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Samstag, 10. Januar 2015

Kurkuma-Hähnchen mit Safranreis und Tomaten-Gurken-Salat

Und wieder ein Rezept mit Hähnchen und Reis. Hatten wir erst, ich weiß, aber dieses hier ist anders und auch etwas frischer, als das vor einer Woche. Der Salat ist eher für den Sommer geeignet, aber da dieser Winter, zumindest hier in Hannover, noch nicht ganz angekommen ist, könnt ihr das schon mal ausprobieren.
Beide Rezepte, Kurkuma-Hähnchen und Tomaten-Gurken-Salat stammen wieder aus dem Buch "Die neue persische Küche" von Louisa Shafia. Eine Rezension des Buches folgt in den nächsten Wochen.

Kurkuma-Hähnchen mit Safranreis und Tomaten-Gurken-Salat


Zutaten für 2 Personen: 
2 Hähnchenschenkel
1/2 TL Kurkuma
Salz, Pfeffer
2 EL Bratöl
100 ml Wasser
2 Knoblauchzehen
1 TL Agavensirup

125 gr. Basmatireis
1 gr. Safranpulver

1 Salatgurke
4 Tomaten
1/2 Zwiebel
1 TL Minze
50 ml Limettensaft

Zubereiten: 
Kurkuma mit 1/2 TL Salz und 1 TL Pfeffer gut vermischen. Die Hähnchenschenkel waschen, trockentupfen und gut mit der Gewürzmischung einreiben. Das geht auch sehr gut mit Einweghandschuhen.
Die beiden Knoblauchzehen schälen und hacken.
Nun 2 EL Öl in einer Pfanne sehr heiß werden lassen und die gewürzten Hähnchenschenkel bei mittlerer Hitze auf der Hautseite ca. 7 Minuten anbraten. Dann wenden und weitere 7 Minuten braten. Den gehackten Knoblauch kurz mit andünsten und dann mit dem Waser ablöschen. Deckel auflegen und das Wasser zum Kochen bringen. Beim schwacher bis mittlerer Hitze ca. 25 Minuten garen. Das Fleisch muss dann durchgegart sein. Die Hähnchenschenkel herausnehmen und warm halten. Den Sud einreduzieren lassen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
In der Zwischenzeit (also wärend das Fleisch gart) den Basmatireis mit etwas Safran garen.
Für den Tomaten-Gurken-Salat die Gurken längs vierteln und die Kerne entfernen. Dann in Würfel schneiden. Tomaten und Zwiebeln ebenfalls würfeln. Alles in einer Schüssel vermengen, mit dem Limettensaft beträufeln und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Zu guter letzt die getrocknete Minze zwischen den Händen über den Salat reiben. So werden die Aromen freigesetzt.
Alles auf zwei Teller anrichten und den einreduzierten Sud über die Hähnchenschenkel träufeln.

Kerstins Erfahrungen:
Zwei Rezepte aus demselben Buch miteinander kombiniert und es passte hervorragend. Den Tomaten-Gurkensalat gibt es im Sommer garantiert noch öfter, ich liebe den Geschmack von Minze und Zitrone. Wer keine getrocknete Minze hat: einfach einen Teebeutel Pfefferminztee aufschneiden, der tut es auch. Getrocknete Minze hat noch einmal ein ganz anderes Aroma als frische Minze. Das Hähnchen war ausgezeichnet und gar nicht trocken. Für den Reis habe ich nur die Hälfte mit Safran eingefäbt und beide Reisfarben einfach nebeneinander in eine halbrunde Form gesetzt. Wenn man diese Form vorher dünn mit Öl ausstreicht, fällt der Reis beim Stürzen ganz leicht aus der Form.

Sonntag, 4. Januar 2015

Gefüllte Tomaten mit Pistazienpesto

Und wieder etwas aus der Orientalischen Küchen, diesmal aus dem Buch "Die neue Persische Küche" von Louisa Shafia, das hier noch zur Rezension liegt. Es wird also noch ein paar Rezepte daraus geben. Ich habe es ausgesucht, weil ich auf der Suche nach einem vegetarischen Rezept war und ich fast alles, bis auf die Pistazien, im Haus hatte.

Gefüllte Tomaten mit Pistazienpesto


Zutaten für 2 Personen: 
2 Ochsenherztomaten
75 gr. Pistazien
4 Frühlingszwiebeln
40 gr. glatte Petersilie
1 unbehandelte Zitrone
Salz, Pfeffer
3 EL Rapsöl
3 Knoblauchzehen
180 gr. gegartes Quinoa
200 gr. weiße Bohnen aus der Dose
140 gr. Ziegenfrischkäse

Zubereitung:
Die Frühlingszwiebeln grob hacken, die Knoblauchzehen und die Petersilie fein. Von der Zitrone erst die Schale abreiben und dann die Zitrone auspressen.
Von den Tomaten einen "Deckel" abschneiden, nicht zu tief, das hängt von den Tomaten ab. Das Innere dann mit einem Löffel auskratzen, ich habe erst die "Rippen" mit einem Messer vom Rand getrennt und dann den Löffel genommen. Die Kerne und das Fruchtfleisch kann man mit anderen Tomaten zu einer Tomatensauce verarbeiten. Im Multizerkleinerer die Pistazien, Frühlingszwiebeln, Petersilie, Zitronenschale und 3 EL Zitronensaft mit einem Teelöffel Salz zu einer Art Pesto verarbeiten.
Den Backofen auf 200°C Umluft vorheizen. 
In einer Pfanne 2 EL Öl erhitzen und den Knoblauch bei mittlerer Hitze ca. 1 Minute andünsten. Den gegarten Quinoa und die Bohnen dazugeben und bei schwacher Hitze ca. 10 Minuten schmoren lassen. Das Pistazienpesto einrühren und 5 Minuten mitdünsten. Die Mischung sollte jetzt ziemlich trocken sein. Die Pfanne vom Herd nehmen (Herd ausschalten), den Ziegenkäse zerbröseln und untermischen. Jetzt erst mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Tomaten in eine Auflaufform setzen (möglichst eng) und die Füllung bis zum Rand einfüllen. Mit dem restlichen Öl beträufeln und um Vorgeheizten Ofen ca. 25 Minuten garen, bis die Füllung goldbraun ist.
Die Tomaten auf die Teller verteilen (evtl. zum Rausheben 2 Löffel verwenden) und mit etwas Sumach bestreuen (wenn vorhanden, schmeckt auch ohne).
Dazu kann man noch etwas Weißbrot reichen.

Kerstins Erfahrungen: 
Es hat seine Gründe, warum es hiervon kein Tellerbild gibt: die Tomaten sind beim Rausheben komplett auseinander gebrochen. Geschmeckt hat es uns trotzdem. Für uns hat eine Ochsenherztomate pro Person völlig ausgereicht. Die gefüllte Paprika auf dem Bild hinten hat den Rest der Füllung aufgenommen und wurde ganz normal mitgeschmort. Diese wurde auch nicht weich, und war mein Mittagessen am nächsten Tag. Beim nächsten Mal würde ich gleich Paprikaschoten damit füllen.