als Guacamole, noch lieber aber als Creme mit Frischkäse, Kräutern, reichlich Knoblauch und Zitronensaft. Seam hatte ich in dem Zusammenhang allerdings noch nicht auf dem Schirm. Das änderte sich aber schlagartig, als ich das Rezept für eine Avocado-Sesam-Paste in dem Buch "Mezze - Ein magischer Genuss" entdeckte. Seitdem gibt es diese Variante sehr gerne bei uns. Ich persönlich brauche nicht mehr als einen Sesamring oder Fladenbrot dazu. Aber auch Gemüsesticks zum Dippen passen hervorragend.

Avocado-Sesampaste


Zutaten:
2 Knoblauchzehen
4 EL Tahina (Sesampaste)
6 EL Limettensaft (am Besten frisch gepresst)
Pulbiber
Koriandergrün nach Geschmack
2 ganz reife Avocados
Salz, Pfeffer
1 TL gemahlener Cumin (Kreuzkümmel)

Zubreitung: 
Die Knoblauchzehen schälen und mit etwas grobem Meersalz in einem Mörser zu einer Paste zerreiben. Die Tahina mit 5 EL Limettensaft und ca. 2 EL heißem Wasser gut verrühren. Dabei wird die Paste fast weiß und ganz cremig. Sollte die Konsistenz nicht so sein, einen weiteren Eßlöffel heißes Wasser zugeben.
Dann erst die Avocados halbieren, den Kern entfernen und das Fruchtfleisch in eine Schüsseln geben. Den restlichen Limettensaft darüber träufeln und die Avocados mit einer Gabel gut zerdrücken. Die Knoblauchpaste untermischen, salzen und pfeffern. Dann alles mit der Sesamcreme und dem Cumin vermengen und nochmals abschmecken. Jetzt Pulbiber und gehacktes Koriandergrün nach Geschmack zufügen und gegebenenfalls noch ein wenig Limettensaft unterrühren. Mindestens eine Stunde ziehen lassen.

Kerstins Erfahrungen: 
Statt Pulbiber kann man natürlich auch eine fein gewürfelte rote Chilischote nehmen. Ich esse ja nicht so gerne so scharf, und bei Pulbiber (gibt es übrigens im türkischen Supermarkt) kann ich das besser dosieren. Für Tahina sollte man unbedingt die cremige Konsistenz beachten. Seit ich mir das mal abgeschaut habe, bekommen die Gerichte mit Tahina eine andere Konsistenz und auch einen anderen Geschmack. Man muss gut rühren und es dauert ein bisschen. Daher habe ich diesen Schritt an den Anfang gestellt. Sonst besteht die Gefahr, dass die Avocado in der Zeit braun wird, trotz Limettensaft. Ich nehme diese Paste gerne als Dip für Buffets.

Donnerstag, 29. Mai 2014

Jeden Tag ein Buch - Fingerfood

Jeden Tag ein Buch - das Logo. Logodesign by Ariane Bille, Berlin
Logodesign by Ariane Bile

Mein Thema für diese Runde bei "Jeden Tag ein Buch" ist "buffettauglich" (ist ja auch eine Kategorie in diesem Blog), da ich a) gerne selbst von Buffets nasche und b) selbst gerne welche anfertige, wenn die Gelegenheit passt. Wie bereits im vorherigen Beitrag erwähnt, besitze ich eine kleine Sammlung an Büchern zu diesem Thema. Ein relative neues Buch aus dieser Sammlung stelle ich euch heute vor: "Fingerfood" aus dem Kosmos-Verlag
 

