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Samstag, 18. August 2018

Auberginen-Tomaten-Curry

Ich freue mich ja immer über jede Aubergine, die wir aus unserer Solawi bekommen. Und momentan bekommen wir einige davon. Da mein Mann die nicht so sehr liebt, bereite ich sie meist dann zu, wenn er nicht da ist. Und ich bin immer auf der Suche nach neuen Rezepten. Das heutige Auberginen Curry mit Tomaten habe ich in der Good-Food App gefunden. Die Good Food gehört zu meinen Lieblingskochzeitschriften aus Großbritannien. In der App kann man schön bequem nach Zutaten suchen und wird meist auch schnell fündig. Da ich alles für das Rezept im Haus hatte, habe ich mich für das Curry entschieden. Die Dosentomaten aus dem Rezept wurden durch frische ersetzt, da wir davon momentan recht viel bekommen. Also auf nach Indien, es gibt Curry!

Auberginen-Tomaten-Curry

Zutaten für 2 Personen: 
2 kleine Auberginen
ca. 400 gr. Tomaten
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
Olivenöl
1/2 TL Garam Masala
1/2 TL Koriander gemahlen
1/2 TL Kurkuma gemahlen
Chilipulver nach Belieben
Salz, Pfeffer
250 ml Kokosmilch (1 Paket)
Korianderblätter nach belieben

Vorbereitung: 
Die Tomaten kreuzweise einritzen und einen kleinen Topf geben. Mit kochendem Wasser übergießen bis alle bedeckt sind und ca. 5-10 Minuten stehen lassen. Dann die Tomaten abgießen und etwas auskühlen lassen.
Die Auberginen erst in Scheiben schneiden und diese dann halbieren oder vierteln, das hängt von der Größe der Auberginen ab.
Zwiebel und Knoblauch fein hacken.
Die Korianderblätter grob hacken.

Zubereitung: 
Den Ofen auf 180°C Umluft vorheizen. Etwas Olivenöl (ca. 2 EL) in einen Bräter geben und die Auberginenstücke gut damit vermischen. Diese werden jetzt für ca. 20 Minten im Ofen geröstet bis sie weich sind, oder gut gebräunt.
Währenddessen die etwas abgekühlten Tomaten häuten (das sollte jetzt ganz leicht gehen) und das Tomatenfleisch grob hacken.
In eine große Pfanne etwas Olivenöl geben und die Zwiebeln und den Knoblauch bei niedriger Hitze 5-6 Minuten weich dünsten. Dabei öfter mal umrühren. Die Gewürze zugeben und 2-3 Minuten mitbraten.
Jetzt die fertigen Auberginen, die Tomaten und die Kokosmilch zufügen, alles zum Kochen bringen und bei niedriger Hitze mit Deckel für 20-25 Minuten köcheln lassen. Dann den Deckel abnehmen und weitere 5 Minuten bei mittlerer Hitze zu einer sämigen Sauce einkochen lassen.
Mit noch etwas Salz und Pfeffer und gegebenenfalls etwas Chili abschmecken.
Mit den gehackten Korianderblättern bestreuen und servieren.

Dazu passen Chapati: 200 gr. Mehl, 125 ml Wasser und eine Prise Salz zu einem weichen Teig vermischen, in 6 kleine Bälle teilen und diese auf einer bemehlten Unterlage (man braucht viel Mehl) zu einem sehr dünnen Fladen ausrollen. Eine große Pfanne ohne Fett hoch erhitzen und die dünnen Fladen nacheinander reinlegen. Jetzt braten bis sie Blasen werfen und leicht gebräunt sind. Dann wenden und von der anderen Seite anbraten.

Kerstins Erfahrungen:
Es ist köstlich, könnte aber noch etwas schärfer sein.... Daher habe ich die Gewürze um das Chilipulver ergänzt. Natürlich passen auch frische Chili ganz prima dazu. Die Chapati sind eine schöne Ergänzung und schnell gemacht. Die Reste habe ich als Chips-Ersatz auf den Couch geknabbert. Das Curry lässt sich am nächsten Tag auch noch aufgewärmt im Büro verspeisen.
Beim nächsten Mal werde ich statt des Knoblauchs etwas Ingwer-Knoblauch-Paste anbraten, das passt auch sehr gut dazu.

Samstag, 30. April 2016

Rote Bete Curry mit gewürztem Hüttenkäse

Vor einigen Wochen hatte ich ja schon über unsere Beteiligung an einer Solidarischen Landwirtschaft (SoLaWi) berichtet. Inzwischen haben wir uns ein bisschen eingegroovt und Erfahrungen gesammelt. Die wohl wichtigeste Erfahrung ist die Veränderung in unserem Ess- und Einkaufsverhalten. Wir essen deutlich weniger Wurst, dafür sehr viel mehr Käse, einfach, weil so viel davon da ist. Das Wort "Käsebrot" entwickelt sich zu einem internen Running Gag.
Und dann erwartet uns ja jede Woche ein kleine Überraschung, was das Gemüse angeht. Momentan sind wir in einer Übergangsphase, es gibt noch etliches aus Lagervorräten: Möhren, Pastinaken, Kohl (rot und weiß) und Rote Bete. Und dann stehen wir oft davor und wälzen die Kochbücher auf der Suche nach Rezepten, die uns ansprechen. Für eine Portion Rote Bete habe ich ein Rezept aus dem Buch "A modern way to eat" von Anna Jones rausgesucht. Ihr Crunchy Granola ist mein (fast) tägliches Frühstück, selbstverständlich mit SoLaWi Joghurt.
Curry und Rote Bete, passt das? Passt wunderbar, probiert es aus:

