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Dienstag, 19. Februar 2013

Weißkohl im Biersud

Ich gebe zu, der Titel klingt etwas komisch, aber in der Zeitschrift "Vegetarisch Fit" Ausgabe September/Oktober 2011 war ein Schwerpunktthema "Kochen mit Wein und Bier". Bei uns lag noch ein Weißkohl rum und wartete auf seine Verwendung und ich haderte schon seit ein paar Tagen mit diversen Rezepten, die mich nicht wirklich ansprachen. Und Schupfnudeln wollte ich schon immer mal selber machen.
Leider haben die Schupfnudeln bei 2 Versuchen nicht so geklappt, wie ich es haben wollte, sodass ich darauf verzichte, euch hier ein Rezept zu empfehlen. Also heute nur Gemüse....

Weißkohl im Biersud


Zutaten für 3-4 Portionen:
1 mittelgroßer Weißkohl
3 Zwiebeln
2 EL Butter
4 EL Roh-Rohr-Zucker
3 säuerliche Äpfel
1/8 ltr. Bier

Salz, Pfeffer, Chili, Kümmel


Von dem Weißkohl die äußeren, welken Blätter entfernen, den Kohl vierteln und den Strunk herausschneiden. Dann den Kohl in Streifen schneiden. Die Zwiebeln ebenfalls schälen, halbieren und in Scheiben schneiden. Die Butter einem Topf zerlassen und die Zwiebeln darin anbraten. Den Zucker zugeben und karamelisieren lassen. Den Kohl und ca. 1 Tasse Wasser zugeben und ca. 35-40 Minuten garen. Davon gerne 15 Minuten mit Deckel.
Die Äpfel in der Zwischenzeit waschen, vierteln und dann quer in Scheiben schneiden.
In den letzten 5 Minuten der Garzeit, wenn die Flüssigkeit fast komplett verkocht ist, das Bier und die Äpfel in den Topf geben. Mit Salz, Pfeffer, Chilipulver und gemahlenem Kümmel kräftig würzen.  Alles gelegentlich umrühren und mit den (nach einem anderen Rezept gemachten) Schupfnudeln servieren.

Kerstin's Erfahrungen: 
Das Gemüse ist einfach und lecker zu machen. Eine alkoholfreie Alternative kann ich dieses Mal leider nicht aufzeigen. Evtl. könnte man noch etwas Chili fein schneiden und mitgaren lassen. Statt besagter Schupfnudeln kann man auch Gnocchi oder Kartoffeln dazu essen. Der Mann an meiner Seite bevorzugt dazu noch frische Bratwurst, aber der macht ja die Veggie-Fasten-Zeit auch nicht mit ;-)

Mittwoch, 10. August 2011

Krautstrudel mit Käsesauce

Da fiel mir, wie bereits im Wochenrückblick erwähnt, letzte Woche beim Einkaufen das neue "Lust auf Genuss"-Heft in die Hände. Kulinarisches Südtirol... klingt nicht übel.... Also mal fix geguckt, auf was ich so Lust habe. Und da es gerade "Frühkohl" (doofe Bezeichnung) gibt, und ich gerne Kohl esse, bot es sich an, dieses Rezept mal auszuprobieren.

Krautstrudel mit Käsesauce

 Zutaten für einen Strudel: 
100 gr. südtiroler Speck
1 kg Weißkohl
40 gr. Butter
Salz, Pfeffer
1 EL Kümmelsamen
100 ml Fleischbrühe
125 gr. Schlagsahne
60 gr. Bergkäse
Petersilie
Yufka- oder Studelteig

Sauce: 
100 ml Fleischbrühe
200 gr. Schlagsahne
100 gr. Bergkäse
Salz, Pfeffer, Muskatnuss
Balsamico

Den Speck klein würfeln Den Kohl vierteln und in feine Streifen schneiden. Butter in einer großen Pfanne zerlassen und die Speckwürfel darin anbraten. Kraut dazugeben und mit Salz, Pfeffer und Kümmel würzen und andünsten. Mit Brühe und Sahne aufgießen und ca. 5 Minuten einkochen lassen.
Vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Käse (fein gerieben) und Petersilie mischen und unter die abgekühlte Masse mischen. Den Yufka- oder Strudelteig entsprechend der Anleitung auslegen, die Kohlmasse einschlagen und zu einem Strudel formen. Den Strudel mit zwei verquirlten Eigelb bestreichen und bei 160°C (Umluft) für 40-45 Minuten backen lassen.
Für die Käsesauce Brühe und Sahne auf die Hälfte einkochen lassen. Den Käse reiben und in die Sauce rühren. Dann mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Sauce bei schwacher Hitze ca. 4-5 Minuten kochen lassen. Dabei immer rühren, sonst brennt das an. Bei Bedarf mit einem Stabmixer aufmixen und mit ein ganz wenig Balsamico abschmecken.