Bei diesem Buch geht es zwar hauptsächlich, aber eben nicht ausschließlich, um Rezepte für Fingerfood. Das Buch ist ebenso gespickt mit Tipps und Tricks zum Thema Anrichten. Auch Fingerfood muss nicht immer nur auf großen Platten seviert werden (auch wenn das, gerade bei wenig Platz sehr praktisch ist). Autorin Christina Kempe ist selbst auch Foodstylistin und hatte mit den Fotographen Anne Rogge und Jan Jankovic ein ebenso kreatives Team an ihrer Seite. Demensprechend gelungen sind Bilder und Styling.
Das Buch beginnt mit einer Einleitung zum Thema Einladen, Dekorieren, Genießen bei dem auch Tipps zum Zusammenstellen von Fingerfood Buffets gegeben werden. Der anschließende Rezeptteil ist in 5 Kapitel unterteilt: Handlich (Fingerfood und Snacks), Aromatisch (marinierte Häppchen), Knusprig, Edel (für Löffel und Gabel) und Süß und Fruchtig (Mini-Desserts) unterteilt. Nach jedem Kapitel gibt es noch eine Doppelseite mit zusätzlichen (unbebilderten) Kurzrezepte wie selbstgebackene Knuspereien, Dips, Salate usw. Besonders schön finde ich, dass es am Ende des Buches noch ein Themenregister gibt. Da kann man auf den ersten Blick Häppchen mit Fisch, Fleisch und vegetarisch finden, ebenso wird noch eine Einteilung nach warmen und kalten Häppchen vorgenommen. Das erleichtert die Zusammenstellung von Buffets ungemein.
Natürlich ist auch ein Rezeptregister vorhanden.
Sehr schön finde ich, dass es zu jedem Rezept einen Vorschlag zum Anrichten gibt. Wie man allerdings den Dipp für Lamm-Saté Spieße aus dem Schnappsglas aufdippen soll ist mir schleierhaft, aber es sieht wirklich gut aus. Alle anderen Vorschläge sind sehr brauchbar und äußerst dekorativ.
Ebenfalls positiv aufgefallen ist mir die Rubrik "das ist wirklich wichtig", die bei fast jedem "großen" Rezept noch einmal Grundbegriffe aufgreift und erklärt (parieren, marinieren etc.), auch hier meist mit zusätzlichem Bild. Das macht es auch für "Nur-ab-und-zu-Köche" einfach, den gut erklärten Anleitungen zu folgen.

Kerstins Fazit:
So viele Ideen.... so tolle Bilder.... und vor allem so leckere Rezepte! Eines meiner Lieblingsbücher für Buffets und Finderfood. Sehr schön für die Planung eines Buffets ist auch, dass der ungefähre Zeitbedarf und auch "besondere Werkzeuge" (wie Holzspieße, Tartelettförmchen, Dessergläschen usw.) angegeben sind.

Selbstverständlich habe ich bereits ein paar Rezepte für das letzte Buffet ausprobiert:

Drei-Käse-Tartelettes aus dem Kapitel "Handlich"
Orangen-Pilze aus dem Kapitel "Aromatisch"
Mini-Saltimbocca mit Zitronenbutter aus dem Kapitel "Handlich"

Ich war von allen Rezepten begeistert, wie man im entsprechenden Post auch lesen kann. Sie waren problemlos umzusetzen und sehr gut beschrieben. Für die Tarteletts habe ich mir inzwischen eine Backform gekauft.
Viele weitere stehen noch auf meiner "Nachkochliste" und werden wohl ebenfalls ihren Weg hier in den Blog finden. Ich werde die obige Liste dann ergänzen.
Für Buffetliebhaber und solche die es werden wollen eine absolute Kaufempfehlung!

Wie gehabt findet ihr eine Zusammenfassung der 3. "Jeden Tag ein Buch Woche" genau hier!  Für die Facebook-Jünger (zu denen die Speisekammer und ich auch gehören) gibt es eine Extra-Seite auf der alle Beiträge veröffentlicht werden.

Das Titelbild habe ich der Webseite des Kosmos Verlag entnommen.

Dienstag, 27. Mai 2014

Jeden Tag ein Buch - Mezze - Ein magischer Genuss

Es ist wieder soweit, die Aktion "Jeden Tag ein Buch" geht in die dritte Runde.
Was das ist und wie es dazu gekommen ist könnt ihr hier nachlesen. Dieses Mal stelle ich euch insgesamt zwei Bücher vor. Eines heute und eines am Donnerstag.