Rote Beete Curry


Zutaten für 4 Portionen:

2 EL Kokosöl
ca. 20 getrocknete Curryblätter
2 EL Senfsamen
1 EL Kreuzkümmelsamen
1 TL Kurkuma
1 EL Currypulver (hier: Purple Curry)
2 Schalotten
1 rote Chili
2 TL Knoblauch-Ingwer-Paste
10 EL Kokosraspel
1 TL Meersalz
Saft von 1-2 Zitronen
1 kg Rote Bete (roh)
250 ml Kokosmilch
100 gr Blattspinat (nach Geschmack auch mehr)
200 gr Hüttenkäse (1 Becher)
Koriandergrün nach Geschmack

Vorbereitung:
Die Schalotten schälen und in dünne Scheiben hobeln.
Wer frische Chilis verwendet sollte diese fein hacken. Ich habe ganze Chilis eingefroren verwendet.
Die Rote Bete schälen und grob raspeln. Hier unbedingt Einmal-Handschuhe tragen und die Küchengeräte hinterher gleich säubern. Ich habe fürs Raspeln meine Küchenmaschine verwendet.
Den Blattspinat waschen.
Die Korianderblätter grob hacken.
Alle Gewürze neben den Herd stellen. 

Zubereitung:
Das Kokosöl in einem Topf erhitzen. Bei mittlerer Temperatur die Curryblätter und die Senf- und Kreuzkümmelsamen zugeben und anbraten. Wenn es anfängt zu duften Kurkuma, Currypulver, Schalotten und die Knoblauch-Ingwerpaste zugeben. Die gefrorene Chilischote einfach nach Geschmack in den Topf reiben. Das Gericht verträgt einen gute Schärfe.
Beim Anbraten gut rühren, bis die Schalotten glasig sind. Dann die Kokosraspeln und das Salz zugeben und weiter anbraten. Mit etwas Wasser ablöschen und die Hälfte des Zitronensaftes einrühren. Wenn das Wasser verkocht ist, einen EL von der Masse abnehmen und in einer Schüssel abkühlen lassen.
Jetzt kommt endlich die Rote Bete zum Einsatz, die Raspeln in den Topf geben, kurz anbraten und dann mit der Kokosmilch ablöschen. Alles gut verrühren, zum Kochen bringen. Die Temperatur wieder runterschalten und das Curry bei geschlossenem Deckel für ca. 40 Minuten simmern lassen. Nach Bedarf noch etwas Wasser angießen, das Curry darf nicht anbrennen.

Wenn die beiseite gestellte Gewürzmischung abgekühlt ist, diese mit den gehackten Korianderblättern in einer Schüssel unter den Hüttenkäse rühren. Mit etwas Zitronensaft abschmecken.

Wenn die Rote Bete weich genug ist, den Herd ausschalten und den Spinat unterheben, bis er komplett zusammengefallen ist. Das geht recht schnell. Alles gut verrühren und mit Salz, Pfeffer, etwas Chili und Zitronensaft abschmecken.

Zum Servieren das Rote Bete Curry mit einem Löffel gewürztem Hüttenkäse garnieren. Die Kombination aus beidem macht das Curry aus. 

Wer mag kocht Reis dazu oder serviert es mit Naan oder Chapati-Brot.

Kerstins Erfahrungen:
Yes... das ist mal eine köstliche Art Rote Beete zu verarbeiten. Sogar mein zunächst etwas skeptischer Mann war hinterher sehr angetan. Der gewürzte Hüttenkäse ist toll, den kann ich mir auch zu anderen Gerichten vorstellen.
Wenn es schneller gehen soll, würde ich vorgekochte Rote Beete verwenden und diese einfach in grobe Stücke schneiden. Dann sieht es auch eher aus wie ein typisches Curry. Das werden wir hier demnächst mal ausprobieren.
Natürlich kann man auch ein ganz normales Currypulver verwenden, ich fand das purple Curry nicht nur wegen der Farbe passend. 
Das war für uns nur eine Rote-Beete-Aktion, wir haben schon vorher eine Portion Rote Bete aus unserem Ernteanteil erhalten, diese haben wir etwas anders verwendet. Mehr dazu dann später auf diesem Kanal.

Montag, 23. März 2015

Kartoffel-Erbsen Curry (Aloo matar)

"Heute gibt es wieder vegetarisch" - inzwischen verzieht der Mann an meiner Seite schon gar nicht mehr das Gesicht, wenn ich mit dieser Mitteilung um die Ecke komme. Und das mit gutem Grund: wir haben inzwischen so viele leckere vegetarische und vegane Gerichte ausprobiert, da freut man sich schon auf das nächste.
Wenn ihr den Klecks Creme Fraiche bitte ignorieren würdet, der ist da nur fürs Foto drauf, so aus Kontrast-Gründen, das Gericht selbst ist nämlich vegan, aus dem tollen Buch "Immer schon vegan" von Katharina Seiser. Und dieses Gericht entführt uns heute nach Indien, genauer gesagt in den Punjab. Wir lieben ja Curry und die indische Küche sowieso und da liegt es nahe, genau das mal zu probieren. Und wir würden es immer wieder tun....


