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Montag, 29. Februar 2016

Bulgur mit Zucchini und Kräutern

Letztes Jahr habe ich angefangen mich etwas mehr mit der, im weitesten Sinne, Orientalischen Küchen auseinander zu setzen und es ist genau mein Ding geworden. Ich liebe die vielen Gewürze und Kräuter, die verwendet werden. Manche Gerichte sind sehr aufwändig zu kochen, andere hingegen bestechen durch ihre Einfachheit.
Wie dieses hier zum Beispiel, dass ich aus einem leider momentan vergriffenen Kochbuch entnommen habe (The illustrated Food and Cooking of Lebanon, Jordan and Syria). Ich habe aus diesem Buch schon einen tollen Kartoffelsalat gemacht und es folgen mit Sicherheit noch einige weitere Gerichte. Jetzt gibt es erst einmal Bulgur mit Zucchini und Kräutern.

Bulgur mit Zucchini und Kräutern


Zutaten: 
112 gr. Bulgur
15 ml Olivenöl
1 kleine Zwiebel
2 kleine Zucchini
etwas gemahlenen Safran (wenn man hat)
1/2 EL Butter
1/2 Bund Dill
1/2 Bund Minze
Salz, Pfeffer
Unbehandelte Zitrone

Vorbereitung:
Den Bulgur in einem Sieb gut waschen und abtropfen lassen. Die Zwiebel fein würfeln. Die Zucchini ebenfalls in kleine Würfel schneiden. Dill und Minze waschen, die Blätter abzupfen und fein hacken.

Zubereitung: 
Den Bulgur in eine Schüssel geben und bis 2 cm darüber mit kochendem Wasser bedecken. Abdecken und für ca. 15 Minuten quellen lassen.
In der Zwischenzeit die Olivenöl und Butter in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel bei mittlerer Hitze goldbraun braten. Dann die Zucchiniwürfel zusammen mit dem Safran zugeben und weiter braten, bis die Zucchini anfangen zu bräunen.
Jetzt den (abgegossenen) Bulgur unterheben und alles mit Salz und Pfeffer würzen.
Mit den Kräutern mischen und evtl. mit etwas Zitronensaft abschmecken.

Kerstins Erfahrungen:
Entweder man ist das gleich heiß als Hauptgericht, nimmt es als Beilage zu einem Stück Fleisch oder serviert es lauwarm bei einem sommerlichen Grillbuffet. So oder so, es ist köstlich, frisch und ganz fix zubereitet. Die krummen Zahlen bei den Zutaten kommen übrigens daher, dass das Original für 6 Personen gemacht wurde. Ich habe die 3-Personen-Portionen spielend an zwei Tagen allein aufgegessen. Allerdings als Hauptgericht.

Samstag, 3. Mai 2014

Minzige Zucchini-Röllchen

Auf einem Büffet dürfen vegetarische Kleinigkeiten nie fehlen. Diese hier wurde mit einem erstmal skeptischen "das sieht aus, wie ein vegetarischer Rollmops" quittiert. Nun ja, soviel zum Aussehen.... die Platte ist dann auch fast alle geworden, so mit Ziegenkäse gefüllt, schmeckte es nicht nach Fisch, aber dafür grandios lecker!
Die Kreation ist aus dem Buch "Mezze - ein magischer Genuss" aus dem GU Verlag. Die Mengen habe ich wie immer unseren Bedürfnissen angepasst.


Minzige Zucchiniröllchen


Zutaten für ein Buffet für 10 Personen: 
3 mittelgroße Zucchini
2 Frühligszwiebeln
1 Bund glatte Petersilie
5 Stängel Minze
250 gr. Ziegenfrischkäse 
 5 EL Milch
Salz, Pfeffer
1 Messerspitze Cayennepfeffer
1 Messerspitze Zimt
2 TL Kastanienhonig
5 EL Olivenöl

Zubereitung: 
Den Backofen auf 200°C Umluft vorheizen. Bis der aufgeheizt hat, die Zucchini waschen und längs in ca. 5-6 mm dicke Scheiben hobeln. Die Randscheiben anderweitig verwenden. 
Für die Füllung die Frühlingszwiebeln putzen und in ganz feine Ringe schneiden. Petersilie und Minze waschen, Blätter abzupfen und fein hacken. Den Ziegenfrischkäse und die Milch verrühren, mit den Frühlingszwiebeln, Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer, Zimt und Honig abschmecken und im Kühlschrank durchziehen lassen. 
Die Zucchinischeiben auf den Grillrost legen und dünn mit Olivenöl bestreichen. Den Backofengrill zuschalten und die Zucchinischeiben für ca. 3 Minuten grillen, dann die Scheiben umdrehen, wieder mit Olivenöl bepinseln und weitere 3 Minuten grillen lassen. Aufpassen, dass die Scheiben nicht zu weich werden. Die Zucchini aus dem Ofen nehmen, salzen und pfeffern und komplett auf Küchenkrepp auskühlen lassen.
Wenn die Zucchinischeiben ausgekühlt sind, diese mit der Käsecreme bestreichen und aufrollen. Wer mag, steckt die Röllchen mit einem kleinen Spieß fest. Auf einer Platte anrichten. 

