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Sonntag, 25. August 2013

Schweinefilet mit Süßkartoffelpüree und grünen Bohnen mit Pistazienpesto

Schon wieder was mit grünen Bohnen... diesmal aber ein bisschen italienisch angehaucht. Mit Pistazienpesto und dazu noch Schweinefiletmedallions mit lecker Sauce und Süßkatoffelpü..... hmmm.....
Das gab es am Dienstag letzter Woche. Die Süßkartoffel lag hier noch rum und diese Bohnen aus dem "Nigellissima"-Kochbuch von Nigella Lawson hatte ich schon lange auf dem Schirm. Und die deutschen Bohnen gab es auch noch im Angebot und damit konnte ich das endlich mal umsetzten.

Schweinefilet mit Süßkartoffelpüree und grünen Bohnen mit Pistazienpesto

Zutaten für 4 Personen: 
600 gr. Schweinefilet (hier: Schweinefiletköpfe)
500 gr. frische grüne Bohnen
3 EL geschälte gesalzene Pistazien
3 EL fein geriebener Parmesan
ca. 20 gr. frische Basilikumblätter
3 EL Olivenöl
1 kleine Knoblauchzehe
1 große Süßkartoffel
3 kleine Kartoffeln
1 Zwiebel
50 ml Sherry
100 ml Gemüsebrühe
Schmand
Milch, Butter
Butterschmalz
Salz, Pfeffer, Muskat
Zitronensaft

Zubereitung: 
Die Süßkartoffel und die Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. In Salzwasser zum Kochen bringen und ca. 20 Minuten garen.
Für das Pesto die Pistazien, Parmesan, Basilikum, Knoblauchzehe und das Olivenöl mit dem Pürierstab oder im Mixer zu einer Paste fein pürieren. Evtl. mit etwas Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Die Bohnen putzen und in Salzwasser ca. 5-7 Minuten blanchieren. 1-2 EL von dem Bohnenwasser zum Pesto geben, bis es eine nicht zu flüsige Konsistenz hat. Dann mit den Bohnen gut vermischen. Evtl. im Ofen warm halten, bis alles andere fertig ist.
Die Schweinefilets in Medallions schneiden, bei Bedarf vorher noch Fett und evtl. Sehnen entfernen. Mehl mit Salz und Pfeffer mischen und die Medallions darin wälzen.
Die Zwiebel fein würfeln. Den Backofen auf ca. 100 °C Umluft heizen. 
Die Medallions im Butterschmalz in Portionen von beiden Seiten schön braun anbraten und auf einem Teller im Ofen warm halten. Im verbleibenden Fett die Zwiebeln bei milder Hitze andünsten. Mit dem Sherry ablöschen und einköcheln lassen. Dann erst die Gemüsebrühe zugeben und wieder etwas einkochen lassen. Mit dem Schmand etwas abbinden und mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.
Während die Sauce einkocht, die Kartoffeln in eine Schüssel abgießen und mit einem Stückchen Butter und einem Stampfer zu Kartoffelbrei verarbeiten. Bei Bedarf ein bisschen Milch zugeben. Der Stampf darf gerne noch ein paar Stückchen beinhalten. Kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
Die Medallions aus dem Ofen nehmen und die darunter angesammelte Flüssigkeit in die Sauce geben.
Alles auf Tellern hübsch anrichten und sich schmecken lassen.

Kerstins Erfahrungen: 
Tag 2 der ersten Plan-Koch-Woche und das erste große Lob vom Mann an meiner Seite. Es war aber auch wirklich lecker! Die Bohnen mit Pesto waren eine echte Entdeckung, das Püree habe ich schon oft gemacht und ist immer schön, Fleisch und Sauce waren ganz wunderbar. Die Sauce habe ich so in letzter Sekunde fertiggestellt, als mir auffiel, dass das ja sonst eine recht trockene Angelegenheit werden würde. Und die war so richtig gut! Natürlich geht das auch komplett ohne Alkohol, dann mehr Gemüsebrühe und evtl. etwas hellen Traubensaft verwenden.