Kartoffel-Erbsen-Curry (Aloo matar)

Zutaten für 3 Portionen:
500 gr. festkochende Kartoffeln
1 Zwiebel
2 TL Ingwer-Knoblauchpaste
3 EL Bratöl
1 TL Kreuzkümmelsamen (ganz)
1/2 TL gemahlener Kurkuma
Pul Biber
Salz, Pfeffer
1 Dose Tomatenstücke (400 ml)
150 gr. TK Erbsen
1 TL Garam Masala

Zubereitung: 
Die Kartoffeln schälen, waschen und in kleine Würfel schneiden. Je nach Würfelgröße variiert später die Garzeit. Die Zwiebeln schälen und fein würfeln.
In einem Topf das Öl erhitzen und den Kreuzkümmel unter Rühren rösten, bis er zu durften beginnt. Die Zwiebeln zugeben und glasig anschwitzen. Jetzt die Ingwer-Knoblauchpaste, Kurkuma und 1 TL Salz zufügen und gut verrühren. Mit den Tomaten und 150 ml Wasser auffüllen und die Kartoffelwürfel in die Sauce geben. Alles aufkochen lassen und zugedeckt bei mittlerer Hitze köcheln lassen bis die Kartoffeln fast gar sind. Je nach Größe der Kartoffelwürfel dauert das zwischen 15 und 25 Minuten.
Nun die Erbsen und das Garam Masala in das Curry geben und mit Pul Biber, Salz und Pfeffer abschmecken. Noch weitere 5 Minuten garen, bis Kartoffeln und Erbsen weich sind. Wer mag kann noch ein paar Korianderblätter drüber streuen.

Kerstins Erfahrungen: 
Wir haben keinen Reis oder Brot dazu gegessen, wie das in Indien eigentlich üblich wäre. Dort wird die Kartoffel als normales Gemüse betrachtet, während wir hier sie ja eher als Sättigungsbeilage empfinden. Mit Reis reicht die Menge für 4 Personen. Ich habe es am nächsten Tag aufgewärmt im Büro gegessen, das war sehr gut. Wer es etwas flüssiger mag, gibt einfach noch mehr Wasser dazu. Im Originalrezept sind hier 250 ml angegeben.
Wie gesagt, werden wir hier auf jeden Fall zum Wiederholungstäter...

Sonntag, 7. September 2014

Schmorgurkencurry

Bevor jetzt die ganzen Herbstrezepte kommen gibt es zum Sommerabschluß noch ein Rezept mit Schmorgurken. Von meiner Vorliebe für die kleinen grünen Dinger hatte ich ja schon berichtet. Ich versuche immer nicht diese riesigen Exemplare zu kaufen. Die sind toll zum Füllen, aber ich persönlich finde, dass sie nicht so viel Geschmack haben, wie die kleineren. Das ist ähnlich wie bei Zucchinis, auch da schmecken die kleineren besser.
Zurück zu den Gurken. Heute kommen es diese mal im indischen Gewand, als Curry.
Das Rezept stammt aus der August-Ausgabe 2014 der Zeitschrift essen & trinken.


 

Zutaten für 4 Portionen: 

1 TL Kreuzkümmelsamen
3 TL Koriandersamen
150 gr. Schalotten
2 Knoblauchzehen
20 gr. frischer Ingwer
100 gr. Kirschtomaten
1 rote Chilischote
5 Kardamomkapseln
800 gr. Schmorgurken
3 EL Öl
1 EL schwarze Senfsaat
2 Lorbeerblätter
1 Zimtstange
1 TL gemahlener Kurkuma
200 ml Kokosmilch
Limettensaft, 
Salz, Pfeffer
Koriander, Dill, Cashewkerne (wer mag)

Zubereitung: 
Kreuzkümmel und Koriandersamen in einer kleinen Pfanne anrösten und abkühlen lassen. Dann in einem Mörser fein zermahlen. Schalotten und Knoblauch fein würfeln. Ich mache das in der Küchenmaschine, das ist augenfreundlicher. Den Ingwer fein reiben. Die Tomaten entkernen und ebenfalls würfeln. Die Chilischote in feine Ringe hobeln. Die Kardamomkapseln andrücken. Die Gurken schälen, längs halbieren und die Kerne entfernen. Dann in 3-4 cm lange und 1 cm breite Stifte schneiden.
In einem Topf das Öl erhitzen und die Senfsaat kurz anrösten. Schalotten, Knoblauch, Ingwer und Chili zugeben und bei mittlerer Temperatur glasig dünsten. Lorbeer, Kardamom, Zimtstange und Tomatenwürfel in den Topf geben und ebenfalls andünsten. Mit einer Prise Zucker, Kurkuma und der Gewürzmischung aus dem Mörser weitermachen. Jetzt gut rühren, damit nichts anbrennt. 200 ml Wasser angießen und die Sauce ca. 5 Minuten offen einkochen lassen. Gurken und Kokosmilch zugeben und weitere 10 Minuten offen garen lassen. Mit Salz, Pfeffer, Limettensaft und gegebenfalls Zucker abschmecken. Kräuter und Cashewkerne grob hacken und über das Curry streuen. Dazu passt am besten Reis.

Kerstins Erfahrungen:
Ich bin ein großer Fan davon, die Gewürze selbst zu kombinieren und anzurösten. Mag ich einfach lieber als Currypasten, die mir meist zu scharf sind. Dieses Curry war wirklich sehr gut, da braucht es absolut kein Fleisch. Den Dill hatte ich vergessen, der ist sicherlich eine prima Ergänzung. Ich habe übrigens ganz normale gesalzene Cashewkerne verwendet, das passt gut. Lorbeerblätter und Zimtstange habe ich vor dem Servieren natürlich entfernt. Durch das Verwenden der ganzen Zimtstange bekommt man einen Hauch von Zimt an das Gericht, bitte auf keinen Fall Zimtpulver verwenden. Dann lieber ganz weglassen.
Das Einzige, was ich beim nächsten Mal ändern werde, ist die größe der Gurkenstücke. Die Stifte sind unpraktisch zu essen. Ich werde sie lieber wieder in 1 cm breite Scheiben schneiden.