Jeden Tag ein Buch - das Logo. Logodesign by Ariane Bille, Berlin
"Logodesign by Ariane Bille"

Ich liebe ja Buffets und da besonders die Vorspeisentafeln oder Fingerfood, oder Tapas, oder Antipasti, oder die eher orientalischen Mezze. Und da ich für allerlei Gelegenheiten gerne ein paar Häppchen zubereite besitze ich eine kleine Sammlung an Kochbüchern zu diesem Thema. Für die orientalische Küche hatte ich bis vor kurzem noch kein spezielles Buch zum Thema "Mezze". Und so war es nur zu praktisch, dass das Buch "Mezze - Ein magischer Genuss" aus dem Gräfe und Unzer Verlag im letzten Jahr wieder neu aufgelegt wurde.



Die Autoren, Bettina Matthaei und Mohammad Salameh, haben eine schöne Mischung aus Informationen und leckeren Rezepten zusammengestellt. Bettina Matthaei hat im selben Verlag bereits das Buch "Würzen" veröffentlicht und Mohammad Salameh gilt als einer der Mitbegründer der neuen libanesischen Küche und ist Chefkoch in einem Restaurant in Hamburg.
Das Buch beginnt mit einer Reportage aus dem Libanon, einer Reise durch die kulinarische Vielfalt der Region. Im Anschluß daran folgt ein in 4 Bereiche (Mezze traditionell, Feine und neue Mezza, Mezza opulent und Desserts) unterteilter Rezeptteil mit insgesamt 120 Rezepten. Danach gibt es noch die Basics (Gewürze und Grundrezepte), Vorschläge zur Zusammenstellung von Mezzetafeln, ein Glossar und weiterführende Buchempfehlungen.
Für mich war natürlich der Rezeptteil (incl. Gewürze und Grundrezepte) am interessantesten. Die Rezepte sind alle für 4 Personen als Vorspeisen berechnet. Für eine kleine Tafel kann man also locker mal so 3-4 Rezepte zusammenstellen. Das habe ich im Rahmen eines Geburtstagsbuffets auch getan. Bei den Rezepten stehen die Zubereitungs- und Kühlzeiten dabei, die man in etwa benötigt, das macht die Sache für mich immer ein bisschen einfacher. Insgesamt sind die Rezepte übersichtlich gestaltet, es werden auch selten "exotische" Zutaten benötigt. Die Beschreibung macht es auch "Anfängern" problemlos möglich, die Rezepte nachzukochen. Einzig die Rezepte aus dem Teil "Mezze opulent" sind etwas aufwändiger und taugen auch als edles Hauptgericht für 2. Die meisten Rezepte sind mit Bildern versehen, die einen schönen Einblick in die orientalische Küche geben.

Kerstins Fazit:
Was für ein wunderbares Buch! Die Reportage lesenswert und bei den Rezepten bekommt man spontan Appetit und Lust aufs Kochen. Die Auswahl der Rezepte ist sehr unterschiedlich und spiegelt die Vielfalt der Mezze wieder. Ich habe ein paar rausgepickt und nachgekocht:

Minzige Zucchiniröllchen aus dem Kapitel "Feine und neue Mezze"
Avocado-Sesam-Paste aus den "Mezze traditionell"
Walnuss-Lamm-Bällchen aus den "Feine und neue Mezze"
Orangen-Zwiebel-Salat aus den "Mezze traditionell"


Alle ließen sich gut vor- und zubereiten. Die Anleitungen sind einfach und verständlich gehalten. Einzig bei den Zucchiniröllchen gab es Abweichungen, die aber weder Geschmack noch Optik beeinflussten. Und meinen Gästen hat es sehr gut geschmeckt.

Das Buch gefällt mir sehr gut und einige Gerichte sind bereits für die nächste (Grill-) Party  eingeplant. Also eine absolute Kaufempfehlung!

Das Titelbild wurde mir freundlicher Weise vom Verlag Gräfe und Unzer zur Verfügung gestellt. 

Donnerstag, 8. Mai 2014

Mini-Saltimbocca mit Zitronenbutter

Zu den Fleischgerichten auf einem Buffet gehört bei uns schon ganz lange Mini-Saltimbocca. Das wird von allen gerne gegessen, wird mal mit und mal ohne Sabeiblatt zubereitet und ist eigentlich immer am Ende der Party alle. Weil es eben auch zu späterer (früher) Stunde immer noch schmeckt und leicht zu essen ist. Eigentlich brauche ich da auch gar kein Rezept für. Das kann man auch so. Aber die Variation mit der Zitronenbutter aus dem Buch Fingerfood aus dem Kosmos Verlag hat mich dann doch noch mal interessiert. Und so wanderte dann diese Version auf das Geburtstagsbuffet.