Freitag, 12. Juli 2013

Süßkartoffel-Blumenkohl-Curry

Ob in Indien auch im Sommer Curry gegessen wird? Ist da überhaupt irgendwann kein Sommer? Also dürfen wir im Sommer auch essen, ist ja bei uns doch eher etwas für die kühlere Jahreszeit, oder? Egal, es gab Süßkartoffeln zu einem unverschämt günstigen Preis und bis auf den Blumenkohl war alles im Hause...
Also flugs das "Leon"-Kochbuch geschnappt und los geht das....

Süßkartoffel-Blumenkohl-Curry
Zutaten: 
1 Zwiebel
1 EL Sonnenblumenöl
4 Knoblauchzehen
1 Stück Ingwer, ca. 2 cm
2 TL gemahlener Koriander
2 TL gemahlener Kreuzkümmel
1/2 TL Cayenne Pfeffer
1 TL Kurkuma
1 Dose stückige Tomaten (400 gr)
2 große Süßkartoffeln
1 mittelgroßer Blumenkohl
400 ml Kokosmilch (Dose)
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Die Zwiebel schälen und in grobe Würfel schneiden. Ingwer und Knoblauch auf einer sehr feinen Reibe reiben. Die Süßkartoffeln schälen und würfeln, den Blumenkohl in Röschen teilen. Das Öl in einem Topf erhitzen. Die Zwiebelwürfel darin für ca. 5 Minuten bei mittlerer Hitze andünsten. Dann geriebenen Ingwer und Knoblauch zugeben und für weitere 2 Minuten mitdünsten. Nun die Gewürze mit anschwitzen und dann die Tomaten hinzufügen. Die Süßkartoffelwürfel ebenfalls zugeben, zusammen mit ca. 150 ml Wasser und alles ca. 30 Minuten köcheln lassen. Gegebenenfalls noch etwas Wasser nachfüllen.
Dann den Blumenkohl und die Kokosmilch zu den Süßkartoffeln geben. Alles zusammen weitere 8-10 Minuten köcheln lassen.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken und dann servieren.

Kerstins Erfahrungen:
Curry im Sommer? Das geht!! Das geht sogar sehr gut. Wir haben das Curry an einem recht warmen Tag gegessen und es trat kein Herbstfeeling auf. Weggelassen habe ich die Cashew-Kerne aus dem Originalrezept, weil einfach keine im Hause waren. Würde sich aber bestimmt lohnen...... Dieses Curry gibt es bestimmt mal wieder.

Dienstag, 1. Mai 2012

Süßkartoffelcurry mit Kichererbsen und Spinat


Heute gibt es wieder eine neue Folge aus der Reihe: ich koche mich durch meine Kochbücher. Momentan koche ich mich durch die gerade neu gekauften, vielleicht sollte ich mich mal um die älteren Bücher kümmern…. Na jedenfalls war ich vor kurzem mal wieder in einer Buchhandlung unterwegs und konnte dem „Vegetarisch kochen für jeden Tag“ von GU nicht widerstehen. Dazu gab es dann noch „Vegetarisch gut gekocht“ aus dem Kosmos Verlag. Aber das besprechen wir ein anderes Mal. Juliane von „Schöner Tag noch “ kocht da momentan das ein oder andere draus , und ihre Auswahl wäre auch meine gewesen ;-)
Nun aber wieder zurück zum aktuellen Gericht. Ich entwickle langsam einen Faible für Curries, Süßkartoffeln, Kichererbsen usw. Leider stellt der Mann an meiner Seite zunehmend fest, was er alles nicht so gerne mag. Inzwischen haben sich da zu den Auberginen (ich liebe Auberginen!!) auch die Kichererbsen gesellt. Keine Ahnung warum, in alle andern Hülsenfrüchte kann er sich reinsetzen. Aber das macht nichts, bleibt mehr von diesem köstlichen Gericht für mich (das Bild ist nicht so chic, eher was für Ugly-Food, schmeckt aber trotzdem!): 

Süßkartoffelcurry mit Kichererbsen und Spinat

Zutaten für 4 Personen
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Stück frischer Ingwer, ca. 3 cm
Butterschmalz
1 TL Kreuzkümmelsamen
1 Zimtstange
½ TL Kurkumapulver
¼ TL Chilipulver
1 Dose Tomaten (stückig, wenn vorhanden) 400 gr.
Salz, Pfeffer
500 gr. Süßkartoffel
200 gr. Frischer Blattspinat (oder 150 gr. TK-Ware, aufgetaut)
1 kl. Dose Kichererbsen
1 TL Garam Masala
3 EL gehacktes Koriandergrün (wer mag!!)