Mittwoch, 13. November 2013

Chettinad Chicken - Hühnchencurry mit Zwiebeln

Nach zwei vegetarischen Curryrezepten aus "Rick Stein's India" möchte ich auch gerne noch ein Rezept mit Fleisch vorstellen. Da die Fleischcurrys in dem Buch meist eine recht lange Marinier- oder Schmorzeit benötigen und sich somit nicht für die schnelle Feierabendküche eignen, habe ich eines mit Hähnchenfleisch ausgesucht. Das dauert so ca. 30 Minuten. Also auch in etwa die Zeit, die der Reis braucht. Dann mal ran an die Töpfe!

Hühnchencurry mit Zwieben
Zutaten: 
Für die Gewürzmischung: 
1 EL Fenchelsamen
1 EL Kreuzkümmelsamen
1 EL Koriandersamen
1 EL schwarzer Pfeffer
1/2 TL Chilipulver aus dem Asialaden (scharf!)

Für das Hühnchen: 
50 ml Pflanzenöl
1 TL Fenchelsamen
2 x ca. 5 cm Zimtstange
150 gr Schalotten, in feine Ringe gehobelt
ca. 700 gr. Hühnerfleisch ohne Haut und Knochen
4 Knoblauchzehen, fein gehackt
4 cm geschälter Ingwer, fein gerieben
1 TL Zucker
1 TL Salz
100 ml Wasser

Zubereitung: 
Für die Gewürzmischung die Gewürze in eine Gewürzmühle geben und fein zermahlen.

Das Öl in einer schweren Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen und die Fenchelsamen und den Zimt ca. 1 Minute anbraten. Dann die Schalotte zugeben und ca. 3-5 Minuten goldbraun dünsten. Jetzt das Hühnchenfleisch zufügen und rundherum anbraten. Knoblauch, Ingwer, Zucker, Salz und die gesamte Gewürzmischung in die Pfanne geben und alles für ca. 2 Minuten unter ständigen Rühren anbraten. Jetzt das Wasser zufügen und alles 10-15 Minuten köcheln lassen. Dabei immer wieder umrühren und gegebenenfalls etwas Wasser zugeben, falls das Fleisch am Pfannenboden haftet. Die Sauce sollte statt dessen am Fleisch haften bleiben. Wenn das Fleisch gar ist, mit Basmati-Reis servieren.

Kerstins Erfahrungen: 
Chön Charf wars.... und es war nicht der Chili, der aus dem Asialaden ja immer besonders scharf ist. Es war der Kreuzkümmel, hätte ich nicht gedacht. Aber lecker war es trotzdem. Der Mann an meiner Seite war ganz begeistert. Es ist jetzt nicht so saucenreich, wie man Curry normalerweise kennt, aber der Geschmack macht das wett. Für dieses Gericht brauchte ich auch nicht in den Asia-Laden, da ich alle Gewürze zu Hause hatte. Bis auf die Curryblätter und die habe ich einfach weg gelassen. Vielleicht würde ich beim nächsten Mal noch ein bisschen Honig in die Sauce geben, aber das wars auch schon....

Dienstag, 12. November 2013

Aloo dum - Kartoffel und Erbsen Curry mit Tomaten und Koriander

Das nächste Gericht aus dem Buch "Rick Stein's India" war ein ganz simples: Kartoffelm und Erbsen mit Tomaten und Koriander. Hier wurde für mich dann auch der Gang zum Indischen Gewürzladen notwendig. Man kann ja nicht alles vorrätig haben *grins*.

 Aloo dum - Kartoffeln und Erbsen Curry mit Tomaten und Koriander

Zutaten für 4 Portionen: 
750 gr. Kartoffeln geschält und in ca. 3 cm große Würfel geschnitten
4 EL Sonnenblumenöl
1 TL Kurkuma
 
1 Zwiebe, fein gewürfelt
3 EL Sonnenblumenöl
2 Lorbeerblätter (frisch, wenn möglich)
1/4 TL Asafoetida (gibt's beim Inder oder auch mal im Asialaden)
5 kleine Knoblauchzehen, fein gehackt
5 cm geschälter, frischer Ingwer, gerieben
1/4 TL Chilipulver aus dem Asialaden (vorsicht, echt scharf)
1 TL gemahlener Kreuzkümmel
1 TL gemahlener Koriander
1/2 TL Amchur (getrocknete und gemahlene Mango, gibt's beim Inder)
1/2 TL Kurkuma
1/2 TL Salz
200 ml Passata
150 ml Wasser
150 gr. gefrorene Erbsen
1 TL Garam Masala
frischer gehackter Koriander

Zubereitung: 
Die Kartoffelwürfel in Salzwasser ca. 5-8 Minuten kochen und dann gut abtropfen lassen. In einer schweren Pfanne das Öl erhitzen und die Kartoffeln von allen Seiten goldbraun anbraten. Den Kurkuma darüber geben und kurz mitschmoren und dann vom Herd nehmen.
Für die Sauce in einer weiteren Pfanne das Öl bei mittlerer Hitze erwärmen und die Lorbeerblätter kurz anbraten. Das Asafoetida zugeben und unterrühren. Die Zwiebelwürfel goldbraun anbraten, Ingwer und Knoblauch kurz mitschmoren. Nun die gesammelten Gewürze in den Topf geben und mit Passata und Wasser ablöschen. Die gebratenen Kartoffelwürfel in den Topf geben und für ca. 8-10 Minuten mitköcheln lassen. Zum Schluß die Erbsen und das Garam Masala unterrühren und nochmals für 3-4 Minuten köcheln lassen, bis die Erbsen gar sind. Mit gehacktem Koriander bestreuen und servieren.

