Mittwoch, 31. August 2011

Gefüllte Rondini

Im August-Heft von "Lust auf Genuss" hatte ich schon schnell das Rezept für die gefüllten Rondini ins Auge gefasst. Und dann auch noch vegetarisch... jedenfalls das Rezept.... Das Problem waren die Rondini.... wo bekommt man schon runde Zucchini her? Simple Antwort: vom Markt... jedenfalls habe ich sie da gefunden und auch mitgenommen. Also gab es dann am übernächsten Tag (ratet, welche Portion meine ist):

Gefüllte Rondini





Zutaten: 

1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
Olivenöl
100gr Reisnudeln/Risoni/Kritharaki
200 ml Weißwein
200 ml Gemüsebrühe
2 große Rondini (im Originalrezept stehen 6 kleine)
Salz, Pfefer,
1 Lauchstange
100 gr Taleggio
20 gr. Parmesan

Schalotte und Knofi abziehen, beides fein würfeln und in 1 EL Olivenölandünsten. Die Nudeln dazu geben und mit etwas Wein ablöschen. Einkochen lassen und nach und nach weiteren Wein und die Brühe zugeben. Nudeln unter Rühren bissfest garen. 
Backofen auf 180°C Umluft vorheizen. Rondini waschen, einen Deckel abschneiden und innen aushöhlen. Dann von innen kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Nun in einen Bräter setzen und mit Öl beträufeln. Im Ofen 10 Minuten garen lassen. 
Inzwischen den Lauch waschen und in dünne Ringe schneiden. Den Taleggio würfeln und den Parmesan reiben. Alles mit den Nudeln mischen und in das Gemüse füllen. Dann wieder für 10 Minuten in den immernoch heißen Ofen geben und überbacken. 

Kerstins Erfahrungen:
Eigentlich ist das sehr lecker. Leider habe ich einen Fehler in der Zubereitung gemacht. Ich habe den Wein auf einmal angegossen und nicht nach und nach... dadurch konnte das nicht richtig einkochen und die Füllung schmeckte sehr "weinig". Dafür waren die Nudeln zu weich gekocht. Ich hab schon x-Mal Risotto gemacht, und beiden diesen Nudeln hat es nicht hingehauen... aber aus Fehlern wird man klug und ich werde es mit sicherheit noch einmal probieren. Die Rondini waren sehr lecker! Und eine Große war völlig ausreichend.

Sonntag, 28. August 2011

Long time - no post..... jetzt wirds aber Zeit....

puh, da wird einem erstmal klar, wie schnell die Zeit vergeht... ist ja nicht so, dass ich in der Zwischenzeit nix gekocht hätte, nur die Zeit zum Posten hat halt gefehlt. Jetzt blubbert gerade das Hackfleisch-Ragout auf dem Herd und ich hab endlich mal ein bisschen Zeit. Ich versuch mal die Rezepte an Hand der Bilder in eine vernünftige Reihenfolge zu bringen. Aber eigentlich ist ja auch egal, hauptsache ich vergesse nix. Und dann waren noch die Rezepte ohne Bild, Gemüse- und Rinderfonds sehen auf Bilder immer so langweilig aus, sind aber für die Vorratshaltung wichtig und wollen auch erwähnt werden. Aber das kommt später, dies hier ist nur eine Art Zusammenfassung.
Gestern waren wir bei einem Freund mit ganz vielen anderen Freunden zum Spanferkel-Essen und Grillen (und Whiskytrinken, aber das ist ein ganz anderes Thema). Ich hatte noch ein paar Scampi im Tiefkühler und die kamen auch mit und wurden auf den Grill "geworfen". Dazu hatte ich eine Limetten-Aioli gemacht, die ganz hervorragend dazu passt. Und da diese Aioli einigen sehr gut geschmeckt hat, ich aber kein Bild davon habe gibt es jetzt trotzdem das Rezept, das ich aus dem "Lust auf Genuß" Heft 5/10 Antipasti, Tapas und Co entnommen habe. Dort wird die Aioli mit gebratenen Sardinen gereicht, ich finde Sie passt hervorragend zu Scampi.

