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Sonntag, 10. August 2014

Filotarte gefüllt mit Spinat und Schafskäse nach Jamie Oliver

Spinat und Schafskäse sind ja eine sehr beliebte Kombination in allen Variationen. Klar, dass es die auch bei uns gerne gibt. Also habe ich auch mal wieder Spinat vom Markt mit nach Hause geschleppt (ok, getragen, es war nur ein Kilo). Und da im Kühlschrank noch Filoteig schlummerte und der Mann an meiner Seite keine Lust auf Nudeln hatte (was sehr sehr selten vorkommt!), gab es eine Spinat und Feta Pie. Eine ausführliche Untersuchung meiner Kochbücher ließ mich schließlich bei einem Rezept von Jamie Oliver hängen bleiben. Die Tarte findet sich als Teil eines Menüs im 30-Minuten-Menü-Buch wieder. Den Rest des Menüs habe ich mal weggelassen, brauchten wir nicht. Naja und die Mengen abgewandelt, ich wir lieben Cheddar....

Filotarte mit Spinat und Schafskäse
Zutaten für eine Tarte für 4 Personen: 
100 gr. Pinienkerne
5 Eier
250 gr. Schafskäse
100 gr. Cheddarkäse
Oregano
1 Biozitrone
Olivenöl
weiche Butter
500 gr. Spinat
1 Paket Filoteig (gibt es u.a. im türkischen Supermarkt)
Cayennepfeffer
Muskat

Zubereitung: 
Die Pinienkerne ohne Öl in einer beschichteten Pfanne bei mittlerer Hitze rösten (nicht verbrennen lassen, also ein Auge darauf haben und öfter mal rühren). Etwas abkühlen lassen.
In einer Schüssel die Eier verquirlen. Den Feta zerkrümeln (weicher Feta ist hier von Vorteil), den Cheddar grob reiben und alles zu den Eiern geben und mit Oregano (wenn Du frischen verwendest, bitte grob hacken), Pfeffer, etwas Zitronenabrieb und Olivenöl abschmecken. Die abgekühlten Pinienkerne ebenfalls zugeben und gute verrühren.
Den Spinat gründlich waschen und die Stiele entfernen. In einer Pfanne etwas Olivenöl und ein wenig Butter erhitzen. Einen Teil des noch feuchten Spinats in die Pfanne geben und unter gelegentlichem Rühren zusammenfallen lassen. Wenn wieder Platz in der Pfanne ist, weiteren Spinat zufügen und zusammenfallen lassen. So weitermachen, bis aller Spinat verbraucht ist. Dann die Pfanne von der Hitze nehmen.
Den Filoteig aus der Packung nehmen und vorsichtig eine Lage in eine mit Backpapier ausgekleidete Tarteform legen. Es macht nichts, wenn der Teig die Tarteform nicht vollständig ausfüllt, es sollte aber ein teil über dem Rand überstehen. Den Teig dann dünn mit flüssiger Butter bestreichen und eine weitere Teiglage überlappend in die Form legen. Wer mag, streut auf die Butter noch etwas Cayennepfeffer. Mit 2-3 weiteren Teiglagen ebenso verfahren. Wichtig ist, die Lagen immer mit flüsiger Butter zu bestreichen.
Den etwas abgekühlten Spinat unter die Ei-Käse-Mischung geben und kräftig mit Muskat und gegebenenfalls noch Salz und Pfeffer abschmecken. Die fertig abgeschmeckte Füllung dann in die Tarteform geben und den überstehenden Teig als "Deckel" zur Mitte hin falten. Auch hier wieder mit flüssiger Butter betreichen.
Die Tarte nun für 20 Minuten in den auf 180°C Umluft vorgeheizten Ofen schieben.
So sollte dann das Ergebnis aussehen (oder zumindest so ähnlich). 

Filotarte frisch aus der Form
Kerstins Erfahrungen: 
Kräftiges Würzen ist hier das A und O. Salz braucht man nicht unbedingt, da der Schafskäse normalerweise schon genug Salz enthält. Wenn man es etwas schärfer mag, kann man an die Füllung auch noch etwas Cayennepfeffer geben. Dazu kann man noch Tomatensalat reichen. Und hat die Tarte jedoch völlig ausgereicht.