Kerstins Erfahrungen: 
OK, also dieses Mal Kartoffeln und Erbsen.... Ich fands ganz lecker, der Mann an meiner Seite war nicht so begeistert. Die Kartoffeln waren mir etwas zu weich geraten. Die Zeitangaben sind bereits entsprechend angepasst. Es war ein schöner Test, aber ich befürchte, dieses Gericht schafft es nicht auf die Skala der Lieblingsgerichte. Ich denke, man kann es auch als Beilage verwenden.

Makhanawala - Indisches Gemüsecurry

Ich liebe indische Currys, was lag also näher, mir ein entsprechendes Kochbuch zuzulegen. Gefunden habe ich das neue Buch von Rick Stein "Rick Stein's India". Und da meine Freundinnen sich zum Essen angesagt hatten, habe ich aus diesem Buch gleich etwas gekocht. Dieses vegetarische Curry mit dem langen Namen hatte es mir angetan.

Makhanawala - Indisches Gemüsecurry

Zutaten für 4 Personen: 

800 gr. Gemüse: Blumenkohl, grüne Bohnen, Erbsten, Möhren, Kartoffeln
alles in 4-5 cm große Stücke geschnitten

50 gr. Ghee
1 Schalotte in Scheiben gehobelt
5 Knoblauchzehen
5 cm Ingwer
600 ml Pasata
1/4 TL Chilipulver 
1/2 TL gemahlener Koriander
1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel
1/2 TL Zimtpulver
1/4 TL gemahlener Kurkuma
1/2 TL Garam Masala
1 TL Kokosflocken
1,5 TL Salz
2 EL Mandelmus
75 ml Naturjoghurt
4 EL Creme Fraiche


Zubereitung: 
Die Kartoffeln und Karotten in kochendem Salzwasser ca. 8-10 Minuten kochen und gut abtropfen lassen.
Für die Sauce das Ghee in einer schweren Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen lassen. Die Schalottenscheiben zugeben und für ca. 3-5 Minuten goldbraun dünsten. Knoblauch und Ingwer ebenfalls in die Pfanne geben und ca. 1 Minute anrösten. Danach die Passata einrühren und ca. 5 Minuten köcheln lassen. Die Gewürze, die Kokosflocken und 100 ml Wasser zugeben und ca. 10 Minuten weiter simmern. Das Mandelmus unterrühren und das Gemüse ohne die Kartoffel in den Topf geben und weitere 10 Minuten kochen lassen. Dann die Kartoffeln zusammen mit dem Zucker, dem Joghurt und der Creme Fraiche in die Sauce geben und noch einmal 2-3 Minuten köcheln lassen. Mit Koriandergrün bestreuen und servieren.
Dazu reicht man Basmatireis oder Naanbrot.

Kerstins Erfahrungen:
Ich gebe ja zu, dass die Vorbereitung etwas aufwändiger ist, aber mir macht das Kochen mit so vielen unterschiedlichen Gewürzen einfach Spass. Und geschmacklich konnte das Curry absolut überzeugen. Im Original wird aus Cashewkernen und Wasser eine Paste gerührt, ich habe statt dessen das Mandelmus genommen. Ohne Reis oder Naanbrot reicht das Gericht allerdings nicht für 4 Personen (das Originalrezept ist für 4-6 Personen angegeben). Wir haben das ganz locker zu dritt geschafft, also lieber etwas mehr kochen.

Freitag, 12. Juli 2013

Süßkartoffel-Blumenkohl-Curry

Ob in Indien auch im Sommer Curry gegessen wird? Ist da überhaupt irgendwann kein Sommer? Also dürfen wir im Sommer auch essen, ist ja bei uns doch eher etwas für die kühlere Jahreszeit, oder? Egal, es gab Süßkartoffeln zu einem unverschämt günstigen Preis und bis auf den Blumenkohl war alles im Hause...
Also flugs das "Leon"-Kochbuch geschnappt und los geht das....

Süßkartoffel-Blumenkohl-Curry
Zutaten: 
1 Zwiebel
1 EL Sonnenblumenöl
4 Knoblauchzehen
1 Stück Ingwer, ca. 2 cm
2 TL gemahlener Koriander
2 TL gemahlener Kreuzkümmel
1/2 TL Cayenne Pfeffer
1 TL Kurkuma
1 Dose stückige Tomaten (400 gr)
2 große Süßkartoffeln
1 mittelgroßer Blumenkohl
400 ml Kokosmilch (Dose)
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Die Zwiebel schälen und in grobe Würfel schneiden. Ingwer und Knoblauch auf einer sehr feinen Reibe reiben. Die Süßkartoffeln schälen und würfeln, den Blumenkohl in Röschen teilen. Das Öl in einem Topf erhitzen. Die Zwiebelwürfel darin für ca. 5 Minuten bei mittlerer Hitze andünsten. Dann geriebenen Ingwer und Knoblauch zugeben und für weitere 2 Minuten mitdünsten. Nun die Gewürze mit anschwitzen und dann die Tomaten hinzufügen. Die Süßkartoffelwürfel ebenfalls zugeben, zusammen mit ca. 150 ml Wasser und alles ca. 30 Minuten köcheln lassen. Gegebenenfalls noch etwas Wasser nachfüllen.
Dann den Blumenkohl und die Kokosmilch zu den Süßkartoffeln geben. Alles zusammen weitere 8-10 Minuten köcheln lassen.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken und dann servieren.