Kerstins Erfahrungen:
Bei meinem Backofen bringt grillen bei 180°C (wie im Rezept angegeben) keine Röststoffe an die Zuccinischeiben, aber weich werden sie. Daher habe ich oben schon mal 200°C Umluft angegeben. Der Geschmack ist grandios, bei uns haben die Röllchen guten Anklang gefunden. Das Rezept ist sehr einfach und gelingt auch Anfängern problemlos. Für eine Sommerparty oder ein Picknick ist es ebenfalls gut geeignet.

Dienstag, 2. Juli 2013

Zucchinisuppe mit Zitrone und Thymian

Was kocht man, wenn man von einem sehr schönen Wochenende mit Freunden in der alten Heimat erschöpft nach Hause kommt und keine Möglichkeit mehr zum Einkaufen hat? Man sorgt vor und hat alles für eine schnelle und schmackhafte Suppe im Hause. Gefunden habe ich diese Suppe in dem wunderbaren Kochbuch "Die fabelhaften Rezepte der Fumiko" aus der Collection Rolf Heye. Allein die Geschichte von Fumiko und wie sie ihre Kochentwicklung angeht ist lesenswert. Dies ist das erste Rezept, das ich daraus koche und nicht das letzte, versprochen!
Jetzt aber ran an die Zucchini!

Zucchinisuppe mit Zitrone und Thymian



Zutaten für 2-3 Portionen:
2 mittelgroße Zucchini
1 Zwiebel
1 pflaumengroßes Stück Butter
Salz
2 EL Wasser
200 ml Milch (hier: laktosefrei)
ca. 50 gr. Pecorino, gerieben
1 TL Fleur de Sel
1/2 Zitrone
frischer Thymian
Olivenöl

Zubereitung: 
Die Zucchini waschen und in Würfel schneiden. In kochendem Salzwasser blanchieren, bis die Würfel weich sind. Das dauert ca. 5-10 Minuten, je nach Größe. Die Zwiebel klein würfeln. Die Butter in einem Topf zerlassen. Die Zwiebeln mit dem Wasser und etwas Salz bei mittlerer Hitze garen lassen, bis das Wasser verdampft und die Zwiebelwürfel weich sind. Die Milch zugießen zu heiß werden lassen. Die abgetropften Zucchiniwürfel und die heiße Zwiebelmilch zusammen in einen Mixer geben. Parmesan und Fleur de Sel gleich hinzufügen und alles zusammen zu einer sämigen Suppe mixen. Mit Thymianblättern und Salz abschmecken. Sollte die Suppe zu fest sein, Milch hinzugeben. Die pürrierte Suppe wieder in den Topf geben und falls sie zu dünn sein sollte vorsichtig einkochen lassen. Aus der Zitrone Filets schneiden und diese fein würfeln. Einen Teil der Zitronenwürfel in einen Teller geben, die Suppe daraufgeben und mit Olivenöl garnieren.

Kerstins Erfahrungen:
Yummi...... das war mal lecker... und so schnell und einfach.... Eine Suppe mit Milch statt mit Wasser ist mal was anderes. Und der Pecorino tut sein übriges. Die Mühe mit dem Filletieren sollte man sich auf jeden Fall machen, das ist angenehmer zu Essen.
Diese Suppe kann man sehr gut auch im Sommer essen.