Sonntag, 30. März 2014

Linsen mit Spinat und Jogurt

Im Rahmen meiner vegetarischen Phase habe ich mir aus der Bücherrei zum gefühlt 100. Mal das Standardwerk Vegetarisch von Madhur Jaffrey ausgeliehen. Und da habe ich dann auch ein nettes Rezept für Berglinsen gefunden. Das sind braune Linsen, aber nicht zu verwechseln mit den in Deutschland üblichen Tellerlinsen. Berglinsen sind kleiner, brauchen ca. 30 Minuten zum Durchgaren und sind nicht so mehling wie die Tellerlinsen, die ja meist in der Standard-Linsensuppe mit Würstchen zum Einsatz kommen. Hier kommen die Linsen in Kombination mit Blattspinat und griechischem Joghurt auf den Teller. Es ist ein super einfaches Rezept, das ohne viel Schnick-Schnack auskommt.

Linsen mit Spinat und Joghurt
Zutaten für 4 Portionen:
6 EL Olivenöl
1 Zwiebel
1 getrockneter roter Chili
3 Knoblauchzehen
200 gr. Berglinsen
Salz, Pfeffer
2 cm frischer Ingwer
750 gr. frischer Spinat
Cayennepfeffer
griechischer Joghurt

Zubereitung:
Die Zwiebel schälen, halbieren und in dünne Ringe schneiden. Den Knoblauch schälen und hacken und den Ingwer ebenfalls schälen und in Stifte schneiden. Den Spinat gründlich waschen und putzen.
3 EL Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Zwiebeln darin knusprig braten. Mit einer Schaumkelle aus dem Öl fischen und auf Küchenkrepp abtropfen lassen. Den Knoblauch und die getrocknete Chilischote in dem Öl ganz kurz anbraten, dann gleich die Linsen hinzugeben. Mit 600 ml Wasser aufgieße und aufkochen lassen. Dann ca. 35 Minuten bei halb geöffneten Topf köcheln lassen. Evtl. zum Ende der Garzeit noch etwas Wasser zugeben, die Linsen nicht anbrennen lassen. Ab und an mal umrühren, am Schluß noch salzen und pfeffern. Die Chilischote habe ich wieder aus dem Topf gefischt.
Wenn die Linsen fertig sind in einem weiteren Topf, ich habe hier eine Wokpfanne genommen, die restlichen 3 EL Olivenöl erhitzen. Den Ingwer kurz anbraten, dann den Spinat zugeben und zusammenfallen lassen. Mit Salz und Cayennepfeffer abschmecken. Wer mag, kann noch einen Hauch Muskatnuss hineinreiben.
Linsen und Spinat gemeinsam mit den Joghurt anrichten, die Zwiebeln als Topping zufügen (wurden auf dem Bild vergessen).

Kerstins Erfahrungen: 
Satt macht es... und wurde mit viel Vergnügen verspeist. Der Spinat verträgt eine ordentliche Portion Schärfe. Wieder eines von diesen ganz simplen Gerichten, die einfach (und) großartig sind. Zum Nachkochen unbedingt empfohlen! Veganer verwenden bitte Soja-Joghurt.

Mittwoch, 20. November 2013

Gefüllte Hähnchenbrust, in Schinken und Salbei gewickelt

Eigentlich wollte ich ja noch einmal die leckere Hähnchenbrust mit dem Estragon und den Erbsen machen. Mangels Estragon haben ich dann einfach mal Hähnchenbrust, Salbei und Schinkenspeck eingekauft. Und wie ich zu Hause so spontan zum "Gorden Ramsey's Healthy Appetite" greife und da einfach mal reinzugucken, springt mich ein passendes Rezept an. Also gibt es dieses Mal die Hähnchenbrust gefüllt und mit Schinkenspeck umwickelt. Dazu eine Beilage aus dem Tiefkühler, der muss ja auch mal leer werden: Spinat (Erbsen waren keine mehr da).

Gefüllte und mit Schinken umwickelte Hähnchenbrust
Zutaten für 2-3 Personen: 
2 Hähnchenbrustfilets
frische Salbeiblätter
ca. 75 gr. Frischkäse
3 getrocknete Tomaten in Öl
Salz, Pfeffer
8 Scheiben Schinkenspeck
1 TL Butterschmalz