Kerstins Erfahrungen:
Curry im Sommer? Das geht!! Das geht sogar sehr gut. Wir haben das Curry an einem recht warmen Tag gegessen und es trat kein Herbstfeeling auf. Weggelassen habe ich die Cashew-Kerne aus dem Originalrezept, weil einfach keine im Hause waren. Würde sich aber bestimmt lohnen...... Dieses Curry gibt es bestimmt mal wieder.

Dienstag, 1. Mai 2012

Süßkartoffelcurry mit Kichererbsen und Spinat


Heute gibt es wieder eine neue Folge aus der Reihe: ich koche mich durch meine Kochbücher. Momentan koche ich mich durch die gerade neu gekauften, vielleicht sollte ich mich mal um die älteren Bücher kümmern…. Na jedenfalls war ich vor kurzem mal wieder in einer Buchhandlung unterwegs und konnte dem „Vegetarisch kochen für jeden Tag“ von GU nicht widerstehen. Dazu gab es dann noch „Vegetarisch gut gekocht“ aus dem Kosmos Verlag. Aber das besprechen wir ein anderes Mal. Juliane von „Schöner Tag noch “ kocht da momentan das ein oder andere draus , und ihre Auswahl wäre auch meine gewesen ;-)
Nun aber wieder zurück zum aktuellen Gericht. Ich entwickle langsam einen Faible für Curries, Süßkartoffeln, Kichererbsen usw. Leider stellt der Mann an meiner Seite zunehmend fest, was er alles nicht so gerne mag. Inzwischen haben sich da zu den Auberginen (ich liebe Auberginen!!) auch die Kichererbsen gesellt. Keine Ahnung warum, in alle andern Hülsenfrüchte kann er sich reinsetzen. Aber das macht nichts, bleibt mehr von diesem köstlichen Gericht für mich (das Bild ist nicht so chic, eher was für Ugly-Food, schmeckt aber trotzdem!): 

Süßkartoffelcurry mit Kichererbsen und Spinat

Zutaten für 4 Personen
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Stück frischer Ingwer, ca. 3 cm
Butterschmalz
1 TL Kreuzkümmelsamen
1 Zimtstange
½ TL Kurkumapulver
¼ TL Chilipulver
1 Dose Tomaten (stückig, wenn vorhanden) 400 gr.
Salz, Pfeffer
500 gr. Süßkartoffel
200 gr. Frischer Blattspinat (oder 150 gr. TK-Ware, aufgetaut)
1 kl. Dose Kichererbsen
1 TL Garam Masala
3 EL gehacktes Koriandergrün (wer mag!!)


Zubereitung:
Zwiebel, Knofi und Ingwer fein würfeln. Butterschmalz in einem Topf schmelzen und die Zwiebelwürfel goldgelb andünsten. Mit der Hitze runter, damit sie nicht verbrennen! Knofi, Ingwer, Kreuzkümmel und Zimt dazugeben und mitdünsten, bis die Gewürze anfangen zu duften. Das riecht schon lecker! Kurkuma und Chili darüber stäuben und kurz mitrösten, nur kurz, sonst wird es bitter. Die Tomaten unterrühren und bei mittlerer Hitze offen ca. 20 Minuten einkochen lassen. Salzen und pfeffern nicht vergessen. Wenn ihr ganze Tomaten habt, ist jetzt der Zeitpunkt diese während des Einkochens zu zerteilen. Das ganze ab und an umrühren.
In den 20 Minuten die Süßkartoffeln schälen und würfeln, so ca. 1 cm Seitenlänge. 100 ml Wasser abmessen und nach Ablauf der 20 Minuten beides zu dem Curry geben. Verrühren und weitere 20 Minuten garen.
Jetzt ist es Zeit den Spinat zu verlesen, zu waschen und in einem Sieb abtropfen zu lassen. Die TK-Fraktion hat den Spinat inzwischen aufgetaut und drückt ihn gut aus. Die Kichererbsen in einem Sieb abgießen und waschen, gut abtropfen lassen. Das Curry ab und an mal umrühren. Dann Spinat und Kichererbsen in den Topf geben, vorsichtig untergeben und mit Deckel 5-8 Minuten weitergaren. So 1-2 Mal könnt ihr auch gerne umrühren. Jetzt nur noch mit Garam Masala, Salz und Pfeffer abschmecken und wer mag streut noch die Korianderblätter drüber.
Sollte das Curry zu scharf sein, einfach etwas Joghurt darauf geben und Fladenbrot dazu servieren.