Minisaltimbocca mit Zitronenbutter
 Zutaten für ein 10 Personen-Buffet (ca. 24 Stück)

3 lange Schweinefilets
8 Scheiben Parmaschinken
24 Salbeiblätter
Salz, Pfeffer
1 Bio-Zitrone
2 EL weiche Butter


Zubereitung: 
Die Schweinefilets gegebenenfalls parieren (Fett und Sehnen entfernen), dann in ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben mit dem Handballen flach drücken (vorher natürlich die Hände waschen oder Einweghandschuhe anziehen) und von einer Seite mit Salz und Pfeffer würzen. Die gewürzte Seiten nach unten auf ein Brett legen. Den Parmaschinken dritteln, die Stücke sollten in etwa so groß sein, wie die Schweinfiletscheiben. Auf die ungewürzte Seite der Filets ein Salbeiblatt geben und eine Drittelscheibe Schinken darüberlegen. Das ganze mit einem Zahnstocher feststecken. Auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech verteilen. 
Von der Bio-Zitrone die Schale abreiben und ca. 1 EL Saft auspressen. Das alles mit der Butter kräftig verkneten, das geht prima mit einer Gabel. Die Zitronenbutter in kleinen Flocken auf den Saltimboccas verteilen. 
Das Blech bei 200°C Umluft in den Ofen schieben und ca. 7-8 Minuten braten lassen.
Die Saltimbocca schmecken warm, lauwarm und auch kalt. 

Kerstins Erfahrungen: 
Die Zitronenbutter gibt dem Ganzen noch einmal einen besonderen Kick. Leider ist die Menge etwas zu großzügig bemessen und hinterlässt eine ziemliche Sauerei auf dem Backblech. Macht aber nichts, der Geschmack macht das wieder wett. 
Kleiner Tipp: die Zahnstocher noch möglichst im warmen Zustand entfernen. Wenn die mit auskühlen, bekommt man sie ganz schlecht raus. Alternativ kann man die Zahnstocher auch einweichen oder einölen. 
Ich finde diese Version sehr schön, werde aber noch an der Zitronenbutter arbeiten.

Sonntag, 4. Mai 2014

3-Käse Tartelettes mit Radicchio

Kleine Tartelettes machen sich auf einem Buffet immer gut. Schnell zu essen, gut vorzubereiten und sehr variabel. Ich gebe zu, beim ersten Lesen des Rezeptes im Buch "Fingerfood" aus dem Kosmos-Verlag, war ich etwas skeptisch, da ich bei Radicchio immer einen leicht bitteren Beigeschmack erwarte und Ricotta nicht zu meinem Lieblingskäsen zählt. Das Ergebnis hat mich einen besseren belehrt und dieses Gericht habe ich bereits für die nächsten Buffets fest eingeplant. Ich habe die Tarteletts in einer Muffinform gebacken, und die Mengen entsprechend angepasst.

3-Käse-Radicchio-Tartelettes in der Muffinform

Zutaten: 
300 gr. Mehl
195 gr. kalte Butter
Salz, Pfeffer
1 Radicchio (ca. 300 gr.)
2 kleine Schalotten
3 Zweige Thymian
3 TL Zucker
1 Kugel Mozzarella
300 gr. Ricotta
75 gr. frisch geriebener Parmesan