400 gr. TK-Spinat
Salz, Pfeffer
Muskat
Zitronensaft
1 Knoblauchzehe

1 Zwiebel
Prosecco (soviel man mag/noch da ist)
150 ml. Sahne
Salz, Pfeffer
Zitronenschale

Die Hähnchenbrustfilets in der Mitte einschneiden, sodass eine Tasche entsteht. Ein paar Salbeiblätter (ca. 4-5 kleine Blätter) fein hacken. Die Tomaten abtropfen lassen und ebenfalls fein hacken. Alles mit dem Frischkäse verrühren und mit Salz und Pfeffer kräftig würzen. Die Masse in die beiden Taschen füllen. 3 Scheiben Schinkenspeck leicht überlappend auf das Brett legen, ein großes Salbeiblatt und eine Hähnchenbrust darauf geben und aufrollen. Wenn der Schinken nicht ausreicht (so wie bei mir), dann eine 4 Scheibe quer darüberlegen. Die Hähnchenbrust sollte komplett vom Schinken ummantelt sein. Das ganze jetzt sehr eng in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank legen.
In der Zwischenzeit schon mal den Spinat aus dem Tiefkühler nehmen und die Zwiebel für die Sauce in Würfel schneiden. Den Ofen auf ca. 180°C Umluft vorheizen und eine Ofenform darin anwärmen. Die Hähnchenbrust nach der Kühschrankzeit in einer Pfanne mit dem Butterschmalz von allen Seiten goldbraun anbraten und dann für ca. 12-15 Minuten in den Ofen geben. Die Temperatur kann jetzt auch auf 160°C gesenkt werden.
Die Zwiebelwürfel in der Pfanne im Bratfett andünsten, mit dem Prosecco ablöschen und diesen einköcheln lassen. Die Sahne zugeben, mit Salz, Pfeffer und abgeriebener Zitronenschale abschmecken. Gegebenenfalls am Schluß mit etwas Speisestärke binden.

Den Spinat im Topf bei niedriger Hitze auftauen lassen, mit der zerdrückten Knoblauchzehe, Salz, Pfeffer, Muskat und Zitronensaft abschmecken. Evtl. etwas Sahne zugeben.

Kerstins Erfahrungen: 
Ja, das war mal lecker... aber man kann da auch nicht wirklich viel falsch machen. Die Kombi Schinken, Salbei und Hähnchen ist wirklich super!
Den Frischkäse kann man problemlos durch Ricotta ersetzen (a. mag ich den nicht und b. steht der so im Originalrezept). Die Tomaten sind eine Zugabe von mir und passen hervorragend.




Montag, 26. August 2013

Spinat-Ziegenkäse-Tarte

Beim Ausflug in den türkischen Supermarkt hatte ich frischen Spinat mitgenommen. Und da der sich nicht ewig hält, auch in unserem tollen Gemüsefach im Kühlschrank nicht, musste jetzt mal dringend eine Verwendung her. Und die Ziegenkäsetaler waren auch noch da. Und Yufkateig.... na da basteln wir doch mal eine Tarte draus! Also auf geht's....

Spinat-Ziegenkäse-Tarte, hier mit Tomatensalat

Zutaten für ca. 3-4 Portionen:
1 Paket Yufkateig (Filoteig geht auch!)
Butter
500 gr. Spinat
200 gr. Ziegenfrischkäse
1 Zwiebel
2 Eier
2 EL Schmand
frische Minze nach Geschmack
Salz, Pfeffer
Muskat
Zitronensaft

Zubereitung:
Reichlich Butter verflüssigen. Die Form (kann eine Tarteform sein, muss aber nicht) mit der flüssigen Butter auspinseln und eine Lage Yufkateig hineinlegen. Diese wieder mit Butter bepinseln und eine weiter Lage Teig darauflegen (im 45-90° Winkel). Das ganze so lange wiederholen, bis 5 Teigblätter verarbeitet sind. Wenn die Form größer als ein Teigblatt ist, dann bitte einfach zwei Blätter verwenden, die sich aber überlappen sollten. Den Ofen auf 180°C vorheizen. Auf die letzte Teiglage ein Lage Backpapier geben und darauf Blindback-Beschwehrer. Ich habe mir inzwischen kleine Kügelchen gekauft, die man immer wieder verwenden kann, aber die obligatorischen Erbsen/Bohnen/was-auch-immer funktionieren natürlich auch. So ca. 10 Minuten im Ofen backen, dabei sollte der Teigrand nicht zu braun werden. Das Backpapier mit den Beschwehrern wieder entfernen. Den Ofen auf 160°C Umluft zurückschalten.
Für die Füllung die Zwiebel würfeln und den Spinat gründlich waschen. Die Zwiebelwürfel in etwas Butter anschwitzen, dann den tropfnassen Spinat zugeben und zerfallen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat kräftig abschmecken. Evtl. sogar etwas Chili zugeben. Den Ziegenfrischkäse untermischen und bei milder Hitze schmelzen lassen. Es sollte eine schöne, homogene Masse ergeben. Jetzt den Herd ausschalten und die Masse abkühlen lassen, bis sie nur noch lauwarm ist. Die Eier mit dem Schmand und der klein gehackten Minze (nach Geschmack) verquirlen. Die Eimasse dann unter die lauwarme Spinat-Ziegenkäse-Masse geben und gut verrühren.
Die Masse dann auf den vorgebackenen Teig geben und verstreichen. Die Tarte dann ca. 20-30 Minuten bei 160°C Umluft backen bis sie leicht gebräunt ist.