Kerstins Erfahrungen:
Mir hat das sehr gut geschmeckt. Ich habe etwas mehr Spinat verwendet, da ich gerade TK-Spinat übrig hatte. Süßkartoffeln und Kichererbsen harmonieren hervorragend zusammen und das Garam Masala (ich mache das inzwischen selbst nach diesem Rezept: Garam Masala à la Foodina) gibt dem ganzen noch den richtigen Kick. Das Gericht kann man auch portionsweise einfrieren (bitte ohne die Korianderblätter) und ist eine gute Alternative für das obligatorische „Dosenfutter“.Veganer ersetzen bitte das Butterschmalz durch Öl oder veganes Ghee (und lassen den Joghurt weg ;-))

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Rosenkohlcurry mit Süßkartoffeln

Ich sollte meiner Kollegin ein paar Rezepte für Süßkartoffeln geben und da mich eines sehr ansprach habe ich es auch gleich gekocht. Und dann stellte ich heute fest, dass Juliane von 'Schöner Tag noch' vor ein paar Tagen genau dasselbe gekocht hat.... Wie schön, dass manche Geschmäcker gleich sind... ;-)
Ich habe allerdings die Mengen ein wenig verändert, da ich gern das ganze Netz Rosenkohl verarbeiten wollte. 

Rosenkohlcurry mit Süßkartoffeln

Zutaten für ca. 4 Portionen: 
500 gr. Rosenkohl
900 gr. Süßkartoffeln
30 gr. Ingwer
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
2 EL Butter
1 TL Englischer Curry
2 TL gerösteter Curry
250 ml Kokosmilch
250 ml Gemüsebrühe
Salz
Limettensaft
halber Granatapfel (bzw. dessen Kerne)
Koriander

Rosenkohl putzen und halbieren, Süßkartoffel schälen in dicke Scheiben schneiden und diese vierteln. Ingwer, Zwiebeln und Knoblauch fein würfeln und in der Butter dünsten lassen. Dann das Gemüse zugeben und weiter dünsten lassen. Den Curry darüberstäuben und anrösten lassen. Mit Kokosmilch und die Gemüsebrühe aufgießen und ca. 20 Minuten köcheln lassen (erst abgedeckt und dann offen). Die Granatapfelkerne aus dem Gehäuse lösen (Achtung: der Saft färbt!) und den Koriander grob hacken. Das Curry evtl. noch etwas binden, mit Salz und Limettensaft abschmecken, in einem Teller anrichten und mit Granatapfelkernen und Koriander bestreut servieren. 

Kerstins Fazit: 
Lecker und so einfach.... es könnte noch ein bisschen schärfer sein, evtl. noch eine halbe Chilischote mit verarbeiten. An Koriander scheiden sich ja sowieso die Geister, wenn man ihn sehr klein schneidet ist er eine Bereicherung, aber nicht im Übermaß verwenden, sonst wird es zu seifig. Die Granatapfelkerne sind wunderbar und geben noch den richtigen "Kick". Im Winter, besonders zu dieser ungemütlichen Witterung, sind Currys meine Lieblingsgericht. Und Rosenkohl sowieso.... das gibt es dann wohl mal wieder... ;-)

Freitag, 11. November 2011

Möhren-Steckrübencurry

Ich mag Steckrüben, aber immer nur Steckrübeneintopf ist dann doch langweilig.... In der neuen Ausgabe von "Essen und Trinken" gibt es in der Rubrik "Neues aus der Unterwelt" eine Menge leckerer Rezepte und siehe, auch etwas mit Steckrüben: Steckrübencurry. Eigentlich wie geschaffen für einen Donnerstag (= Veggietag). Da ich aber den Veggietag mit einem Burger einer großen Burgerkette ad absurdum geführt hatte (war so pappsatt, dass ich nichts mehr zum Abendessen zu mir genommen habe), musste das Curry bis heute Mittag warten. Urlaubstage können soooo schön sein...

Eine Schüssel voll Möhren-Steckrübencurry

Zutaten für 3-4 Personen: 

1 Knoblauchzehe
20 gr. frischer Ingwer
1 rote Chillischote
400 gr. Möhren
400 gr. Steckrübe
150 gr. rote Zwiebeln
1 Bund Frühlingszwiebeln
1 violette Kartoffel (eine normale geht auch)
4 EL Öl (Rapsöl)
1 großer TL Tomatenmark
1 EL Curry (geröstetes)
100 ml Weiswein
400 ml Kokosmilch
1 Stange Staudensellerie
1 Bio Limette
Salz, Pfeffer

Knoblauch und Ingwer fein würfeln. Chilli entkernen und in schmale Streifen schneiden. Möhren schälen und schräg in Scheiben schneiden. Steckrübe schälen und in Stifte (ca. 1/2 cm) schneiden. Rote Zwiebeln in 1cm große Spalten schneiden, Frühlingszwiebeln putzen und das Weiße und Hellgrüne quer in 1/2 cm dünne Stücke teilen. Die Kartoffel schälen und wie die Möhren in Scheiben schneiden.
Das Öl in einem Topf erhitzen, den Knoblauch, die Hälfte des Ingwers und die Chilistreifen ein paar Minuten dünsten. Das Tomatenmark hinzugeben und anrösten. Dann das Currypulver darin mit anschwitzen und alles mit dem Weiswein ablöschen. Mit der Kokosmilch auffüllen und aufkochen lassen. Möhren und Steckrüben hinzufügen und insgesamt ca. 25 Minuten mit Deckel kochen lassen.
Nach ca. 10 Minuten die Kartoffel zufügen.
In der Zwischenzeit die Staudensellerie putzen und in 1/2 cm breite Stücke schneiden. Die Limette waschen, die Schale abreiben und die Limette auspressen.
Nach 15 Minuten Garzeit die roten Zwiebeln und nach 20 Minuten die Staudensellerie und die Frühlingszwiebeln zugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, evtl. noch Wasser zugeben, wenn das Curry anzusetzen droht.