Zitronenaioli:
Knoblauchzehen nach Geschmack (so 2-3 sollten es schon sein)
Salz
1 Limette (unbehandelt!)
2 Eigelb
1 TL Senf
200 ml Rapsöl

Die Knoblauchzehen pellen, in Stücke schneiden und mit etwas Salz im Mörser zu einer Paste verarbeiten. Die Limette heiß abwaschen, die Schale abreiben und auspressen. Den Limettenabrieb, die Knoblauchpaste, Eigelbe, Senf und 1 EL Limettensaft in ein hohes Gefäßgeben. Mit dem Pürierstab schnell aufmixen und dann langsam das Öl einlaufen lassen. Dabei immer weiter pürieren! Das Ganze soll eine homogene Masse ergeben und nicht zu fest sein. Evtl. noch etwas mehr Saft hinzufügen, wenn es nicht zitronig genug ist.

Kerstins Erfahrungen:
Das geht eigentlich sehr einfach. Beim vorletzten Mal ist mir die Aioli nicht gelungen, warum auch immer, der zweite Anlauf war dann wieder OK. Dieses Mal habe ich etwas zu viel Senf hinein gegeben, was aber nicht so schlimm war. Schmeckte halt sehr nach Senf. Wichtig sind sehr frische Eier, schließlich ist das roh, und ich mache die Aioli nie bei zu heißem Wetter und Gewitter. Da habe ich immer Angst, dass die zu schnell schlecht wird. Bei rohen Eier bin ich sehr vorsichtig. (bei rohem Fleisch auch, daher kein Mett und kein Carpaccio für mich)



Freitag, 12. August 2011

Zitronenrisotto mit grünen Bohnen

Nachdem das gestern wieder nix geworden ist, mit dem Veggie-Day, haben wir das heute nachgeholt. Ich hatte gestern ein paar (ca. 750 gr.) Bohnen gekauft. Und zumindest einen Teil davon wollte ich heute verarbeiten. Also habe ich mal ein bisschen im Internet gestöbert und bei den "Küchengöttern" ein Rezept für ein Risotto mit grünen Bohnen gefunden. Um ganz ehrlich zu sein: das Rezept ist echt grottig beschrieben. Selbst ich, und ich habe nun schon etliche Risotti (ist das die Mehrzahl?) gekocht, habe das Rezept drei mal lesen müssen, bis ich es verstanden habe. Hier kommt nun also meine Beschreibung.



Zutaten: 
200 gr. Vollkornrisottoreis
ca. 350 gr. grüne Bohnen
1 ltr. Gemüsebrühe
1 Zwiebel
Weißwein
Martini
Bohnenkraut
Salz, Pfeffer
1 unbehandelte Zitrone
Parmesan

Einen Liter Gemüsebrühe zum Kochen bringen. Die Bohnen putzen (Enden abschneiden) und für ca. 15 Minuten in die Brühe geben. In einem anderen Topf die gewürfelte Zwiebel mit etwas Butter andünsten. Dann den Reis zugeben und mit Weißwein und/oder Martini ablöschen. Wenn diese Flüssigkeit verdampft ist, einen Schöpflöffel Brühe von den Bohnen hinzugeben.  Wenn die 15 Minuten für die Bohnen rum sind, diese aus der Brühe nehmen, (die Brühe aber weiter erhitzen) und die Bohnen halbieren. Mit der Brühe den Reis weiter angießen und verkochen lassen, solange bis der Reis etwas mehr als bissfest ist. In der Zwischenzeit die Schale der Zitrone abreiben, die Zitrone schälen und diese filletieren. Den Parmesan reiben und mit der Zitronenschale vermengen. 
Sobald der Reis etwas mehr als bissfest ist, die Bohnen, den Parmesan, das Bohnenkraut und die Zitronenfilets zugeben. Alles noch 1-2 Minuten köcheln lassen und dann sevieren. 

