Sonntag, 9. Oktober 2011

Petersilienwurzel-Risotto

In der Oktoberausgabe von Essen und Trinken finden sich ein ganzer Haufen von leckeren Rezepten. Eigentlich müsste man sich von vorn bis hinten durchs Heft kochen. Geht aber nicht, man hat ja nicht für alles Zeit und es kommen bestimmt auch mal Hefte, die nicht so viel zu bieten haben. Ich bin ja bekennender Risotto-Fetischist und das Petersilienwurzelrisotto interessierte mich schon beim ersten Lesen. Und dann kamen mir beim Einkaufen ein paar Petersilienwurzeln in die Quere, damit war auch schon klar, dass ich das kochen wollte. Ursprünglich wollte ich das Gericht mit einem Freund gemeinsam kochen, das haben wir allerdings zu Gunsten eines Besuchs beim Vietnamesen verschoben. Am nächsten Tag habe ich das dann nachgeholt, allerdings ein klein wenig abgewandelt. Und so geht das.......

Petersilienwurzel-Risotto

Zutaten für 3 Portionen: 

200 gr. Petersilienwurzeln
1/2 Zwiebel
50 gr. Butter
150 gr. Risottoreis 
50 ml Weißwein
Gemüsebrühe
Petersilieblätter
Muskat
Salz, Pfeffer
50 ml Schlagsahne
Parmesan

Die Petersilienwurzeln schälen und die Enden abschneiden. Die Abschnitte und Enden in 600ml gesalzenem Wasser aufkochen und 10 Minuten ziehen lassen. Die Petersilienwurzeln in Scheiben hobeln, die Zwiebel fein würfeln. Das Petersilienwurzelwasser durch ein Sieb gießen und aufkochen. Köcheln lassen, bis es benötigt wird. Wurzelscheiben und Zwiebeln in Butter andünsten. Den Reis zugeben und mitdünsten. Dann mit dem Weißwein ablöschen und einkochen lassen. Immer wieder erst mit Wurzelwasser, wenn das nicht reicht mit Gemüsebrühe, auffüllen und einkochen lassen. Dabei immer umrühren. Die Petersilienblätter fein hacken und gemeinsam mit den Gewürzen in das Risotto geben. Am Schluß Sahne, Butter und Parmesan unterrühren, bis das ganze eine cremige Konsitenz hat. 

Kerstins Erfahrungen: 
Ich habe das Rezept ein wenig abgeändert, da ich den beschrieben Ziegenkäse nicht da hatte. Auch reichte das Wasser nicht, und so habe ich noch selbstgemachte Gemüsebrühe hinzugegeben. Dadurch konnte ich auf den Zitronensaft verzichten. Auch den Speck habe ich komplett weggelassen, wäre ja sonst nicht vegetarisch ;-). Es ist nicht so aufwändig, wie beschrieben, schmeckt dafür echt lecker. Also traut euch....

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