Freitag, 8. März 2013

Zucchini-Gemüse mit roten Zwiebeln, Rosinen und Mandeln

Ich hatte mal wieder zugeschlagen und eine etwas größere Menge Zucchini gekauft. Immer im Hinterkopf, dass man aus den Resten ja Zucchinipesto machen kann. Aber man kann ja noch mehr daraus zaubern. Und ich bin ja oft auf der Suche nach etwas ausgefalleneren Rezepten. Momentan fasziniert mich gerade auch die arabische Küche ein wenig (dazu gibt es auch kleine Rezepte auf der Facebook Seite zu diesem Blog). Beim Durchblättern durch die diversen Kochbücher habe ich ein Rezept gefunden, das sich ein klein wenig an die arabische Küche anlehnt, aber auch zu ganz normalen Entrcote schmeckt. Zu beidem gab es dann noch einen Sellerie-Kartoffel-Stampf. Sauce ist aus meiner Sicht nicht zwingend nötig.
Das Rezept stammt aus dem Buch "Food from Plenty" 

Zucchinigemüse mit Entrecote und Kartoffel-Sellerie-Stampf

Zutaten: 
500 gr. Zucchini
Olivenöl
1 rote Zwiebel
2 Knoblauchzehen
50 gr. Rosinen
1,5 EL gehobelte Mandeln
Zitronensaft
frische Minze


Zubereitung:
Die Zucchini und die Knoblauchzehen in dünne Scheiben schneiden, die Zwiebel längs halbieren und ebenfalls in dünne Halbmonde hobeln oder schneiden. Die Rosinen mit kochendem Wasser übergießen und ca. 15 Minuten ruhen lassen und dann abgießen.
2-3 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Zucchinischeiben portionsweise darin von beiden Seiten anbraten. In einem Sieb abtropfen lassen und etwas (!) Salz zugeben. Dann in dieser Pfanne mit ein wenig Olivenöl die Zwiebeln bei kleiner Flamme langsam schmelzen lassen. Dann den Knoblauch zugeben und sanft weitergaren. Die Zucchini zum erwärmen wieder in die Pfanne geben und mit den Rosinen und den Mandeln vermengen.
Mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und evtl. etwas Tabasco abschmecken. Die Minze fein hacken und untermischen.
Ich habe dazu ein Entrecote gegrillt und es mit etwas Kartoffel-Sellerie-Stampf serviert.

Kerstin's Erfahrungen: 
Nehmt nicht zu viel Olivenöl zum Anbraten der Zucchinischeiben, sonst schmeckt das Gemüse zu sehr nach Öl. Das Gericht an sich ist vegan, man könnte dazu statt Fleisch auch Süßkartoffel-Küchlein servieren. Für die Carnivoren geht auch ganz prima Lamm statt Entrecote.

Samstag, 2. März 2013

Geburtstagsbuffet - ein kleiner Anteil daran von mir...

Bushcooks Kitchen feiert Blog-Geburtstag, zwei Jahre bloggt sie schon in der Welt herum, mir kommt das schon viel länger vor.... komisch...., und deshalb bat sie uns alle ihr ein paar Beiträge zu ihrem Geburtstagsbuffet mitzubringen. Das tue ich sehr gerne, da ich selbst gerne Buffets zusammenstelle und auch gerne neue Dinge ausprobiere.
Außerdem habe ich tatsächlich Ende Februar selbst ein Frühstücksbuffet angerichtet. Dabei habe ich gerne Rücksicht auf eine ganze Anzahl von Unverträglichkeiten und auf religiöse Vorschriften genommen. Es sollte ja für alle was dabei sein. Den Part, den ich selbst gemacht habe, möchte ich euch als Anregung gerne vorstellen. Er besteht aus 3 Teilen.

Liebe Bushi, das ist mein Beitrag für Dein Event, alles Gute und: Keep on Blogging!!



Hier also mein Beitrag Nr. 1:


Limetten-Fleischsalat
Dieses Rezept habe ich dem Buch Meat-Basics entlehnt, die Abwandlung besteht darin, dass ich Geflügelfleischwurst statt normaler genommen habe. Bio-Qualität wäre wünschenswert.... 


Limetten-Fleischsalat

Zutaten für ca. 8-10 Personen:
800 gr. Geflügelfleischwurst
1 Salatgurke
2 Tomaten
3 Frühlingszwiebeln
2 Bio-Limetten
200 gr. Mayonaise
200 gr. Saure Sahne 
Salz, Pfeffer

Zubereitung: 
Die Fleischwurst pellen und in kleine Würfel oder schmale Streifen schneiden. Die Gurke schälen (ich schäle immer nur Streifen ab, das sieht hübscher aus), halbieren und die Kerne herausschaben. Ohne Kerne in kleine Würfel schneiden. Die Tomaten ebenfalls halbieren und die Kerne entfernen. Dann ebenfalls würfeln (den Strunk herausschneiden). Die Frühlingszwiebeln in dünne Ringe schneiden. Von der Limette die Schale mit einer Reibe abreiben, den Saft auspressen. Für die Salatsauce die Mayonaise mit der sauren Sahne und der Limettenschale gut verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Limettensaft abschmecken. 



