Freitag, 26. April 2013

Mairübchen-Cremesuppe

Wie ihr wisst, essen wir gerne mal vegetarisch. Und ich kaufe auch gerne mal eine vegetarische Kochzeitschrift. Bei dem Sonderheft "slowly veggie!" schreckte mich die Unterschrift "Yoga Food" ein bisschen ab. Solange, bis ich von den Mädels in einer der Facebook-Gruppen doch noch überredet wurde, die Zeitschrift wenigstens mal anzuschauen. Die Kritiken waren einfach zu gut! Und siehe, ein ganz tolles Heft mit ganz vielen schönen Rezepten und auch nur sehr wenig Werbung (was Sinn macht, da es ja nur ein Sonderheft ist). Und das erste Rezept, was ich nachgekocht habe, ist ein eine Mairübchen-Cremesuppe. Ich schleiche schon eine ganze Weile um diese Rüben herum, weiß aber immer nicht so richtig, was ich daraus machen soll. Hier nun ein Vorschlag, wenn es euch auch so geht:

Mairübchen-Cremesupe

Zutaten für 2-3 Portionen: 
3 große weiße Mairübchen (gibt es so als Bund zu kaufen)
1 Zwiebel
2 EL Sonnenblumenöl
1 EL Zucker
1 EL Mehl
500 ml Gemüsebrühe
150 ml Schlagsahne
Salz, Pfeffer
frisch geriebene Muskatnuss

Rucolapaste (Rucola und Sonnenblumenöl pürieren)

Zubereitung: 
Die Rüben waschen, schälen und in grobe Würfel schneiden. Die Zwiebel fein würfeln.
Das Öl in einem Topf erhitzen und Zwiebel- und Rübenwürfel darin glasig dünsten. Dann Zucker und Mehl zugeben und karamelisieren lassen. Ca. 400 ml Gemüsebrühe und die Sahne zugießen und ca. 15 Minuten köcheln lassen. Mit dem Mixstab pürieren und durch ein feines Sieb streichen. Sollte die Suppe jetzt zu dickflüssig sein, die restliche Gemüsebrühe zugeben. Alles mit Salz, Pfeffer und Muskar abschmecken. Mir der Rucolapaste als Topping servieren. Dazu kann man Olivenchiabatta oder Bauernbrot reichen.

Kerstins Erfahrungen: 
Diese Suppe hat einen Nachteil: die Rüben schmecken roh bereits so lecker, dass man sie eigentlich gar nicht verarbeiten möchte.... Die ganz weißen, die ich hier verwendet habe, schmecken ein bisschen nach Kohlrabi. Dem Mann an meiner Seite war die Suppe etwas zu süß, also vielleicht nur je 1 TL Zucker und Mehl verwenden, wenn man da empfindlich ist. Statt Rucolapaste kann man auch Basilikum oder Bärlauch mit etwas Öl pürieren.
Für eine leichte Frühlingssuppe ist das prima, ich kann mir das auch gut als Vorspeise zu einem Frühlingsmenü vorstellen. 

Kommentare:

  1. Hallo Kerstin!

    Auch wenn es jetzt schon ein paar Tage her ist, dass ich dieses Süppchen nachkochte, möchte ich mich unbedingt noch für die Anregung bedanken.

    1 TL Zucker erwies sich übrigens als gute Menge. Damit schmeckte es uns ausgezeichnet.

    Gourmandise

    Ergänzend ein Link zu meinem Blog-Beitrag, in dem man sehen kann, wie das Süppchen bei mir dann aussah:
    http://gourmandise.wordpress.com/2013/05/23/mairubchensuppe/

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    1. Freut mich, dass es Dir geschmeckt hat. Ich stand auch schon wieder vor den Rüben... Frühling ist hart, man möchte dauernd Spargel essen, aber es gibt noch sooo viele andere leckere Dinge....

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    2. Ja, diese Qual der Wahl kenne ich ebenfalls nur zu gut. Heute hatte ich sie schon wieder. Gemüsestände auf dem Wochenmarkt bieten einfach zu viel Verlockendes an... ;-)
      Gourmandise

      (Heute habe ich mich dann übrigens für Mangold entschieden. Das wurde auch lecker!)

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