Kerstins Erfahrungen: Mein lieber Herr... das ist ganz schön sauer. Schmeckt aber nicht soooo schlecht. Beim nächsten Mal würde ich nur die Zitronenschalen, nicht aber die Filets verwenden. Und Vollkornrisotto geht gar nicht... Schmeckt zwar, dauert aber ewig, zumindest deutlich länger als normaler Risottoreis. Ein kleiner Hinweis noch, den ich von Jamie Oliver übernommen habe: ich habe mich immer darüber gewundert, dass meine Risotti so säuerlich waren. Bis ich ein Rezept von Jamie nachgekocht habe, indem er statt Weißwein Martini (bzw Vermouth) verwendet. Seitdem nehme ich entweder nur Martini, oder eine Mischung aus Weißwein und Martini. Der Martini hat nicht so viel Säure wie der Weißwein. Alternativ dazu kann man auch weißen Portwein oder Sherry verwenden. 
Also ich werde das Rezept bestimmt noch öfter kochen, dann aber ohne diese "Masse" an Zitronen.

Donnerstag, 11. August 2011

Hähnchenbrustfilet mit Senfsauce und Champignontatar

Da hatte Uwe von HighFoodality mal wieder eine Inspiration geliefert.... Champignontatar.... das klingt doch schon mal echt lecker. Also nachkochen... aber wir mögen keinen Fisch, also fiel der von Uwe verwendete Zander schon mal flach. Wir haben uns dann für Hähnchenbrustfilet mit einer leichten Senfsauce entschieden.

Hähnchenbrust mit Senfsauce und Champignontatar

Zutaten für 2 Personen:
2 Hähnchenbrustfilets
eine Tasse Hühnerbrühe
1 EL scharfer Senf
2 TL Orangensenf
Salz, Pfeffer
1 EL Kräuterfrischkäse
Champignons
1 EL Butter
1 rote Zwiebel
Petersilie

Die mit Salz und Pfeffer gewürzten Hähnchenbrustfilets in ein wenig Butter von beiden Seiten scharf anbraten. Dann aus der Pfanne nehmen. Den Bratensatz mit der Hühnerbrühe lösen. Beide Senfsorten hinzugeben und gut verrühren. Die Hähnchenbrustfilets wieder in die Sauce geben und bei niedriger Hitze mit Deckel ca. 10 Minuten garen lassen. 
Für das Tatar die Champignons in Scheiben schneiden, die Zwiebel würfeln und die Petersilie hacken. Die Pilze in einer Pfanne ohne Fett gut rösten. Das geht ganz gut, irgendwann nehmen die Champignons Farbe an und geben Flüssigkeit ab. Dann die Butter mit den Zwiebelwürfeln und der Petersilie hinzugeben und verrühren. Ca. 3-4 Minuten mit anbraten. Evtl. etwas salzen. 
In die Senfsauce jetzt den Frischkäse geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. 
Champignonpfanne vom Herd nehmen und den Inhalt klein hacken, bis es wie Tatar aussieht. Zusammen mit dem Fleisch und der Sauce servieren. 

Kerstins Erfahrungen: Der Tatar ist superlecker. Allerdings war er, als ich mit hacken fertig war, schon lauwarm. Da muss ich mir noch was einfallen lassen. Die Idee dazu Hähnchenbrust und Senfsauce zu machen war mal eine richtig gute... (nein, ich lobe mich sonst sehr selten selbst...). Beides passt sehr gut mit den Pilzen zusammen. Ich habe Uwes Rezept ein bisschen abgewandelt, da ich keine Schalotten mehr im Haus hatte. Geht also auch so. Danke für die Inspiration, das war gut!!