leicht gebräunte Tarte in der Form

Kerstins Erfahrungen:
Die Mischung an sich ist schon gut, die Tarte bildet da keine Ausnahme. Sie schmeckt auch lauwarm und kalt noch sehr lecker. Ich habe dazu einen leichten Tomatensalat gereicht, damit noch etwas frisches dabei ist. Das finde ich bei Ofengerichten immer sehr wichtig. Der Mann an meiner Seite hat sie am nächsten Mittag gegessen und fand sie recht zitronig. Also vorsichtig mit dem Gebrauch der Minze und des Zitronensaftes.

Sonntag, 14. April 2013

Rouladen mit 2-erlei Füllung - Osteressen Teil 2

Und wo wir gerade beim Rollen waren (siehe vorheriger Beitrag), am Ostersonntag war meine Schwiegermutter zu Besuch und da wir alle Rouladen lieben, lag es doch sehr nahe diese mal etwas anders zu füllen. Und so habe ich zwei verschiedene Füllungen angefertigt. Es muss nicht immer Senf, Speck und Gurke sein...



Roulden mit zweierlei Füllung, Speckbohnen und Salzkartoffeln


Zutaten für je 4 Rouladen:

Pilzfüllung (essen und trinken 10/2012)
100 gr. Kräutersaitlinge
50 gr. Schalotten
5 gr. Butter
Salz, Pfeffer
glatte Blattpetersilie
1 Möhre
8 Scheiben Frühstücksspeck
4 Rinderrouladen

Spinatfüllung (essen und trinken 05/2011)
120 gr. Spinat
1 Knoblauchzehe
20 gr. Pinienkerne
30 gr. getrocknete Tomaten
Olivenöl
Salz, Pfeffer
4 Scheiben Parmaschinken
4 Rinderrouladen

Sauce: 
100 gr. Möhren
100 gr. Knollensellerie
100 gr. Zwiebeln
1 TL Tomatenmark
Salz, Pfeffer
Öl
150 ml Rotwein
500 ml Rinderfonds
 2 Lorbeerblätter
1 Stiel Thymian
Speisestärke

Zubereitung:
Pilzfüllung:
Die Pilze und die Schalotten in Würfel schneiden. Die Pilzwürfel dürfen schon etwas größer sein. Butter in einer Pfanne erhitzen und die Pilze bei mittlerer Hitze ca. 2-3 Minuten braten, mit Salz und Pfeffer würzen. Die Schalotten zugeben und weitere 2 Minuten braten. Die fein geschnittene Petersilie unterheben. Die gesamte Füllung so lange köcheln lassen, bis alle Flüssigkeit verdampft ist (so welche vorhanden ist...), dann beiseite stellen und abkühlen lassen. Die Möhre schälen und in 3-4 cm lange Stifte schneiden.
Die Rouladen mit Senf bestreichen und mit je 2 Speckscheiben belegen. Die Pilzfüllung auf dem unteren Drittel verteilen und ein paar Möhrenstifte darauflegen. Die Rouladen aufrollen und mit Nadeln oder Küchengarn festmachen.

Spinatfüllung:
Spinat gründlich waschen, putzen und trocken schleudern. Knoblauch in dünne Scheiben schneiden (oder hobeln). Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten und abkühlen lassen. Die getrockneten Tomaten in feine Streifen schneiden. Das Öl in der Pfanne erhitzen und die Knoblauchscheiben andünsten. Dann den Spinat zugeben, salzen, pfeffern und bei mittlerer Hitze dünsten, bis der Spinat zusammenfällt. Abkühlen lassen.
Die Rouladen mit Salz und Pfeffer würzen und mit je einer Scheibe Parmaschinken belegen. Spinat, Tomatenstreifen und Pinienkerne auf dem unteren Drittel verteilen und die Rouladen aufrollen. Auch hier mit Küchengarn oder Nadeln festmachen.