Zubereitung in der Muffinform (12-er):
Die Muffinforms dünn mit weicher Butter ausstreichen. Für den Teig Mehl, 150 gr. Butter, 1/2 TL Salz und 5-6 EL kaltes Wasser in eine Schüssel geben und zu einem Streuselteig verarbeiten. Den Teig dann in die Muffinformen verteilen und auch ein bissschen den Rand mit dem Teig auskleiden. Die Form jetzt mit Frischhaltefolie abdecken und für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen.
Für die Füllung den Radicchio vierteln, den Strunk in der Mitte entfernen und dann quer in schmale Streifen schneiden. Die Schalotten schälen und fein würfeln. Den Thymian waschen und die Blättchen abzupfen.
Die restliche Butter in der Pfanne erhitzen und die Schalottenwürfel und den Thymian darin andünsten. Den Radicchio zugeben und bei starker Hitze anbraten. Mit dem Zucker karamelisieren lassen und mit Salz und Pfeffer würzen. In eine Schüssel füllen und etwas abkühlen lassen. Den Mozzarella nicht zu fein würfeln und unter die Masse heben.
Den Ricotta gut durchrühren und auf die Förmchen verteilen. Dann die Radicchio-Mozzarella-Mischung darauf geben und den Parmesan darüber streuen. Wer sie nicht gleich backen will, kann die fertig gefüllten Formen auch bis zu 12 Stunden vorab in den Kühlschrank stellen.
Den Ofen auf 180°C Umluft vorheizen und die Muffinform darin 15-20 Minuten goldbraun backen. Aus dem Ofen nehmen und ein paar Minuten ruhen lassen, bevor sie aus der Form genommen werden können.
Ich habe die Tartelettes lauwarm serviert. 

3-Käse-Radicchio Tartelettes in einer Tartelettes-Form

Kerstins Erfahrungen: 
Alle.... alles alle..... geschmeckt hat es also. Aus der Tartelett-Form sieht es natürlich besser aus, als aus der Muffin-Form. Deshalb werde ich mir dann auch mal kleine flache Formen zulegen. In einer 10 cm Tartelett-Form wie oben, kann man das auch prima auf einem Salatbett als Vorspeise servieren. Geschmacklich war es super. Und da es sich ganz einfach vorbereiten lässt, kommt es auf jeden Fall auf die Liste der Buffetgerichte, die ich für alle Gelegenheiten verwenden kann. Man kann sie übrigens auch kalt essen, nur für den Fall, dass ausnahmsweise etwas übrig bleiben sollte....

Samstag, 3. Mai 2014

Minzige Zucchini-Röllchen

Auf einem Büffet dürfen vegetarische Kleinigkeiten nie fehlen. Diese hier wurde mit einem erstmal skeptischen "das sieht aus, wie ein vegetarischer Rollmops" quittiert. Nun ja, soviel zum Aussehen.... die Platte ist dann auch fast alle geworden, so mit Ziegenkäse gefüllt, schmeckte es nicht nach Fisch, aber dafür grandios lecker!
Die Kreation ist aus dem Buch "Mezze - ein magischer Genuss" aus dem GU Verlag. Die Mengen habe ich wie immer unseren Bedürfnissen angepasst.


Minzige Zucchiniröllchen


Zutaten für ein Buffet für 10 Personen: 
3 mittelgroße Zucchini
2 Frühligszwiebeln
1 Bund glatte Petersilie
5 Stängel Minze
250 gr. Ziegenfrischkäse 
 5 EL Milch
Salz, Pfeffer
1 Messerspitze Cayennepfeffer
1 Messerspitze Zimt
2 TL Kastanienhonig
5 EL Olivenöl

Zubereitung: 
Den Backofen auf 200°C Umluft vorheizen. Bis der aufgeheizt hat, die Zucchini waschen und längs in ca. 5-6 mm dicke Scheiben hobeln. Die Randscheiben anderweitig verwenden. 
Für die Füllung die Frühlingszwiebeln putzen und in ganz feine Ringe schneiden. Petersilie und Minze waschen, Blätter abzupfen und fein hacken. Den Ziegenfrischkäse und die Milch verrühren, mit den Frühlingszwiebeln, Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer, Zimt und Honig abschmecken und im Kühlschrank durchziehen lassen. 
Die Zucchinischeiben auf den Grillrost legen und dünn mit Olivenöl bestreichen. Den Backofengrill zuschalten und die Zucchinischeiben für ca. 3 Minuten grillen, dann die Scheiben umdrehen, wieder mit Olivenöl bepinseln und weitere 3 Minuten grillen lassen. Aufpassen, dass die Scheiben nicht zu weich werden. Die Zucchini aus dem Ofen nehmen, salzen und pfeffern und komplett auf Küchenkrepp auskühlen lassen.
Wenn die Zucchinischeiben ausgekühlt sind, diese mit der Käsecreme bestreichen und aufrollen. Wer mag, steckt die Röllchen mit einem kleinen Spieß fest. Auf einer Platte anrichten. 