Zubereitung:
Zwiebel, Knofi und Ingwer fein würfeln. Butterschmalz in einem Topf schmelzen und die Zwiebelwürfel goldgelb andünsten. Mit der Hitze runter, damit sie nicht verbrennen! Knofi, Ingwer, Kreuzkümmel und Zimt dazugeben und mitdünsten, bis die Gewürze anfangen zu duften. Das riecht schon lecker! Kurkuma und Chili darüber stäuben und kurz mitrösten, nur kurz, sonst wird es bitter. Die Tomaten unterrühren und bei mittlerer Hitze offen ca. 20 Minuten einkochen lassen. Salzen und pfeffern nicht vergessen. Wenn ihr ganze Tomaten habt, ist jetzt der Zeitpunkt diese während des Einkochens zu zerteilen. Das ganze ab und an umrühren.
In den 20 Minuten die Süßkartoffeln schälen und würfeln, so ca. 1 cm Seitenlänge. 100 ml Wasser abmessen und nach Ablauf der 20 Minuten beides zu dem Curry geben. Verrühren und weitere 20 Minuten garen.
Jetzt ist es Zeit den Spinat zu verlesen, zu waschen und in einem Sieb abtropfen zu lassen. Die TK-Fraktion hat den Spinat inzwischen aufgetaut und drückt ihn gut aus. Die Kichererbsen in einem Sieb abgießen und waschen, gut abtropfen lassen. Das Curry ab und an mal umrühren. Dann Spinat und Kichererbsen in den Topf geben, vorsichtig untergeben und mit Deckel 5-8 Minuten weitergaren. So 1-2 Mal könnt ihr auch gerne umrühren. Jetzt nur noch mit Garam Masala, Salz und Pfeffer abschmecken und wer mag streut noch die Korianderblätter drüber.
Sollte das Curry zu scharf sein, einfach etwas Joghurt darauf geben und Fladenbrot dazu servieren.

Kerstins Erfahrungen:
Mir hat das sehr gut geschmeckt. Ich habe etwas mehr Spinat verwendet, da ich gerade TK-Spinat übrig hatte. Süßkartoffeln und Kichererbsen harmonieren hervorragend zusammen und das Garam Masala (ich mache das inzwischen selbst nach diesem Rezept: Garam Masala à la Foodina) gibt dem ganzen noch den richtigen Kick. Das Gericht kann man auch portionsweise einfrieren (bitte ohne die Korianderblätter) und ist eine gute Alternative für das obligatorische „Dosenfutter“.Veganer ersetzen bitte das Butterschmalz durch Öl oder veganes Ghee (und lassen den Joghurt weg ;-))

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Süßkartoffel- und Erdnuss- Gratin

Bei der letzten Bestellung bei Amazon UK ist neben drei Koch-DVDs (2x Nigel Slater und 1x Jamie Oliver) auch ein neues Kochbuch rausgesprungen: "River Cottage veg every day" Inzwischen habe ich den Überblick über die vegetarischen Kochbücher verloren... ich muss unbedingt mal die Kochbücher sortieren.... Und irgendwie ist gerade Süßkartoffelzeit und ich habe dort ein sehr interessantes Rezept gefunden. Da der Mann an meiner Seite nicht so wriklich davon überzeugt war, habe ich mir das mal für mich alleine gekocht.