Kerstins Erfahrungen: 
Also uns hat es sehr lecker geschmeckt. Ich habe noch reichlich mit Salz, Pfeffer und ein bisschen Chili nachgewürzt, da ich, ich bin ja nicht sooooo der "scharf" Esser, nur eine drittel Chilischote drangegeben habe (Weicheiin, ich weiß). Die Kartoffel ist eine Zugabe von mir, wir wollten keinen Reis dazu essen und ich hatte gerade violette Kartoffeln eingekauft und fand das farblich ganz passend. Ich habe die Garzeit im Rezept oben angepasst. Ich hatte die Originalzeit des Rezepts eingehalten (insgesamt 30 Minuten) und uns hatten die Steckrüben und Möhren zu wenig Biss. Aber ansonsten: gibt es wieder!!

Sonntag, 23. Oktober 2011

Kürbis-Haselnuss-Suppe

Und dann stand da noch ein Butternut Kürbis rum. Ziemlich groß war er auch. Und ich habe mich wochenlang gefragt, was ich daraus machen kann. Gestern war mir dann kalt (ich brüte eine Erkältung aus) und ich fand den Gedanken an eine heiße Suppe sehr verlockend. Also habe ich nach einem Kürbissuppenrezept gesucht, das ich noch nicht kenne. Mein All-Time-Favorit, die jamaikanische Kürbissuppe, war zu umfangreich, ich hatte nicht alles da, und die kannte ich ja auch schon. Und so habe ich meine diversen Kochbücher bemüht und bin im goldenen vegetarischen Buch von GU fündig geworden. Ich mag Kürbis und ich liebe Haselnüsse, was liegt näher, als das zu koppeln.

Kürbissuppe mit Haselnüssen


Zutaten: 
1 kg Butternut-Kürbis
100 gr. Haselnusskerne
1 große Knoblauchzehe
Haselnussöl (wer hat, ich habe alternativ Walnussöl genommen)
2 TL mildes Currypulver
1 ltr. Gemüsebrühe
5 Kardamomkapseln
Salz, Pfeffer, Chilipulver

Den Kürbis schälen und würfeln (Fasern und Kerne, falls vorhanden entfernen). Knofi schälen und fein hacken. Die Haselnüsse in einer beschichteten Pfanne ohne Fett rösten und dann die Schale abreiben. Die Nüsse sollten fast schalenfrei sein. Dann beiseite stellen. Das Öl in einem Topf erhitzen und Knoblauch und Kürbiswürfel anschwitzen. Das Currypulver hinzugeben und kurz mitbraten. Dann mit der Gemüsebrühe ablöschen und die Kardamomkapseln hineingeben. Ca. 15 Minuten kochen lassen, bis der Kürbis weich ist. Dann die Kardamomkapseln wieder rausfischen und die Haselnüsse hineingeben. Alles mit dem Pürierstab fein pürieren und mit Salz, Pfeffer und Chilli abschmecken.
Ich habe das Ganze noch mit ein wenig saurer Sahne und Tasmanischem Bergpfeffer garniert.

Kerstins Erfahrungen: 
Geht schnell und einfach und schmeckt super. Ich habe süßes Currypulver verwendet, beim nächsten Mal werde ich halb süß und halb geröstetes Curry nehmen. Ich musste kräftig mit Chili und dem Pfeffer nachwürzen, damit ein bisschen Schärfe an die Suppe kam. In kaltem Zustand schmeckt die Haselnuss sehr vor, das gibt sich aber beim Erhitzen.
Gibts auf jeden Fall wieder!!







Sonntag, 31. Juli 2011

Gemüsecurry mit Mandeln

Wie versprochen bekommt auch das Gemüsecurry seinen eigenen Post.
Ich hatte noch Weißkohl übrig und suchte nach einem vegetarischen Rezept. Wie so oft bin ich bei Chefkoch fündig geworden.

Gemüsecurry mit Mandeln


Zutaten:
Mandeln
600gr Kohl
250gr Tomaten
250gr Paprikaschoten
Zwiebeln, gewürfelt
grüne Currypaste
Korkuma
200gr Äpfel
saure Sahne
1 Zitrone unbehandelt

Kohl in Streifen schneiden, Paprika in Rauten und Tomaten würfeln. Die Zwiebeln glasig anbraten, mit dem Kohl vermengen und ca. 5 Minuten braten. Dann die Currypasta nach Geschmack zugeben und ein bisschen Wasser und die Paprika hinzufügen. Alles ca. 10 Minuten dünsten. Die Äpfel vierteln, die Kerngehäuse entfernen und in Scheiben schneiden. Die Apfelscheiben und die Tomaten zu dem Curry dazugeben. Etwas Korkuma für die gelbe Farbe und noch mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die saure Sahne und Zitronenabrieb und Zitronensaft hinzugeben und dann die geschälten und gerösteten Mandeln untermischen. Evtl. Reis dazureichen.

Kerstins Erfahrungen:
Ich habe mal auf das übliche Currypulver verzichtet und mit grüner Currypaste gearbeitet. Das lohnt sich auf jeden Fall. Da das Curry aber damit nicht die typische gelbe Farbe bekommt, habe ich etwas Kurkuma genommen. Das ändert kaum etwas am Geschmack, sieht aber deutlich mehr nach Curry aus. Ich habe noch ein bisschen mit Cayennepfeffer nachgewürzt. Curry ist bei uns als vegetarisches Gericht durchaus beliebt.