Sauce:
Für die Sauce zunächst die Sellerie, die Zwiebeln und die Möhren putzen und grob würfeln.
Die Rouladen in einem Bräter in Öl von allen Seiten gut anbraten und wieder aus dem Topf nehmen. Noch etwas Öl in den Bräter geben und die Zwiebeln gut anbraten. Dann Möhren und Sellerie hinzufügen und ebenfalls bei mittlerer Hitze anbraten. 1 TL Tomatenmark an das Gemüse geben und anrösten. Mit Rotwein ablöschen und einkochen lassen. Die Rouladen wieder in den Topf geben und mit dem Rinderfonds auffüllen und 1,5-2 Stunden köcheln lassen. 30 Minuten vor Ende der Garzeit die Kräuter zugeben.
Den Ofen auf ca. 80-100°C heizen. Die Rouladen aus dem Bräter nehmen, in Alufolie wickeln und in den Ofen geben.
Die Sauce im Bräter durch ein Sieb in einen weiteren Topf gießen. Die Sauce einkochen lassen und bei Bedarf mit Speisestärke binden.
Wir haben dazu Speckbohnen und Salzkartoffeln gegessen.

Kerstins Erfahrungen: 
Mir persönlich hat die Spinatfüllung besser geschmeckt, als die Pilzfüllung. Ich esse halt gerne mediteran. Es lohnt sich auf jeden Fall mal eine andere, als die klassische Füllung auszuprobieren. Nur Mut!
Die Speckbohnen habe ich mit Pancetta zubereitet, das gibt mehr Würze als normaler Bauchspeck.

Samstag, 29. Dezember 2012

Spinatstrudel

Neben einem 2-kg-Stück Parmesankäse hatte ich gestern in der Metro noch einen Beutel Babyspinat erstanden (und noch ein paar andere Sachen, aber die tun hier nix zur Sache ;-)).
Also musste es heute etwas mit Spinat geben. Und dann war da noch Fetakäse im Kühlschrank und Blätterteig..... Und bei Jamie Oliver in den 30-minute-meals war auch schnell ein entsprechendes Rezept gefunden. Wie immer ein ganz klein wenig abgewandelt.

Spinatstrudel Tellerportion

Spinatstrudel auf dem Blech


Zutaten: 
200 gr. Schafkäse
50 gr. Bergkäse
Abgeriebene Zitronenschale von einer halben Bio-Zitrone
3 Eier
1 TL grtrockneter Oregano
Pfeffer
1 EL Olivenöl
500 gr. Babyspinat
Olivenöl
Muskat
1 Packung Fertigblätterteig (Kühlregal)
1 Ei

Zubereitung: 
Beide Käse würfeln und in eine mittelgroße Schüssel geben. Die 3 Eier verquirlen und zusammen mit etwas Zitronenschale, dem Oregano und dem Pfeffer zum Käse hinzufügen und verrühren. Das Olivenöl unterrühren. Einen Schuß Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und den gewaschenen und abgetropften Spinat hinzugeben und unter Rühren zerfallen lassen. Mit frisch geriebenem Muskat würzen. Wenn der Spinat in sich zusammen gefallen ist, noch ein bisschen abkühlen lassen. In der Zwischenzeit den Blätterteig auf einem Backblech ausrollen. Den Spinat mit dem Ei-Käse-Gemisch vermengen und alles auf dem Blätterteig verteilen. Dann den Teig aufrollen und bei 180°C Umluft ca. 30 Minuten im Ofen backen.
Vorher noch ein Ei verquirlen und auf den Blätterteig streichen.
Wenn der Strudel fertig ist, in Scheiben schneiden und servieren.

Kerstin's Erfahrungen: 
Wieder mal "Chapeau" Herr Oliver, das war lecker! Dank der Zitronenschale war das Gericht auch nicht zu schwer. Allerdings muss man genau damit auch aufpassen, sonst wird es zu zitronig und das mag nicht jeder. Im Originalrezept stehen noch Pinienkerne, ich habe sie schlicht vergessen, das tat dem Geschmack aber keinen Abbruch. Ich würde mal sagen, die Portion reicht für 3-4 Personen.