Kerstins Erfahrungen: Ich habe Yufkateig verwendet. Der ist zwar nett, aber Strudelteig ist einfacher zu handeln. Statt ganzen Kümmelsamen habe ich gemahlenen Kümmel genommen, da wir so ungern auf Kümmelsamen beißen. Die Käsesauce ist genial und lecker. Da kann man sicher noch mit verschiedenen Käsesorten experimentieren. Und der Strudel ist ein Gedicht, wenn man Kohl mag. Ich hätt die Füllung auch so essen können, aber da hätte ich dann was verpasst. Alles in Allem ein sehr leckeres Gericht, dass nicht nur an kühlen Herbsttagen schmeckt. Das wird es bei uns bestimmt noch öfter geben.

Samstag, 6. August 2011

Türkischer Weißkohlauflauf

Habe gerade den Wochenrückblick KW29 noch einmal gelesen. Und dann hatte ich auch wieder die Reihenfolge der zu postenden Rezepte....

Ich habe aus dem Weißkohlrest dann den angekündigten Weißkohlauflauf gemacht. Den mache ich schon seit Jahren nach einem Rezept aus meinem türkischen Kochbuch (Türkisch Kochen).

Türkischer Weißkohlauflauf

Zutaten: 
1/2 Weißkohl
2 Zwiebeln
Butter
ca. 400gr Hackfleisch (hier: halb Rind, halb Lamm)
Salz, Pfeffer
2 TL Rosenpaprikapulver
1/4 ltr. Fleischbrühe
3 EL Tomatenmark
100 gr. geriebener Käse
3 Eier
1/4 ltr. Milch

Den Weißkohl vierteln, Strunk entfernen und in Streifen schneiden. Zwiebeln schälen und fein hacken. Die Zwiebeln in einem großen Topf in der Butter glasig dünsten. Das Hackfleisch hinzufügen und 5 min anbraten. Den Weißkohl mit den Gewürzen hinzufügen und andünsten. Die Fleischbrühe mit dem Tomatenmark verrühren und in den Topf geben. Alles zusammen 30 Minuten dünsten. Eine Auflaufform buttern und die Masse hineingeben. Den Käse darüberstreuen. Eier und Milch gut vermischen und über den Auflauf geben. Ca. 30 Minuten bei 160°C (Umluft) garen.

Kerstins Erfahrungen:
Ich liebe diesen Auflauf. Ich esse gerne Kohl und zusammen mit Hackfleisch und dem Tomatenmark ist das richtig klasse. Die Eiermilch ist mir eigentlich zu flüssig, ich mag das nicht, wenn der Auflauf "schwimmt". Ich ersetze die Milch in letzter Zeit durch Schmand oder Creme Double, wenn im Hause. Das ist nicht so flüssig, schmeckt aber auch lecker. Die Portion reicht bei uns meist für mehrere Tage, der Auflauf schmeckt auch noch nach dem 2. Aufwärmen.


Update 06.03.2016: hurra, ein einigermaßen gutes Bild!
Das Hackfleisch kann man auch prima mit Kreuzkümmel und Zimt zusätzlich würzen. Das gibt einen sehr schönen Geschmack.

Sonntag, 31. Juli 2011

Gemüsecurry mit Mandeln

Wie versprochen bekommt auch das Gemüsecurry seinen eigenen Post.
Ich hatte noch Weißkohl übrig und suchte nach einem vegetarischen Rezept. Wie so oft bin ich bei Chefkoch fündig geworden.

Gemüsecurry mit Mandeln


Zutaten:
Mandeln
600gr Kohl
250gr Tomaten
250gr Paprikaschoten
Zwiebeln, gewürfelt
grüne Currypaste
Korkuma
200gr Äpfel
saure Sahne
1 Zitrone unbehandelt

Kohl in Streifen schneiden, Paprika in Rauten und Tomaten würfeln. Die Zwiebeln glasig anbraten, mit dem Kohl vermengen und ca. 5 Minuten braten. Dann die Currypasta nach Geschmack zugeben und ein bisschen Wasser und die Paprika hinzufügen. Alles ca. 10 Minuten dünsten. Die Äpfel vierteln, die Kerngehäuse entfernen und in Scheiben schneiden. Die Apfelscheiben und die Tomaten zu dem Curry dazugeben. Etwas Korkuma für die gelbe Farbe und noch mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die saure Sahne und Zitronenabrieb und Zitronensaft hinzugeben und dann die geschälten und gerösteten Mandeln untermischen. Evtl. Reis dazureichen.

Kerstins Erfahrungen:
Ich habe mal auf das übliche Currypulver verzichtet und mit grüner Currypaste gearbeitet. Das lohnt sich auf jeden Fall. Da das Curry aber damit nicht die typische gelbe Farbe bekommt, habe ich etwas Kurkuma genommen. Das ändert kaum etwas am Geschmack, sieht aber deutlich mehr nach Curry aus. Ich habe noch ein bisschen mit Cayennepfeffer nachgewürzt. Curry ist bei uns als vegetarisches Gericht durchaus beliebt.