Und weil das ich ja momentan vegetarisch unterwegs bin, gab es nicht nur Fleisch.... 

Mein Beitrag 2 zum Buffet: 

Gefüllte Kirschtomaten

Ich habe einige Bücher zum Thema "Fingerfood", "kalte Platten" und Buffets. Aber dieses Rezept habe ich mal selbstgestrickt. Da eine Teilnehmerin am Buffet keine Kuhmilch verträgt, bin ich also auf Ziegenkäse ausgewichen, was meiner Meinung nach auch viel besser zu den Tomaten passt.

Gefüllte Tomaten

Zutaten: 
200 gr. Ziegenfrischkäse
150 gr. Sojajoghurt
Limettensaft
Salz, Pfeffer
Petersilie, Schnittlauch, Kerbel
ca. 25 Kirschtomaten

Zubereitung: 
Ziegenfrischkäse, Joghurt und etwas Limettensaft gut miteinander verrühren. Die Kräuter waschen und fein hacken (den Schnittlauch mit einer sauberen Küchenschere in ganz kleine Röllchen schneiden) und zur Käsemasse geben. Mit Salz (vorsichtig, Ziegenkäse ist bereits salzig) und Pfeffer abschmecken, bei Bedarf noch etwas Limettensaft zugeben. Es soll aber schon noch nach Ziegenkäse schmecken ;-)
Die Tomaten waschen und unten (gegenüber vom Strunk) eine hauchdünne Scheibe abschneiden, damit sie besser stehen. Einen Deckel abschneiden und mit einem kleinen, scharfen Messer die inneren Stehe lösen und samt den Kernen harausnehmen. Es soll eine leere Tomate übrig bleiben, die dann mit der Ziegenkäsemasse gefüllt wird. Deckel wieder draufsetzen und fertig.


Und last, not least, ein Klassiker auf vielen Frühstückbuffets: Fritatta. Letztlich gab es hier ja schon mal eine Fritatta, aber die war zum Sattessen gedacht. Diese hier ist eine buffettaugliche Version für viele Personen. Man kann sich an ihr auch sattessen, aber das steht hier nicht im Vordergrund.

Fritatta vom Blech mit Zucchini-Paprika-Füllung

Fritatta vom Blech

Zutaten für ein Backblech: 
750 gr. Zucchini
1 große rote Paprika
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
2 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer, 
Petersilie, Kerbel, Schnittlauch, Koriander
12 Eier
5 EL Milch
Salz, Pfeffer
Worchestershire Sauce

Zubereitung: 
Zwiebel, Zucchini und Paprika putzen und in Würfel schneiden. Den Knoblauch von der Schale befreien und ebenfalls ganz fein würfeln. In einem Topf das Olivenöl erwärmen und die Zwiebeln darin langsam glasig dünsten. Dann Paprika und Zucchini mit dem Knoblauch zugeben und bissfest garen. Mit Salz und Pfeffer würzen und gegebenenfalls noch ein wenig Wasser hinzufügen. Die Kräuter fein schneiden und unterheben. Die Masse kann man gut am Vorabend zubereiten.
Die 12 Eier mit der Milch und Salz, Pfeffer und der Worchestershire Sauce gut verquirlen. Das Gemüse unterrühren. Ein tiefes Backblech mit Olivenöl oder Butter ausstreichen. Die Eimasse daraufgießen und dann bei 180°C Ober-/Unterhitze in den Ofen geben, bis das Ei durchgehend gestockt ist. Das dauert gut 15-20 Minuten. Es darf leicht angebräunt sein. Entweder noch warm oder auch ganz ausgekühlt servieren.
 schöner sieht es aus, wenn man die Fritatta in Rauten schneidet


Kerstins Erfahrungen: 
Das sind so Rezepte, die ich mag: leicht umzusetzen und mit wenig Zutaten. Die meiste Zeit ist für das Tomaten entkernen drauf gegangen, aber das lässt sich verschmerzen. Ich habe das Gemüse für die Fritatta schon am Vorabend gemacht und dann am nächsten Morgen die Eier vorbereitet und alles in den Ofen geschoben.
Bei meinen (Ex-) Kollegen ist alles ganz gut angekommen. Die Tomaten waren restlos alle, die Reste der Fritatta habe ich am Abend auf einem Rost im Ofen noch einmal kurz erwärmt. Der Fleischsalat hält sich locker ein paar Tage im Kühlschrank, da ich Salatmayonaise aus dem Glas verwendet habe.
So sah "mein" Buffet aus:

Buffet
So, Bushi, jetzt aber los, ich bin gespannt, wie Deins aussehen wird. Da Du die Anrichte-Queen bist (jedenfalls sehen Deine Bilder immer so aus ;-) ) freue ich mich schon auf Anregungen für mein nächstes Buffet.....