Kerstins Erfahrungen:
Bei meinem Backofen bringt grillen bei 180°C (wie im Rezept angegeben) keine Röststoffe an die Zuccinischeiben, aber weich werden sie. Daher habe ich oben schon mal 200°C Umluft angegeben. Der Geschmack ist grandios, bei uns haben die Röllchen guten Anklang gefunden. Das Rezept ist sehr einfach und gelingt auch Anfängern problemlos. Für eine Sommerparty oder ein Picknick ist es ebenfalls gut geeignet.

Sonntag, 20. April 2014

Walnuss-Lamm-Bällchen

Auf den Buffets bei uns (und auch gerne bei anderen Gelegenheiten) gibt es eigentlich immer Mettbällchen in verschiedenen Varianten. Aber die Standardvarianten fand ich dieses Mal langweilig und so machte ich mich auf die Suche nach etwas Abwechlung. Ich habe einige Kochbücher zum Thema Fingerfood und so bin ich im Buch "Mezze - Ein magischer Genuss" fündig geworden. Und was für ein Fund, ich bin immernoch ganz begeistert....

Walnuss-Lamm-Bällchen


Zutaten für 10 Personen (im Rahmen eines Buffets)
240 gr. Walnüsse
120 gr. Möhren (ca. 3 Stück)
1 großer Bund Petersilie
ein paar Blätter frische Minze
600 gr. Lamm-Rind-Hack (gibt es im türkischen Supermarkt)
1/4 TL Cayennepfeffer
1,5 TL gemahlener Kreuzkümmel (Cumin)
1 TL gemahlener Zimt
abgeriebene Schale einer Orange
2 TL getrocknete Minze
3 TL Granatapfelsirup (Grenadine)
3 Eigelb
3 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer

Olivenöl zum Braten

Zubereitung:
Die Walnüsse grob hacken. Ich hab die in meinen Zerkleinerer gegeben. Ein Teil war dann gemahlen und ein Teil grob gehackt. Das hat gut gepasst. Ebenfalls im Zerkleinerer habe ich dann auch die Möhren geschreddert. Für alle ohne Zerkleinerer: bitte die Möhren fein würfeln. Die Petersilienblätter abzupfen und hacken. Gleiches gilt für die Minze. Jetzt einfach alles zusammen in eine Schüsel geben, kräftig mit Salz und Pfeffer würzen und sehr gut mit den Händen durchmischen. Die getrocknete Minze zwischen den Fingern fein reiben und dann an den Teig geben. Die Teigmasse für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank zum Durchziehen stellen. Dann kleine Fleischbällchen formen (ca. 1 EL pro Bällchen) und diese in Olivenöl von allen Seiten anbraten.
Die Fleischbällchen können heiß, warm oder auch kalt gegessen werden.
Wer mag, reicht einen Dip aus Joghurt, gehackter frischer Minze, Zitronensaft und Olivenöl dazu.

Kerstins Erfahrungen: 
Hurra..... endlich mal nicht die üblichen 08/15 Mettbällchen. Man muss diesen Geschmack schon mögen daher habe ich im Rezept die Zimtmenge bereits etwas reduziert. Aber es ist köstlichst und zusammen mit dem Dip ist es eine wunderbare Abwechslung auf jedem Buffet. Einfach mal ausprobieren!

Freitag, 9. August 2013

Buffettauglich: Zwiebeltoasties aus der Mini-Muffinform

Auf Empfehlung eines guten Freundes habe ich mir vor etlichen Monaten das Büchlein "Aus der Muffinform" von GU gekauft. Bisher habe ich nicht so viel daraus gemacht, nun brauchte ich aber ein Rezept für ein Picknick. Und mir fehlte noch so ein bisschen was zum snacken. Und wie so oft wurde ich dann auch fündig. Die Mini-Muffinformen haben es mir dafür eh angetan, gerade für pikante Sachen.
Jetzt aber ran an die Form:

Zwiebeltoasties aus der Mini-Muffinform

Zutaten für ca. 12 Stück: 
100 gr. rote Zwiebeln (ca. 2-3 Stück)
 2 Lauchzwiebeln
4 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
2 Scheiben Vollkorn-Sandwichtoast
100-150 gr. Greyezer oder anderer gut schmelzender Käse

Zubereitung: 
Aus dem Toast mit einer runden Form mit ca. 6 cm Durchmesser, bei mir ist das der große Vorspeisen-/Dessertring, je 4 Scheiben pro Toastscheibe ausstechen. Diese Scheiben dann mit einem scharfen Messer quer halbieren. Das Ergebnis sollen 16 sehr dünne, runde Toastscheiben sein. Die Scheiben mit insgesamt 2 EL Ölivenöl bepinseln.
Die Zwiebeln schälen und in Streifen schneiden, die Lauchzwiebeln putzen und in dünne Ringe schneiden. Beides in 1 EL Öl ca. 5 Minuten andünsten und mit Salz und Pfeffer würzen.
Den Käse reiben und den Backofen schon mal auf 200°C vorheizen.
Die Muffinform mit dem verbleibenden Öl einpinseln und die Toastscheiben in die Mulden legen. Die Zwiebelfüllung mit zwei Teelöffeln darauf verteilen und den Käse darüber streuen. Den Backofen auf ca. 180°C runterschalten, die Form hineinschieben und ca. 15 Minuten backen, bis der Käse zerlaufen und leicht gebräunt ist. Ein wenig auskühlen lassen und dann mit zwei Gabeln vorsichtig aus der Form heben (Kuchengabeln eignen sich vorzüglich).

Kerstins Erfahrungen: 
Wieso entdecke ich das erst jetzt? So schnell und einfach habe ich selten Fingerfood hergestellt. Mit Parmesan oder Pecorino geht das übrigens nicht, habe ich getestet. Ich kann mir auch andere Füllungen vorstellen, aber die Zwiebelfüllung war schon sehr lecker. Vor allen Dingen schmeckt sie auch kalt sehr gut! Wer keine Mini-Muffinform hat, sollte sich unbedingt eine zulegen. Gibt es in 12-er oder in 24-er Größen. Ich habe mir inzwischen zwei 24-er zugelegt.Für größere Mengen ein Muss!

Donnerstag, 25. Juli 2013

Buffettauglich - gefüllte Champignons

Sehr buffettauglich und gerne auch von Vegetariern genommen sind diese gefüllten Champignons. Im Original werden sie auf eine Brotscheibe gesteckt, das war für diese Gelegenheit nicht so geeignet.
Das Rezept habe ich dem Buch "Pinchos und andere Spießchen" entnommen, das bei NGV erschienen ist. Wie üblich habe ich es leicht abgewandelt.

gefüllte Champignons

Zutaten: 
8 getrocknete Tomaten in Öl
eine große Handvoll Walnüsse
120 gr. Kräuterfrischkäse
Salz, Pfeffer
24 mittelgroße frische Champignons
75 gr. frisch geriebener Manchego/Pecorino
Olivenöl


Zubereitung: 
Die Champignons putzen und die Stiele rausdrehen. Wir frieren die Stile ein und verwenden sie für die nächste Gemüsebrühe. Bei der Menge lohnt sich das.
Die Tomaten abtropfen lassen und gron hacken. Die Walnüsse in einer Pfanne ohne Fett anrösten, abkühlen lassen und ebenfalls hacken. Nüsse, Tomaten und Frischkäse gut vermischen und eventuell mit Salz und Pfeffer nachwürzen. Ein wenig Olivenöl in eine ofenfeste Form geben und den Backofen auf Grill und ca. 220°C aufheizen. Die Champignons mit der Mischung füllen und im Ofen ca. 5-7 Minuten grillen, herausnehmen, den Käse darüber streuen und dann noch einmal solange grillen, bis der Käse zerlaufen ist.
Wer mag streut noch Petersilie drüber. Kann man warm oder kalt servieren.

Kerstins Erfahrungen: 
Die wichtigste Erfahrung: die Leute greifen erst dann zu, wenn sie wissen, was drin ist. Bei mir sahen die so unförmig aus, dass die Leute sich am Anfang nicht getraut haben. Lauwarm schmeckten sie mir am Besten, daber auch kalt kann man sie gut essen. Das ist mal eine andere Füllung als immer nur Spinat mit Schafskäse oder so.
Gehört aufs Buffet!

