Samstag, 27. Oktober 2012

Pastinakenrisotto mit Thymianpesto

Hiermit erkläre ich die Blogpause für beendet... hatte jetzt auch lange genug gedauert. Aber ein bisschen Urlaub schadet ja nicht. Nach der Erholung in Andalusien war ich noch ein paar Tage in London, ein bisschen shoppen und nach den neusten Ausgaben der Food-Zeitschriften stöbern. Aber dazu gibt es dann später sicher mehr....
Wieder zu Hause hatte ich mal wieder Lust auf Risotto und Pastinaken gab es auch... Hmmmm... da war doch was.... genau, bei Juliane im Blog "Schöner Tag noch" hatte ich etwas ähnliches gelesen. Und siehe, das Buch, aus dem sie das Rezept entnommen hat, habe ich auch. Das Rezept ist aus dem Buch "Die neue vegetarische Küche" von Maria Elia. Wie auch Juliane, habe ich ein paar Veränderungen vorgenommen. So mag ich beispielsweise nicht so gerne Mascarpone, also einfach weggelassen, ich denke nicht, dass es einen großen Unterschied gemacht hat.
Dieses Rezept ist recht aufwändig, nehmt euch Zeit, es lohnt sich.
Und da es gerade kein Veggie-Day war, gab es bei uns noch Schweinefilet-Medallions dazu.

Pastinakenrisotto mit Thymianpesto und Schweinefilet-Medallions
Zutaten für 2 Personen: 
Pastinakenrisotto: 
5 Pastinaken, mittelgroß
1 Gemüsezwiebel
Olivenöl

50 gr. Butter
1 Knoblauchzehe
300 ml Milch
Salz und Pfeffer

15 gr. Butter
1 EL Olivenöl
1 Schalotte 
175 gr. Risottoreis
1/2 Zitrone
Salz, Pfeffer
Parmesan
Zubereitung: 
Die Pastinaken schälen und putzen. Die Gemüsezwiebel in feine Ringe schneiden. Das Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Zwiebelringe scharf anbraten. Die Schalen und Abschnitte der Pastinaken  hinzufügen und mit einem Liter Wasser aufgießen. Das Ganze mindestens 30 Minuten köcheln lassen. 
Für das Püree zwei Pastinaken in Stücke, den Knoblauch in feine Scheiben schneiden. Die Butter in einem Topf erhitzen und die Pastinakenstücke leicht anbräunen. Knoblauch, Milch, Salz und Pfeffer hinzugeben und ca. 15 Minuten köcheln lassen. Die Pastinaken abgießen und den Sud aufbewahren. Die Pastinaken pürrieren und gegebenenfalls mit der Milch verdünnen. Das ganze sollte schön cremig sein. 
Die Pastinakenbrühe durch ein Sieb in einen Topf abgießen und wieder aufkochen lassen. 
Die restlichen Pastinaken in kleine Würfel schneiden und in einer Pfanne in der Butter anbräunen und durchgaren lassen. 
Für das Risotto das Olivenöl in einem weiteren Topf erhitzen, die Schalotte in feine Würfel schneiden und in die Butter geben. Den Risottoreis hinzugeben und glasig dünsten. Dann unter ständigem Rühren schöpflöffelweise die Pastinakenbrühe hinzufügen und immer wieder einkochen lassen. Wenn der Reis al dente ist, den Topf vom Herd nehmen und das Püree und den Parmesan einrühren. mit Zitrone, Salz und Pfeffer abschmecken. 
Zusammen mit dem Thymianpesto servieren.

Thymianpesto: 
Frischer Thymian
Frische Basilikumblätter
Parmesan, fein gerieben
Walnüsse, grob gehackt
Knoblauchzehe, in Stücke geschnitten
Meersalz
Zitronensaft
Olivenöl

Zubereitung: 
Den Tymian sorgfältig abzupfen und gemeinsam mit den restlichen Zutaten in der Küchenmaschine zu einem Pesto vermengen. Die genauen Mengen kann ich hier nicht angeben, dass muss man nach Gefühl machen. Das Olivenöl nach und nach zugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Der Zitronensaft dient zum Abschmecken. 

Kerstins Erfahrungen:
Pastinaken sind unglaublich lecker! Dieses Pastinakenpüree war schon pur ein Traum... kann man so auch unter Kartoffelstampf rühren.
Alles in allem ist das Risotto durch das Ansetzen der Brühe recht aufwändig. Ich fand die Brühe relativ geschmacksneutral und werde nächstes Mal sicherlich mit Gemüsebrühe experimentieren. Sollte funktionieren. Der Geschmack des Risottos ist aber ausgesprochen lecker. Das hat sehr gute Chancen wieder gekocht zu werden.
Beim Thymianpesto habe ich einen Fehler gemacht, es ist mir zu salzig geraten. Das habe ich durch weniger Salz am Risotto ausgeglichen. Aber auch dieses Pesto ist toll und wird auf jeden Fall demnächst auf Vorrat hergestellt!
Zu dem Schweinefilet muss ich nichts mehr sagen, oder? Einfach nur mit Salz und Pfeffer gewürzt und angebraten. Und ohne die Medallions ein perfektes Essen für den Veggie Day.... 

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