Sonntag, 17. Februar 2013

Spaghetti mit Zucchinipesto

Nach dem mittelschweren Drama mit den Schupfnudeln von gestern - das verblogge ich erst, wenn es gelungen ist - sollte es heute mal was ganz einfaches sein. Der Mann an meiner Seite verlangte nach Nudeln, wenn es schon vegetarisch sein muss. Kein Problem, er futtert ja auch meine ganzen Experimente tapfer mit.
Und da hier noch eine Zucchini lag, die weg musste, habe ich das Zucchinipesto aus dem Lust-auf-Genuss-Heft 8/2011 fix ein wenig abgewandelt und als Nudelsoße gereicht.

Spaghetti mit Zucchinipesto und Deko-Chili

Zutaten: 
1 kleine Zucchini
1 Bund Petersilie
2 Knoblauchzehen
Olivenöl
Walnussöl
Parmesan
Walnüsse
1/2 Biozitrone unbehandelt
Salz, Pfeffer
Chilipulver

Zubereitung: 
Die Zucchini putzen und fein reiben. Petersilie waschen und die Blätter abzupfen. Zusammen mit den geschälten Knoblauchzehe und der geriebenen Zucchini in die Küchenmaschine geben. Walnüsse, geriebenen Parmesan und gerieben Zitronenschale zufügen und kurz zu einer Masse verarbeiten. Dann solange Oliven- und Walnussöl hinzufügen, bis es eine homogene, nicht zu flüssige Masse ist. Mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer und etwas Chilipulver abschmecken.

Spaghetti al dente kochen und mit dem Pesto servieren.

Kerstins Erfahrungen:
Wie immer bei Pesto kann man nur ganz schlecht Mengenangaben machen. Also ich zumindest. Man muss das einfach ausprobieren. Das Originalrezept ist ohne Walnüsse und Walnussöl und Chilipulver. Mir war das zu fad, daher habe ich es abgewandelt. Die Portion ist groß genug für mehrere Mahlzeiten, also habe ich den Rest in ein Glas gefüllt und mit Olivenöl bedeckt und in den Kühlschrank gestellt. Da hält es sich jetzt ca. 2-3 Wochen.
Auch hier gilt: experimentiert!! Statt Petersilie kann man auch andere Kräuter nehmen. Ich habe noch etwas Thymian übrig gehabt, und ihn einfach mit untergemischt. Schmeckt man nicht raus, ist aber vor dem Entsorgungstod gerettet.
Wenn ihr das in der Küchenmaschine macht: nicht zu lange mixen, sonst wird das schnell bitter. Nicht auf höchster Stufe, die Zutaten sind ja schon zerkleinert (gerieben). 

Freitag, 15. Februar 2013

Zucchinifrittata mit Ziegenfrischkäse

Anfang der Woche kam die neue Ausgabe der Zeitschrift Essen und Trinken in den Handel. Und wie so oft, habe ich ein Exemplar erstanden. Und ich war gerade auf der Such nach einem leckerem Rezept für Zucchini, das mal nichts mit Tomaten zu tun hat. In der Rubrik "schnell und köstlich" wurde ich fündig, die Frittata mit Zucchini und Ziegenfrischkäse sprach mich sofort an. Da ich fast alles zu Hause hatte, brauchte ich nur noch den Ziegenfrischkäse und die Minze einkaufen und dann konnte es losgehen:

Zucchinifrittata mit Ziegenfrischkäse

Zutaten für 4 Personen: 
2 Schalotten
2 Knoblauchzehen
450 gr. Zucchini
3 EL Olivenöl
250 gr. TK-Erbsen
Minze
Salz, Pfeffer
8 Eier
150 gr. Ziegenfrischkäse

Zubereitung: 
Schalotten und Knoblauchzehen fein würfen. Die Zucchini längs vierteln und dann in Scheiben schneiden. Den Backofen auf 200°C Ober-Unterhitze vorheizen. Das Olivenöl in einer ofenfesten Pfanne (Griff aus Metall) erhitzen und Schalotten, Knoblauch und Zucchini ca. 3 -5 Minuten anbraten. Ab und an umrühren. Die Erbsen in einem Sieb mit heißem Wasser übergießen und abtropfen lassen. Minze fein hacken.