Süßkartoffel-Erdnuss-Gratin


Zutaten für eine Person: 
1 große Süßkartoffel
1 EL Sonnenblumenöl (+ Öl für die Form)
1 Knoblauchzehe
1/2 Becher Schmand
Salz, Pfeffer, Chiliflocken
3 TL Erdnussbutter mit Stückchen (crunchy)
1 TL Limettensaft
Salz, Pfeffer

Den Ofen auf 180°C Umluft vorheizen. Die Süßkartoffel schälen und in nicht zu dünne Scheiben schneiden. Den Knoblauch fein würfeln. Eine Auflaufform mit ein wenig Öl benetzen. Schmand, Knoblauch, Salz, Pfeffer, Sonnenblumenöl und Chiliflocken gut verrühren und dann mit den Süßkartoffelscheiben mischen. Die Erdnusbutter mit Limettensaft, einen ganz klein wenig Öl und Salz und Pfeffer zu einer glatten (sofern man bei Stückchen von "glatt" sprechen kann) Paste verarbeiten.
Die Hälfte der Süßkartoffelscheiben in die Form schichten, die Erdnussbutterpaste darauf verstreichen und die andere Hälfte oben drauf legen. Wenn noch Schmand übrig ist, diesen auf die oberste Schicht geben.
Das Ganze erst abgedeckt (mit Alufolie) ca. 20 Minuten backen, dann die Folie entfernen und nochmals 30 Minuten offen garen lassen.

Kerstins Fazit: 
Gut, die Garzeit ist lange, aber das Warten lohnt sich!! Die Scheiben sollten gleichmäßig dünn sein, damit alle dieselbe Konsistenz haben. Man kann den Gratin auch noch fix unter den Grill schieben, ich habe heute darauf verzichtet. Vielleicht probiere ich das beim nächsten Mal. Das ist sooooo lecker, das gibt es wieder. Und wer weiß, vielleicht mag es ja irgendwann auch der Mann an meiner Seite.... ;-)

Rosenkohlcurry mit Süßkartoffeln

Ich sollte meiner Kollegin ein paar Rezepte für Süßkartoffeln geben und da mich eines sehr ansprach habe ich es auch gleich gekocht. Und dann stellte ich heute fest, dass Juliane von 'Schöner Tag noch' vor ein paar Tagen genau dasselbe gekocht hat.... Wie schön, dass manche Geschmäcker gleich sind... ;-)
Ich habe allerdings die Mengen ein wenig verändert, da ich gern das ganze Netz Rosenkohl verarbeiten wollte. 

Rosenkohlcurry mit Süßkartoffeln

Zutaten für ca. 4 Portionen: 
500 gr. Rosenkohl
900 gr. Süßkartoffeln
30 gr. Ingwer
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
2 EL Butter
1 TL Englischer Curry
2 TL gerösteter Curry
250 ml Kokosmilch
250 ml Gemüsebrühe
Salz
Limettensaft
halber Granatapfel (bzw. dessen Kerne)
Koriander

Rosenkohl putzen und halbieren, Süßkartoffel schälen in dicke Scheiben schneiden und diese vierteln. Ingwer, Zwiebeln und Knoblauch fein würfeln und in der Butter dünsten lassen. Dann das Gemüse zugeben und weiter dünsten lassen. Den Curry darüberstäuben und anrösten lassen. Mit Kokosmilch und die Gemüsebrühe aufgießen und ca. 20 Minuten köcheln lassen (erst abgedeckt und dann offen). Die Granatapfelkerne aus dem Gehäuse lösen (Achtung: der Saft färbt!) und den Koriander grob hacken. Das Curry evtl. noch etwas binden, mit Salz und Limettensaft abschmecken, in einem Teller anrichten und mit Granatapfelkernen und Koriander bestreut servieren. 

Kerstins Fazit: 
Lecker und so einfach.... es könnte noch ein bisschen schärfer sein, evtl. noch eine halbe Chilischote mit verarbeiten. An Koriander scheiden sich ja sowieso die Geister, wenn man ihn sehr klein schneidet ist er eine Bereicherung, aber nicht im Übermaß verwenden, sonst wird es zu seifig. Die Granatapfelkerne sind wunderbar und geben noch den richtigen "Kick". Im Winter, besonders zu dieser ungemütlichen Witterung, sind Currys meine Lieblingsgericht. Und Rosenkohl sowieso.... das gibt es dann wohl mal wieder... ;-)