Dienstag, 1. Mai 2012

Süßkartoffelcurry mit Kichererbsen und Spinat


Heute gibt es wieder eine neue Folge aus der Reihe: ich koche mich durch meine Kochbücher. Momentan koche ich mich durch die gerade neu gekauften, vielleicht sollte ich mich mal um die älteren Bücher kümmern…. Na jedenfalls war ich vor kurzem mal wieder in einer Buchhandlung unterwegs und konnte dem „Vegetarisch kochen für jeden Tag“ von GU nicht widerstehen. Dazu gab es dann noch „Vegetarisch gut gekocht“ aus dem Kosmos Verlag. Aber das besprechen wir ein anderes Mal. Juliane von „Schöner Tag noch “ kocht da momentan das ein oder andere draus , und ihre Auswahl wäre auch meine gewesen ;-)
Nun aber wieder zurück zum aktuellen Gericht. Ich entwickle langsam einen Faible für Curries, Süßkartoffeln, Kichererbsen usw. Leider stellt der Mann an meiner Seite zunehmend fest, was er alles nicht so gerne mag. Inzwischen haben sich da zu den Auberginen (ich liebe Auberginen!!) auch die Kichererbsen gesellt. Keine Ahnung warum, in alle andern Hülsenfrüchte kann er sich reinsetzen. Aber das macht nichts, bleibt mehr von diesem köstlichen Gericht für mich (das Bild ist nicht so chic, eher was für Ugly-Food, schmeckt aber trotzdem!): 

Süßkartoffelcurry mit Kichererbsen und Spinat

Zutaten für 4 Personen
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Stück frischer Ingwer, ca. 3 cm
Butterschmalz
1 TL Kreuzkümmelsamen
1 Zimtstange
½ TL Kurkumapulver
¼ TL Chilipulver
1 Dose Tomaten (stückig, wenn vorhanden) 400 gr.
Salz, Pfeffer
500 gr. Süßkartoffel
200 gr. Frischer Blattspinat (oder 150 gr. TK-Ware, aufgetaut)
1 kl. Dose Kichererbsen
1 TL Garam Masala
3 EL gehacktes Koriandergrün (wer mag!!)


Zubereitung:
Zwiebel, Knofi und Ingwer fein würfeln. Butterschmalz in einem Topf schmelzen und die Zwiebelwürfel goldgelb andünsten. Mit der Hitze runter, damit sie nicht verbrennen! Knofi, Ingwer, Kreuzkümmel und Zimt dazugeben und mitdünsten, bis die Gewürze anfangen zu duften. Das riecht schon lecker! Kurkuma und Chili darüber stäuben und kurz mitrösten, nur kurz, sonst wird es bitter. Die Tomaten unterrühren und bei mittlerer Hitze offen ca. 20 Minuten einkochen lassen. Salzen und pfeffern nicht vergessen. Wenn ihr ganze Tomaten habt, ist jetzt der Zeitpunkt diese während des Einkochens zu zerteilen. Das ganze ab und an umrühren.
In den 20 Minuten die Süßkartoffeln schälen und würfeln, so ca. 1 cm Seitenlänge. 100 ml Wasser abmessen und nach Ablauf der 20 Minuten beides zu dem Curry geben. Verrühren und weitere 20 Minuten garen.
Jetzt ist es Zeit den Spinat zu verlesen, zu waschen und in einem Sieb abtropfen zu lassen. Die TK-Fraktion hat den Spinat inzwischen aufgetaut und drückt ihn gut aus. Die Kichererbsen in einem Sieb abgießen und waschen, gut abtropfen lassen. Das Curry ab und an mal umrühren. Dann Spinat und Kichererbsen in den Topf geben, vorsichtig untergeben und mit Deckel 5-8 Minuten weitergaren. So 1-2 Mal könnt ihr auch gerne umrühren. Jetzt nur noch mit Garam Masala, Salz und Pfeffer abschmecken und wer mag streut noch die Korianderblätter drüber.
Sollte das Curry zu scharf sein, einfach etwas Joghurt darauf geben und Fladenbrot dazu servieren.

Kerstins Erfahrungen:
Mir hat das sehr gut geschmeckt. Ich habe etwas mehr Spinat verwendet, da ich gerade TK-Spinat übrig hatte. Süßkartoffeln und Kichererbsen harmonieren hervorragend zusammen und das Garam Masala (ich mache das inzwischen selbst nach diesem Rezept: Garam Masala à la Foodina) gibt dem ganzen noch den richtigen Kick. Das Gericht kann man auch portionsweise einfrieren (bitte ohne die Korianderblätter) und ist eine gute Alternative für das obligatorische „Dosenfutter“.Veganer ersetzen bitte das Butterschmalz durch Öl oder veganes Ghee (und lassen den Joghurt weg ;-))