Erbsen und einen Teil der Minze zu den Zucchini in die Pfanne geben. Kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Die Eier verquirlen und auch mit Salz und Pfeffer würzen. Die Herdplatte ausstellen. Die Eier in die Pfanne laufen lassen und mit einem Spatel alles gut in der Pfanne mischen, damit sich Eier und Gemüse gleichmäßig verteilen. Den Ziegenfrischkäse auseinanderzupfen und auf der Masse verteilen. Die Pfanne auf die mittlere Schiene in den Ofen stellen und 15 Minuten backen lassen. Dann aus dem Ofen nehmen und noch 5 Minuten ruhen lassen.
Dann aus der Pfanne auf einen Teller gleiten lassen, dann lässt sie sich besser teilen. Mit der restlichen Minze garnieren und noch warm servieren.

Eine Portion Zucchinifrittata mit Zigenfrischkäse
Kerstins Erfahrungen: 
Sehr einfach und sehr lecker. Kann ich mir auch sehr gut zum Brunch vorstellen. Der Ziegenkäse gibt der Frittata die richtige Würze. Auch für dieses Rezept gilt: nicht an Salz und Pfeffer sparen, bei 8 Eiern wird viel davon vertragen. Ich habe Frischkäsetaler verwendet, diese würde ich beim nächsten Mal noch ein wenig mehr zerteilen. Optisch machen aber die Taler sehr viel her. Es gibt auch Ziegenfrischkäse mit Kräutern, das wäre auch einen Versuch wert!

Sonntag, 2. September 2012

Zucchini-Tomaten-Auflauf mit Nudeln

Endlich war es mal nicht ganz so heiß und ich konnte ein Rezept aus dem Eat Smarter Heft 4/2012 ausprobieren: Zucchini-Tomaten-Auflauf mit Manchego. Es erschien mir ein bisschen wenig für drei Personen, zumal wir eine vernünftige Grundlage für einen langen Pub-Quiz-Abend brauchten. Also habe ich den Tipp befolgt und ein paar Nudeln dazu gekocht.

Zucchini-Tomaten-Auflauf mit Nudeln


Zutaten: 
3 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
1 Möhre
50 gr. Manchego
10 Tomaten
1 EL Olivenöl
100 ml Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer
Paprika edelsüß
Thymian
3 Zucchini
Mehl
Rapsöl
3 EL Semmelbrösel

Nudeln


Zubereitung: 
Die Tomaten kreuzweise einritzen und mit kochendem Wasser überbrühen. Nach ca. 2 Minuten lässt sich die Haut abziehen. Die gehäuteten Tomaten würfeln. Zwiebeln, Knoblauch und Möhre ebenfalls würfeln. Das Olivenöl in einem Topf erhitzen und Zwiebeln und Knoblauch glasig dünsten. Die Möhrenwürfeln hinzufügen und 3-4 Minuten mitdünsten. Tomatenwürfel und Gemüsebrühe dazu geben und mit Salz, Pfeffer, Paprika und Thymian zugeben. Offen etwa 10-12 Minuten köcheln lassen. Inzwischen die Zucchini in ca. 2 cm große Würfel schneiden und in Mehl wenden. Rapsöl in einer Pfanne erhitzen und die Zucchiniwürfel bei mittlerer Hitze unter rühren hellbraun braten. Alles in eine Auflaufform füllen, mit dem geriebenen Käse und den Semmelbrösel bestreuen. Im Ofen bei 180°C Umluft ca. 20 Minuten backen. Inzwischen die Nudeln kochen. Den Auflauf als Soße über die Nudeln geben. 

Kerstins Erfahrungen:
Als Nudelsoße ist das ganz lecker, aber sehr aufwändig. Der Manchego gibt zu wenig Geschmack an das Gericht und es muss sehr kräftig gewürzt werden. Also beim nächsten Mal ein anderer Käse und mehr Gewürze. Die Gemüsebrühe muss nicht unbedingt sein, die Tomaten haben genug Saft und müssen ein wenig einkochen. Die Brühe macht das Ganze recht dünn. Ich weiß nicht, ob wir das wiederholen werden. Einen Versuch wars aber wert.

Samstag, 28. Juli 2012

Gnocci mit Zucchini-Tomatensauce



Und wieder Donnerstag und wieder die Frage: was kochen am Veggieday.... war aber diesmal gar nicht so schwierig, da ich noch etwas Passata übrig hatte und die weg musste. Und Zucchini und Gnocci gehen immer! Als i-Tüpfelchen wurde dann noch Ziegen-Kräuterfrischkäse eingearbeitet.