Dienstag, 16. Juli 2013

Buffettauglich - Minisaltimbocca

Es stand mal wieder ein Picknick an, das erste in diesem Jahr. Etwas fleischlastiges Fingerfood sollte auch dabei sein. Und da es ja nicht immer die beliebten Mettbällchen geben kann, gab es dieses Mal die ebenso beliebten Mini-Saltimbocca.
Und weil das ganz schnell geht, nun auch ganz schnell das Rezept (dieses Mal gibt es die Fotos mittendrin). 


Zutaten: 
Schweinelachsbraten am Stück
Katenschinken
Salbei
Butterschmalz
Zahnstocher

Zubereitung:  
Den Schweinelachsbraten vom eventuell vorhandenen Fett befreien. In sehr dünne Scheiben schneiden, aber bitte kein Carpaccio draus machen. Diese auf der einen Seite mit Salz und Pfeffer würzen. Auf die andere Seite ein Stück Katenschinken legen, in diesem Fall hat eine halbe Scheibe gereicht. Auf dieses dann im unteren Teil ein Salbeiblatt geben. Hier war es Ananassalbei, der bei uns auf dem Balkon munter vor sich hin wächst. 


Dann die Fleischscheiben zusammenklappen und mit einem Zahnstocher befestigen.

zusammengeklappt vor dem Anbraten

Dann von beiden Seiten anbraten, bis das Fleisch durchgebraten ist. Abkühlen lassen und picknicktauglich verpacken.

Picknicktauglich verpackt
Kerstins Erfahrungen: 
Das ist schnell und einfach gemacht. Die Probleme fingen beim Essen an.... leider lassen sich die Zahnstocher nur sehr schwer wieder entfernen, wenn das Fleisch erstmal kalt ist. Da die Spießchen aber eh nur verhindern sollen, dass die Saltimbocca beim Braten wieder aufklappen, sollte man diese einfach in warmen Zustand bereits wieder entfernen.
Lecker ist das warm und kalt!

Sonntag, 7. Juli 2013

Buffettauglich - rustikale Laugenstangen

Es wird eine neue Rubrik geben in diesem Blog: "Buffettauglich", darin werde ich nach und nach vorstellen, was ich so bei Buffets verwende. Das kann Fingerfood sein, aber auch Salate etc.
Der Grund ist ganz einfach: ich liebe Buffets und stelle diese auch selbst gerne her. Und jetzt im Sommer ist auch noch Picknickzeit, für das sich Fingerfood ausgezeichnet eignet.
Bei den letzten Buffets sehr gut angekommen sind die rustikalen Laugenstangen. Ich habe sie dem Buch "Kalte Platten, Snacks und Fingerfood" von Ulrike Götz-Berg entlehnt.


Zutaten als Buffetteil für ca. 8-10 Personen: 
250 gr. reifer Camenbert
150 gr. weiche Butter
1 Zwiebel
1 Bund Schnittlauch
Salz, Pfeffer
Paprika edelsüß
5 Laugenstangen
Radieschen nach Geschmack

Zubereitung: 
Die Zwiebeln sehr fein würfeln. Den Schnittlauch mit der Schere in kleine Ringe schneiden. Den Camenbert mit der weichen Butter zu einer Masse verarbeiten. Der Camenbert wird mit Rinde verarbeitet, dann hat man ein paar Stückchen darin. Die Zwiebelwürfel zusammen mit dem Schnittlauch dazu geben und untermengen. Mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver gut abschmecken.
Die Laugenstangen in nicht zu dünne Scheiben schneiden und mit der weichen Butter-Camenbert-Masse bestreichen. Wer mag, streut noch ein paar in Radieschenstifte darüber.

Kerstins Erfahrungen:
Je nach Camenbertsorte schmeckt das sehr intensiv, das muss man austesten. Als Alternative zu den Dekoradieschen kann man auch in feine Ringe geschnittene Frühlingszwiebeln verwenden. Bei den bisherigen Buffets kam dieses einfache "Gericht" sehr gut an. Das Bild zeigt natürlich NICHT die Gesamtmenge an....