Samstag, 19. April 2014

Steinpilzrisotto

Ein ganz einfaches Geburtstagsessen sollte es sein, ohne viel Schnick-Schnack, weil ich mit dem Buffet für den nächsten Tag schon genug zu tun hatte. Was liegt also näher, als wieder mal ein Risotto zu kochen? Gute Idee, nur was für eins? Spargel? Grünen Spargel hatten wir nicht da, aber im TK noch eine Packung Steinpilze. Die musste ohnehin weg, der TK muss leerer werden, große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Also Steinpilzrisotto, na das ist ja zu schaffen...
Und da wir lieben Besuch hatten, gibt es das Rezept auch für 4 Personen.



Zutaten für 4 Portionen: 
ein paar getrocknete Steinpilze
2 Schalotten
400 gr. Risottoreis (hier: Arborio)
ca. 4 cl Vermuth
1,5 lt. Gemüsebrühe
Butter
Parmesan
Pfeffer
Steinpilze (hier TK-Variante)
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Die getrockneten Steinpilze in warmen Wasser einweichen, das Einweichwasser nicht wegschütten. Die eingeweichten Pilze klein schneiden. Die Schalotten würfeln, die Gemüsebrühe aufkochen lassen, dann auf kleiner Flamme köcheln lassen. In einem weiteren Topf ca. 2 EL Butter zerlassen und die Schalottenwürfel darin andünsten. Den Reis zufügen und in der Butter schwenken. Mit dem Vermuth ablöschen. Wenn dieser verkocht ist, zwei Schöpflöffel heiße Gemüsebrühe zugeben. Durch Umrühren verhindern, dass der Reis anbrennt. Wenn die Brühe verdampft ist, weitere Flüssigkeit zugeben und schön weiter rühren. Solange wiederholen, bis der Reis weich, aber innen noch bissfest ist. Das dauert ca. 20-25 Minuten. Zwischendurch die eingeweichten Pilze zugeben und etwas von dem Einweichwasser statt der Brühe verwenden. In der Zwischenzeit in einer Pfanne etwas Butter erhitzen und die tiefgefrorenen Pilze anbraten, bis die austretende Flüssigkeit komplett verdampft ist. Mit Salz und Pfeffer würzen. Das Risotto am Ende der Garzeit mit Butter und frisch geriebenem Parmesan binden und mit etwas Pfeffer würzen. Alles zusammen anrichten. Wer mag, gibt noch ein bisschen Petersilie zu den Pilzen.

Kerstins Erfahrungen:
Was soll man zu Risotto noch sagen? Einfach, lecker und hier auch vegetarisch.

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