Gnocci mit Zucchini-Tomatensauce

Zutaten für 4 Portionen: 
1 Paket Gnocci (600 gr.) 
2 kleine Zuccini
1 Schalotte
2 Knoblauchzehen
Olivenöl
Balsamico Essig
1/2 Glas Passata
Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer
Oregano, Thymian
2 EL Ziegen-Kräuterfrischkäse
frisch geriebener Parmesan

Zubereitung: 
Schalotte und Knoblauch in kleine Würfel schneiden, die Zuccini ebenfalls würfeln, vielleicht nicht ganz so fein.  Schalotte und Knoblauchwürfel in Olivenöl bei mittlerer Hitze glasig dünsten, dann die Zucchiniwürfel hinzugeben und ca. 3 Minuten anbraten. Mit Balsamico Essig ablöschen und mit etwas Brühe angießen. Die Passata hinzugeben und würzen. Einkochen lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Inzwischen die Gnocci kochen. Wenn diese an der Oberfläche schwimmen mit einer Siebkelle abschöpfen und in die Sauce geben. Die Sauce mit Ziegen-Kräuterfrischkäse abschmecken und den frisch geriebenen Parmesan darüber geben.

Kerstins Erfahrungen: 
Ich weiß, dass Ziegenkäse nicht jedermanns Geschmack ist, meiner ist es auch erst seit ein paar Jahren. Inzwischen kochen wir sehr gerne damit. Alternativ kann natürlich auch normaler Frischkäse genommen werden.
Das Gericht ist, wie immer, wenn unter der Woche gekocht wird, einfach, mit wenigen Zutaten, aber sehr lecker. Ich habe nach der Arbeit meist keine Lust mehr aufwändige Gerichte zu kochen und Nudeln, Reis und Gnocci gehen bei uns immer. In letzter Zeit kommen auch verstärkt Linsen dazu, aber davon dann ein andern Mal mehr....




Mittwoch, 31. August 2011

Gefüllte Rondini

Im August-Heft von "Lust auf Genuss" hatte ich schon schnell das Rezept für die gefüllten Rondini ins Auge gefasst. Und dann auch noch vegetarisch... jedenfalls das Rezept.... Das Problem waren die Rondini.... wo bekommt man schon runde Zucchini her? Simple Antwort: vom Markt... jedenfalls habe ich sie da gefunden und auch mitgenommen. Also gab es dann am übernächsten Tag (ratet, welche Portion meine ist):

Gefüllte Rondini





Zutaten: 

1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
Olivenöl
100gr Reisnudeln/Risoni/Kritharaki
200 ml Weißwein
200 ml Gemüsebrühe
2 große Rondini (im Originalrezept stehen 6 kleine)
Salz, Pfefer,
1 Lauchstange
100 gr Taleggio
20 gr. Parmesan

Schalotte und Knofi abziehen, beides fein würfeln und in 1 EL Olivenölandünsten. Die Nudeln dazu geben und mit etwas Wein ablöschen. Einkochen lassen und nach und nach weiteren Wein und die Brühe zugeben. Nudeln unter Rühren bissfest garen. 
Backofen auf 180°C Umluft vorheizen. Rondini waschen, einen Deckel abschneiden und innen aushöhlen. Dann von innen kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Nun in einen Bräter setzen und mit Öl beträufeln. Im Ofen 10 Minuten garen lassen. 
Inzwischen den Lauch waschen und in dünne Ringe schneiden. Den Taleggio würfeln und den Parmesan reiben. Alles mit den Nudeln mischen und in das Gemüse füllen. Dann wieder für 10 Minuten in den immernoch heißen Ofen geben und überbacken. 

Kerstins Erfahrungen:
Eigentlich ist das sehr lecker. Leider habe ich einen Fehler in der Zubereitung gemacht. Ich habe den Wein auf einmal angegossen und nicht nach und nach... dadurch konnte das nicht richtig einkochen und die Füllung schmeckte sehr "weinig". Dafür waren die Nudeln zu weich gekocht. Ich hab schon x-Mal Risotto gemacht, und beiden diesen Nudeln hat es nicht hingehauen... aber aus Fehlern wird man klug und ich werde es mit sicherheit noch einmal probieren. Die Rondini waren sehr lecker! Und eine Große war völlig ausreichend.

Sonntag, 31. Juli 2011

Lasagnetasche mit Zuccini-Tomaten-Füllung

Ich hatte vor ein paar Tagen mal das Heft "Vegetarisch Fit" (Juli/August) in der Hand. Das Titelbild sprach mich als Auberginen-Fan sofort an, allerdings kam es mir sehr bekannt vor. Aber der Mann an meiner Seite mag leider keine Auberginen, er würde jetzt sagen: nicht so gerne, und so muss das Titelbild-Rezept noch warten. Statt Aubergine hatte ich noch Zucchini im Hause und Lasagneplatten waren auch noch da. Also was lage näher als "Lansagnetaschen mit Zucchini-Tomaten-Füllung" auszuprobieren...

Lasangeteigtaschen mit Zuccinifüllung

Zutaten: 
Lasagneplatten
Olivenöl
Lauchzwiebeln
2 kleine Zuccini
Knoblauch
Thymian
Tomatenpassata
Parmesan

Lasagneplatten in kochendem Salzwasser ca. 5 Minuten garen. Dann herausheben und auf ein feuchtes Küchentuch legen. Lauchzwiebeln in Ringe schneiden und die Zucchini klein würfeln. Knoblauch fein hacken und Thymian waschen und Blätter abzupfen. Olivenöl erhitzen und Lauchzwiebeln und Knoblauch glasig dünsten. Zucchini hinzufügen und mit Salz, Pfeffer und Thymian würzen. Etwas Füllung auf eine hälfte der Lasagneplatte geben und die andere Hälfte darüberschlagen. Alternativ dazu kann man die Lasagneplatten auch aufrollen. Sieht dann so ein bisschen aus wie Cannelloni.
Ein bisschen Passata in eine Auflaufform geben, die Lasagneplatten daraufsetzen und wieder etwas Passata darüber. Den Parmesankäse zum Abschluß drüberstreuen. Den Auflauf bei 180°C Umluft ca. 25 Minuten garen. 

Kerstins Erfahrungen: 
Das mit den Taschen ist irgendwie unpraktisch, weil sich die Platten schlecht schließen lassen. Die Cannelloni-Lösung ist praktischer, da fällt auch nicht so viel Füllung raus. Alles in allem hat es sehr lecker geschmeckt. Die Passata muss unbedingt kräftig mit Salz, Pfeffer und Kräutern abgeschmeckt werden. Aus dem Heft werde ich bestimmt noch mehr kochen...

Freitag, 15. Juli 2011

Kartoffel-Zucchini-Schafskäse-Auflauf

Von den Pellkartoffeln mit Quark von gestern waren noch ein paar übrig und der Mann an meiner Seite war so nett, nicht alle zu Bratkartoffeln zu verarbeiten. Und kleine Zucchini hatte ich auch noch gekauft. Heute dann den Schafskäse geholt und ein bisschen Hackfleisch aufgetaut. Jedenfalls dachte ich, es sei Hackfleisch. Stellte sich dann aber als Thüringer Mett heraus. Ist aber total egal für dieses Gericht

Und so sieht das Ergebnis aus:
Kartoffel-Zucchini-Schafskäse-Auflauf

Zutaten für ca. 3-4 Portionen:

3 mittelgroße Pellkartoffeln
1 Zucchino
ca. 250gr. Hackfleisch (oder Thüringer oder weglassen)
Schafskäse in beliebiger Menge
4EL Sahne
2TL Creme Double
3EL Kräuer Creme Fraiche
1 Knoblauchzehe
1 Zwiebel
Kräuter, Salz, Pfeffer

Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Zusammen mit dem Hackfleisch scharf anbraten. Inzwischen Zucchino und Kartoffeln in Scheiben schneiden. Den Ofen auf ca. 160°C Umluft voeheizen. Eine Auflaufform mit einer Lage Zucchinischeiben auslegen, das Hackfleisch darübergeben und mit Salz und Pfeffer würzen. Dann weichen Schafskäse drüberbröseln. Eine Lage Kartoffel, salzen und pfeffern dann die restlichen Zucchinischeiben schichten, ebenfalls salzen und pfeffern. Aus der Sahne, der Creme Double und der Creme Fraiche eine "Soße" rühren, Kräuter und Gewürze hinzufügen, dann alles über den Auflauf geben. Ein paar Scheiben festen Schafskäse oben auflegen und für ca. 30 Minuten in den Ofen damit.

Kerstins Erfahrungen:
Meinetwegen hätte es das Thüringer nicht gebraucht. Das geht auch vegetarisch. Es schmeckt sehr lecker und ist recht sättigend. Wir haben jedenfalls nur 2/3 der Auflaufform geschafft. Bitte unbedingt kräfig würzen, die Kartoffeln und die Zucchinischeiben vertragen das gut. Statt Schafskäse kann man auch anderen, kräftigen Käse verwenden. Ich persönlich finde es immer ganz schön, wenn zwischen den Lagen noch ein bisschen Käse ist.